SAP nach Zahlen unter Druck

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Der deutsche Aktienmarkt stand am Dienstag deutlich unter Druck. Belastet wurde die Stimmung der Anleger von den derzeitigen Turbulenzen an den Ölmärkten. Diese weckten Zweifel an einer zeitnahen Erholung der Weltwirtschaft. Ein wesentlich besser als erwartet ausgefallener ZEW-Index vermochte keine Käufer anzulocken. Der DAX schloss 3,99 Prozent tiefer bei 10.250 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 2,28 und 2,55 Prozent. Die Marktbreite gestaltete sich sehr negativ. In den drei genannten Indizes gab es acht Gewinner und 91 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte ebenfalls klar mit 97 Prozent. Im DAX wechselten 121,2 Millionen Aktien (Vortag: 103,6) im Wert von 4,61 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,46) den Besitzer. Alle Sektorenindizes endeten im negativen Terrain. Am deutlichsten fielen die Verluste bei Technologiewerten und Bautiteln aus. Wirecard und Beiersdorf stellten mit Aufschlägen von 0,70 und 0,20 Prozent die einzigen DAX-Gewinner. Infineon, MTU und Volkswagen verloren zwischen 6,60 und 8,11 Prozent. SAP notierte nach der Präsentation von Geschäftszahlen und dem überraschenden Ausscheiden von Jennifer Morgan als Co-Chefin des Konzerns 6,55 Prozent tiefer. Charttechnisch rutschte das Papier unter die fallende 50-Tage-Linie, nachdem es am Vortag zum dritten Mal an der Hürde der 200-Tage-Linie gescheitert war.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 2,67 Prozent tiefer bei 23.019 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 3,70 Prozent abwärts auf 8.403 Zähler. 79 Prozent der Werte an der NYSE endeten im roten Bereich. Das Abwärtsvolumen betrug 81 Prozent. Es gab acht neue 52-Wochen-Hochs und 31 neue Tiefs. Alle Sektorenindizes mussten kräftige Einbußen hinnehmen. Am schwächsten tendierten Tech-Werte und Banken.

Am Devisenmarkt stieg der Dollar-Index gegen Ende des US-Handels um 0,23 Prozent auf ein 2-Wochen-Hoch bei 100,17 Punkten und profitierte damit von der höheren Risikoscheu. EUR/USD notierte 0,05 Prozent schwächer bei 1,0857 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise brach um 11,77 Prozent auf 228,24 Punkte ein. Brent-Öl rutschte mit der Sorge um eine anhaltende Nachfrageschwäche bei gleichzeitig zu hohem Angebot um 21,55 Prozent auf 20,06 USD ab und erreichte damit den tiefsten Stand seit dem Jahr 2002. Die US-Sorte WTI (Lieferung im Juni) fiel sogar um 34,41 Prozent auf 13,40 USD. Der Preis für US-Erdgas büßte 4,63 Prozent auf 1,84 USD ein. Comex-Kupfer notierte 3,12 Prozent tiefer bei 2,25 USD. Gold handelte 0,79 Prozent schwächer bei 1.698 USD (1.551 EUR). Silber und Platin gaben um 4,28 und 5,06 Prozent nach. Für Palladium ging es nach dem Rutsch aus der mehrwöchigen Handelsspanne unter die zuletzt stützende 100-Tage-Linie um 12,06 Prozent abwärts auf 1.871 USD.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,45 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete drei Basispunkte tiefer bei minus 0,48 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,13 Prozent fester bei 172,74 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um fünf Basispunkte auf 0,58 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte konnten überwiegend nach einem zunächst schwachen Handel ins positive Terrain vorstoßen, nachdem zuerst noch die negativen Vorgaben von der Wall Street belastet hatten. Der MSCI Asia Pacific Index notierte zuletzt nur noch 0,01 Prozent tiefer bei 141,12 Punkten. Besonders schwach präsentierte sich der japanische Nikkei 225.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den Index des Verbrauchervertrauens in der Eurozone. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Südzucker, Roche Holding, STMicroelectronics und AT&T.
 

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

10.249,85

-426,05

-3,99%

MDAX

21.948,25

-512,59

-2,28%

TecDAX

2.832,10

-74,40

-2,55%

EURO STOXX 50

2.791,34

-118,16

-4,06%

Dow Jones

23.018,88

-631,56

-2,67%

Nasdaq 100

8.403,00

-323,50

-3,70%

S&P 500

2.736,56

-86,60

-3,06%

Nikkei 225

19.137,95

-142,83

-0,74%

Währungen

EUR/USD

1,0857

-0,0005

-0,05%

EUR/JPY

117,00

+0,14

+0,12%

EUR/GBP

0,8828

+0,0094

+1,07%

EUR/CHF

1,0527

+0,0014

+0,14%

USD/JPY

107,76

+0,15

+0,13%

GBP/USD

1,2296

-0,0136

-1,09%

AUD/USD

0,6286

-0,0049

-0,78%

Rohstoffe

Öl (Brent)

20,06 USD

-5,51

-21,55%

Öl (WTI)

13,40 USD

-7,03

-34,41%

Gold (Comex)

1.697,60 USD

-13,60

-0,79%

Silber (Comex)

14,95 USD

-0,67

-4,28%

Kupfer (Comex)

2,2475 USD

-0,0725

-3,12%

Bund Future

172,74 EUR

+0,23

+0,13%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

07:00

DE: Südzucker, Jahresergebnis

07:00

CH: Roche Holding, Umsatz 1Q

07:00

CH: STMicroelectronics, Ergebnis 1Q

07:00

NL: Akzo Nobel, Ergebnis 1Q

07:00

NL: Heineken, Trading Update 1Q

07:00

SE: Ericsson, Ergebnis 1Q

08:00

DE: Villeroy & Boch, Ergebnis 1Q

12:50

US: AT&T, Ergebnis 1Q

16:00

EU: Index Verbrauchervertrauen April

-19,0

16:30

US: Rohöllagerbestände (Woche)

22:14

US: Alcoa, Ergebnis 1Q

N/A

FR: Accor SA, Umsatz 1Q