Marktüberblick

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich zum Wochenausklang von der freundlichen Seite. Der DAX schloss 1,31 Prozent höher bei 11.563 Punkten. Auf Wochensicht büßte der Leitindex dennoch 1,12 Prozent ein. MDAX und TecDAX stiegen am Berichtstag um 1,77 und 2,27 Prozent. In den drei Indizes gab es 93 Gewinner und acht Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte deutlich mit 95 Prozent. Im DAX wechselten 114,1 Millionen Aktien (Vortag: 116,7) im Wert von 3,49 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,14) den Besitzer. Mit Blick auf die Sektorenindizes gab es ausschließlich Kursgewinner. Die deutlichsten Sprünge sahen Banken (+4,72%), Technologiewerte (+2,14%) und Pharma & Healthcare (+1,97%). Die Aktie der Deutschen Bank haussierte nachrichtenlos um 4,70 Prozent und thronte damit an der DAX-Spitze. Wirecard und Bayer verbesserten sich dahinter um 3,08 und 2,58 Prozent. Kein einziger Wert im Leitindex endete im roten Terrain.

 

An der Wall Street kletterte der Dow Jones Industrial um 1,19 Prozent auf 25.886 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 konnte um 1,59 Prozent auf 7.604 Zähler zulegen. 77 Prozent der Werte an der NYSE endeten im grünen Bereich. Das Aufwärtsvolumen lag bei 88 Prozent. 157 neuen 52-Wochen-Hochs standen 65 Tiefs gegenüber. Alle Sektorenindizes verbuchten deutliche Zugewinne. Am deutlichsten stiegen Industrietitel und Technologiewerte. Die NVIDIA-Aktie haussierte nach positiv aufgenommenen Geschäftszahlen um 7,25 Prozent.

 

Am Devisenmarkt rückte der Dollar-Index um 0,07 Prozent auf 98,20 Punkte vor. EUR/USD fiel den vierten Tag in Folge um diesmal 0,15 Prozent auf ein 2-Wochen-Tief bei 1,1090 USD. Bei den anderen Hauptwährungen fielen das Pfund Sterling und der Kanada-Dollar durch Stärke auf. Schwach tendierten hingegen aufgrund der gestiegenen Risikofreude der Yen sowie der Franken.

 

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,35 Prozent fester bei 395,88 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,70 Prozent auf 58,64 USD. Der Preis für US-Erdgas sackte um 1,34 Prozent auf 2,21 USD. Comex-Kupfer handelte unverändert bei 2,60 USD. Gold verbilligte sich um 0,50 Prozent auf 1.524 USD (1.364 EUR). Silber büßte 0,53 Prozent auf 17,12 USD ein.

 

Am Rentenmarkt sank die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,71 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete drei Basispunkte höher bei minus 0,69 Prozent. Vom zwischenzeitlich notierten Rekordtief bei minus 0,73 Prozent konnte sie sich somit deutlich erholen. Der Euro-Bund-Future schloss 0,37 Prozent tiefer bei 178,99 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes legte um drei Basispunkte auf 1,55 Prozent zu.

 

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh auf breiter Front freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,82 Prozent auf 151,94 Punkte. Besonders kräftige Zugewinne sah der Hang Seng Index.

 

Heute stehen die Verbraucherpreisdaten für die Eurozone im Fokus.

Produktideen

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Faktor-Zertifikat

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Typ

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WKN

CJ3HDJ

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Laufzeit

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2,25 EUR

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

11.562,74

+150,07

+1,31%

MDAX

24.817,08

+432,64

+1,77%

TecDAX

2.703,26

+60,22

+2,27%

EURO STOXX 50

3.329,08

+46,30

+1,41%

Dow Jones

25.886,01

+306,62

+1,19%

Nasdaq 100

7.604,10

+119,22

+1,59%

S&P 500

2.888,68

+41,08

+1,44%

Nikkei 225

20.582,19

+163,38

+0,80%

Währungen

EUR/USD

1,1090

-0,0017

-0,15%

EUR/JPY

117,92

+0,12

+0,10%

EUR/GBP

0,9127

-0,0055

-0,60%

EUR/CHF

1,0846

+0,0004

+0,04%

USD/JPY

106,35

+0,24

+0,23%

GBP/USD

1,2144

+0,0065

+0,54%

AUD/USD

0,6776

+0,0005

+0,07%

Rohstoffe

Öl (Brent)

58,64 USD

+0,41

+0,70%

Öl (WTI)

54,81 USD

+0,39

+0,72%

Gold (Comex)

1.523,60 USD

-7,60

-0,50%

Silber (Comex)

17,12 USD

-0,09

-0,53%

Kupfer (Comex)

2,5950 USD

+0,0000

+0,00%

Bund Future

178,99 EUR

-0,67

-0,37%

Trading-Termine

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Ereignis

Schätzg.

07:00

LU: Grand City Properties, Ergebnis 1H

11:00

EU: Verbraucherpreise Juli

+1,1% gg Vj

12:00

DE: Bundesbank, Monatsbericht August