Banken unter Druck

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Der deutsche Aktienmarkt ging zur Wochenmitte auf Tauchstation. Schwächer als erwartete US-Konjunkturdaten trugen dazu bei, dass die Anleger Gewinne aus der jüngsten Kursrally realisierten. Daneben führten Beobachter die Schwäche darauf zurück, dass sich die Bundesregierung vermutlich mit der Lockerung der Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus-Pandemie Zeit lassen wird. Der DAX schloss 3,89 Prozent tiefer bei 10.280 Punkten. MDAX und TecDAX verbuchten Verluste von 2,91 und 2,99 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es zehn Kursgewinner und 88 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 97 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 133,1 Millionen Aktien (Vortag: 106,0) im Wert von 4,80 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,53). Alle Sektorenindizes mussten Abschläge hinnehmen. Am schwächsten (-9,11%) präsentierte sich der Bankensektor. Einziger Gewinner im Leitindex DAX war Vonovia mit plus 0,73 Prozent. Deutsche Bank hielt mit einem Abschlag von 9,29 Prozent die rote Laterne. Hier belasteten schwache Quartalsergebnisse von den US-Großbanken. Infineon und HeidelbergCement büßten 9,13 und 6,99 Prozent ein.

An der Wall Street gab der Dow Jones Industrial um 1,85 Prozent auf 23.504 Punkte nach. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 verlor 1,15 Prozent auf 8.592 Zähler. 83 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 89 Prozent. Zehn neuen 52-Wochen-Hochs standen 22 neue Tiefs gegenüber. Alle Sektoren gaben nach. Am schwächsten tendierten Energiewerte und Rohstofftitel.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar ungeachtet der enttäuschenden US-Konjunkturdaten gegenüber allen anderen Hauptwährungen deutlich zulegen. Er profitierte von seiner Stellung als sicherer Hafen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,67 Prozent höher bei 99,50 Punkten. EUR/USD fiel um 0,60 Prozent auf 1,0915 USD. Mit Blick auf die anderen Majors waren der Yen sowie der Franken gesucht, während der Austral-Dollar und der Kanada-Dollar durch Schwäche auffielen.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise fiel um 2,72 Prozent auf 270,95 Punkte. Der Preis für Brent-Öl rutschte um 5,20 Prozent auf 28,06 USD ab. Die US-Sorte WTI notierte trotz eines deutlich stärker als erwarteten (Rekord-) Anstiegs der Rohölbestände 1,34 Prozent höher bei 20,38 USD. Im Tagesverlauf hatte der Kurs ein 18-Jahres-Tief markiert. Comex-Kupfer verlor 1,35 Prozent auf 2,30 USD. Gold verbilligte sich um 1,31 Prozent auf 1.746 USD (1.577 EUR). Silber, Platin und Palladium gaben zwischen 1,60 und 2,85 Prozent ab.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um sieben Basispunkte auf minus 0,43 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab ebenfalls um sieben Basispunkte auf minus 0,45 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future notierte 0,64 Prozent höher bei 172,46 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um 13 Basispunkte auf 0,63 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh ganz überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 1,17 Prozent auf 141,66 Punkte nach.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone, die Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe sowie der Philadelphia-Fed-Index im Fokus. Von der Unternehmensseite gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Zalando, Easyjet und Morgan Stanley.
 

Produktideen

Deutsche Bank

Faktor-Zertifikat

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Typ

Long

Short

WKN

CJ8J34

CJ23U0

Laufzeit

open end

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Faktor

3

3

Preis*

0,71 EUR

3,23 EUR

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

10.279,76

-416,80

-3,89%

MDAX

21.722,09

-652,11

-2,91%

TecDAX

2.793,80

-86,14

-2,99%

EURO STOXX 50

2.808,20

-109,54

-3,75%

Dow Jones

23.504,35

-445,41

-1,85%

Nasdaq 100

8.591,95

-100,19

-1,15%

S&P 500

2.783,36

-62,70

-2,20%

Nikkei 225

19.290,20

-259,89

-1,33%

Währungen

EUR/USD

1,0915

-0,0066

-0,60%

EUR/JPY

117,34

-0,35

-0,30%

EUR/GBP

0,8709

+0,0022

+0,25%

EUR/CHF

1,0526

-0,0017

-0,16%

USD/JPY

107,51

+0,30

+0,28%

GBP/USD

1,2532

-0,0092

-0,73%

AUD/USD

0,6326

-0,0116

-1,79%

Rohstoffe

Öl (Brent)

28,06 USD

-1,54

-5,20%

Öl (WTI)

20,38 USD

+0,27

+1,34%

Gold (Comex)

1.745,80 USD

-23,10

-1,31%

Silber (Comex)

15,67 USD

-0,46

-2,85%

Kupfer (Comex)

2,2980 USD

-0,0315

-1,35%

Bund Future

172,46 EUR

+1,10

+0,64%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

07:00

DE: Zalando, Trading Statement 1Q

08:00

DE: Verbraucherpreise März

+1,4% gg Vj

08:00

GB: Easyjet, Trading Update 1H

11:00

EU: Industrieproduktion Februar

-0,1% gg Vm

13:15

US: Morgan Stanley, Ergebnis 1Q

13:30

NL: Airbus Group, HV

14:30

US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

5.000.000

14:30

US: Baubeginne/ -genehmigungen März

-15,6%/-14,6%

14:30

US: Philadelphia-Fed-Index April

-30,0

18:00

FR: LVMH, Umsatz 1Q

18:00

FR: L'Oreal, Umsatz 1Q

N/A

AT: OPEC, Ölmarkt-Monatsbericht