Gold steigt auf ein Mehrjahreshoch

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Am deutschen Aktienmarkt schwangen vor dem langen Osterwochenende die Bullen das Zepter. Stützend wirkte ein rund zwei Billionen USD schweres Kreditprogramm, mit dem die US-Notenbank Fed die vom Coronavirus angeschlagene US-Wirtschaft stützen will. Zudem setzten die Anleger auf eine Einigung im Streit um das Corona-Hilfspaket der EU. Der DAX schloss 2,24 Prozent fester bei 10.565 Punkten. Auf Wochensicht haussierte der Leitindex damit stattliche 10,39 Prozent. MDAX und TecDAX gewannen am Berichtstag 1,82 und 1,59 Prozent hinzu. In den drei Indizes gab es 90 Gewinner und lediglich acht Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 95 Prozent. Im DAX wechselten 134,5 Millionen Aktien (Vortag: 102,4) im Wert von 5,21 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,70) den Besitzer. Vor allem zyklische Werte waren gesucht. Stärkste Sektoren waren Bau und Automobile. MTU legte an der DAX-Spitze um 7,16 Prozent zu. HeidelbergCement und Daimler stiegen dahinter um 6,52 und 6,09 Prozent. SAP rückte um 4,76 Prozent vor nachdem der Softwarekonzern zwar seine Prognose für 2020 gesenkt, jedoch die Ziele für 2023 bestätigt hatte.

An der Wall Street wurde bereits gestern wieder gehandelt. Dabei dominierten Gewinnmitnahmen nach der stärksten Börsenwoche seit 1974. Der Dow Jones Industrial büßte 1,38 Prozent auf 23.391 Punkte ein. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es hingegen um 1,14 Prozent nach oben auf 8.333 Zähler. 74 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 70 Prozent. Elf neuen 52-Wochen-Hochs standen neun neue Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren lediglich bei Technologiewerten und Kommunikationsdienstleistern moderate Kursgewinne zu beobachten. Auffällige Schwäche zeigten Immobilienwerte, Finanztitel und Versorger.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,07 Prozent tiefer bei 99,41 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. EUR/USD gab um 0,19 Prozent auf 1,0915 USD nach. Stark gesucht waren derweil die Rohstoffdevisen Austral-Dollar und Kanada-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise kletterte gestern um 1,34 Prozent auf 280,12 Punkte. Die Ölpreise konnten von der Ankündigung einer rekordhohen Produktionskürzung um 9,7 Millionen Barrel pro Tag seitens OPEC+ nicht profitieren. Brent-Öl verteuerte sich um 1,75 Prozent auf 32,03 USD. Die US-Sorte verbilligte sich um 0,70 Prozent auf 22,60 USD. Beide Sorten verblieben damit in der Handelsspanne der vergangenen Tage. Comex-Kupfer legte um 2,68 Prozent auf 2,32 USD. Gold blieb gesucht und zog um 0,67 Prozent auf ein 7-Jahres-Hoch bei 1.765 USD an. In Euro stieg das Edelmetall auf ein neues Rekordhoch bei 1.574 EUR.

Am Rentenmarkt stieg die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,34 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab bis zum Abend um vier Basispunkte auf minus 0,35 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,25 Prozent höher bei 170,64 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte im gestrigen Handel um drei Basispunkte auf 0,76 Prozent, nachdem sie am Gründonnerstag um vier Basispunkte nachgegeben hatte.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach besser als erwarteten Daten zur chinesischen Handelsbilanz auf breiter Front fester. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 1,69 Prozent auf 143,34 Punkte.

Heute stehen keine marktbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda. Unternehmensseitig startet in den USA die Berichtssaison mit Quartalszahlen von Johnson & Johnson, JP Morgan Chase und Wells Fargo.
 

Produktideen

Gold Future 06/2020

Faktor-Zertifikat

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Typ

Long

Short

WKN

CU0E6V

CU3THA

Laufzeit

open end

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Faktor

5

5

Preis*

12,83 EUR

2,35 EUR

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

10.564,74

+231,85

+2,24%

MDAX

22.100,17

+395,73

+1,82%

TecDAX

2.789,77

+43,68

+1,59%

EURO STOXX 50

2.892,79

+41,52

+1,45%

Dow Jones

23.390,77

-328,60

-1,38%

Nasdaq 100

8.332,73

+94,20

+1,14%

S&P 500

2.761,63

-28,19

-1,01%

Nikkei 225

19.638,81

+595,41

+3,13%

Währungen

EUR/USD

1,0915

-0,0021

-0,19%

EUR/JPY

117,54

-0,96

-0,81%

EUR/GBP

0,8719

-0,0011

-0,13%

EUR/CHF

1,0555

-0,0004

-0,04%

USD/JPY

107,68

-0,69

-0,63%

GBP/USD

1,2517

+0,0069

+0,55%

AUD/USD

0,6392

+0,0046

+0,72%

Rohstoffe

Öl (Brent)

32,03 USD

+0,55

+1,75%

Öl (WTI)

22,60 USD

-0,16

-0,70%

Gold (Comex)

1.764,60 USD

+11,80

+0,67%

Silber (Comex)

15,69 USD

-0,37

-2,29%

Kupfer (Comex)

2,3200 USD

+0,0605

+2,68%

Bund Future

170,64 EUR

+0,42

+0,25%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

12:30

US: Johnson & Johnson, Ergebnis 1Q

12:45

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US: Wells Fargo, Ergebnis 1Q

14:30

US: Importpreise März

-3,0% gg Vm