Marktüberblick

Der deutsche Aktienmarkt stand zum Wochenstart unter Druck. Für schlechte Stimmung sorgten die schwindende Hoffnung auf eine Lösung des Handelsstreits zwischen den USA und China sowie enttäuschende Konjunkturdaten aus Europa. Der Einkaufsmanagerindex für die deutsche Industrie fiel auf den niedrigsten Stand seit dem Jahr 2009, was die Sorgen vor einer möglichen Rezession wieder in den Vordergrund rückte. Der DAX endete mit einem Abschlag von 1,00 Prozent bei 12.342 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 1,17 und 1,41 Prozent. In den drei Indizes gab es 15 Gewinner und 82 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 84 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 80,4 Millionen Aktien (Vortag: 193,0) im Wert von 3,25 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,93). Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich Telekommunikationswerte (+0,22%) und Versorger (+0,11%) Zugewinne verbuchen. Am schwächsten tendierten Banken (-4,02%), Rohstoffwerte (-2,95%) und Technologietitel (-1,86%). RWE verbesserte sich an der DAX-Spitze um 1,34 Prozent. Lufthansa und Deutsche Telekom rückten dahinter um 0,99 und 0,29 Prozent vor. Die rote Laterne im Leitindex hielt Deutsche Bank mit einem Minus von 3,50 Prozent. Daimler und Bayer büßten 2,33 und 2,05 Prozent ein.

 

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow 0,05 Prozent höher bei 26.950 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq 100 notierte 0,06 Prozent tiefer bei 7.819 Zählern. 53 Prozent der Werte an der NYSE endeten im positiven Terrain. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich die Waage. 113 neuen 52-Wochen-Hochs standen 16 neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Consumer Staples und Immobilien. Am schwächsten präsentierten sich die Sektoren Healthcare und Kommunikationsdienstleister.

 

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,17 Prozent fester bei 98,63 Punkten. Der Euro litt unter den schwachen Konjunkturdaten. EUR/USD büßte 0,23 Prozent auf 1,0993 USD ein. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen war der Austral-Dollar gesucht, während das Pfund Sterling durch Schwäche auffiel.

 

Der S&P GSCI Rohstoffindex endete 0,71 Prozent höher bei 420,37 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich um 0,26 Prozent auf 64,45 USD. Edelmetalle waren stark gesucht. Gold kletterte um 1,02 Prozent auf 1.531 USD (1.385 EUR). Silber und Platin haussierten um 4,91 und 1,76 Prozent. Palladium stieg um 0,09 Prozent auf ein Rekordhoch bei 1.626 USD.

 

Am Rentenmarkt sackte die Umlaufrendite um sechs Basispunkte auf minus 0,57 Prozent ab.  Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab um fünf Basispunkte auf ein 2-Wochen-Tief bei minus 0,58 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,26 Prozent fester bei 174,25 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um zwei Basispunkte auf 1,72 Prozent.

 

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend freundlich. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,11 Prozent auf 159,39 Punkte.

 

Heute richtet sich der Blick auf den ifo-Geschäftsklimaindex für den September. Nach US-Börsenschluss veröffentlicht Nike seine Quartalszahlen.

Produktideen

Palladium Future 12/2019

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

12.342,33

-125,68

-1,00%

MDAX

25.592,39

-304,91

-1,17%

TecDAX

2.828,07

-40,52

-1,41%

EURO STOXX 50

3.536,97

-34,42

-0,96%

Dow Jones

26.949,99

+14,92

+0,05%

Nasdaq 100

7.818,61

-4,94

-0,06%

S&P 500

2.991,78

-0,29

-0,00%

Nikkei 225

22.098,84

+19,75

+0,09%

Währungen

EUR/USD

1,0993

-0,0025

-0,23%

EUR/JPY

118,16

-0,30

-0,25%

EUR/GBP

0,8840

+0,0013

+0,15%

EUR/CHF

1,0884

-0,0032

-0,29%

USD/JPY

107,49

-0,06

-0,06%

GBP/USD

1,2434

-0,0036

-0,29%

AUD/USD

0,6772

+0,0008

+0,11%

Rohstoffe

Öl (Brent)

64,45 USD

+0,17

+0,26%

Öl (WTI)

58,43 USD

+0,34

+0,59%

Gold (Comex)

1.530,50 USD

+15,40

+1,02%

Silber (Comex)

18,73 USD

+0,88

+4,91%

Kupfer (Comex)

2,6165 USD

+0,0100

+0,38%

Bund Future

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