Goldpreis beendet Gewinnserie

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Der deutsche Aktienmarkt stand zum Wochenausklang unter Druck. Als Belastungsfaktoren wirkten schwache Konjunkturdaten aus China sowie steigende Corona-Neuinfektionen in Europa. Der DAX fiel vor diesem Hintergrund um 0,71 Prozent auf 12.901 Punkte. Auf Wochensicht konnte das Börsenbarometer dennoch um 1,79 Prozent vorrücken. MDAX und TecDAX gaben am Berichtstag um 1,42 und 1,36 Prozent nach. In den drei genannten Indizes gab es 16 Gewinner und 77 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 78 Prozent. Insgesamt blieben die Umsätze dabei niedrig. Im DAX wechselten 55,0 Millionen Aktien (Vortag: 60,1) im Wert von 2,16 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,99) den Besitzer. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich Automobilwerte, Telekommunikationstitel und Banken moderate Zugewinne verbuchen. Am schwächsten tendierten die Sektoren Bau, Einzelhandel und Technologie. Die Aktie von Continental verbesserte sich ohne Nachrichten an der DAX-Spitze um 1,31 Prozent. Deutsche Telekom und Volkswagen kletterten dahinter um 0,19 und 0,17 Prozent. Die rote Laterne hielt die chronisch volatile Wirecard mit einem Minus von 5,61 Prozent. Infineon und MTU verloren 2,18 und 1,82 Prozent.

Von den zahlreichen und überwiegend besser als erwartet ausgefallenen US-Konjunkturdaten ergaben sich keine Impulse für die Wall Street. Im US-Senat zeichnete sich weiterhin keine Einigung für neue Corona-Konjunkturhilfen ab. Der Dow Jones Industrial schloss 0,12 Prozent fester bei 27.931 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es derweil um 0,12 Prozent abwärts auf 11.164 Zähler. Kursgewinner und Verlierer hielten sich an der NYSE in etwa die Waage. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 58 Prozent. 44 neuen 52-Wochen-Hochs standen sieben neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Energie, Finanzwerte und Industrietitel. Auffällige Schwäche zeigten Versorger und HealthCare.

Am Devisenmarkt gab der Dollar-Index um 0,16 Prozent auf 93,09 Punkte nach und komplettierte damit den achten Wochenrückgang in Folge, die längste Verlustserie seit Juni 2010. EUR/USD kletterte um 0,24 Prozent auf 1,1841 USD. Auf Sicht eines Monats konnte der Euro zum Greenback bereits um rund 3,9 Prozent zulegen. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen waren der Austral-Dollar sowie der Yen stark gesucht, während der Kanada-Dollar gegenüber allen anderen Majors abwertete.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise notierte 0,04 Prozent fester bei 352,17 Punkten. Brent-Öl verbilligte sich um 0,36 Prozent auf 44,80 USD. Der Preis für US-Erdgas haussierte beflügelt von einer Hitzewelle in weiten Teilen der USA um 7,97 Prozent auf ein Jahreshoch bei 2,36 USD. Comex-Kupfer stieg um 1,85 Prozent auf 2,86 USD. Gold fiel um 1,05 Prozent auf 1.950 USD (1.642 EUR). Mit einem Rückgang um rund 3,9 Prozent auf Wochensicht endete damit die Serie von neun Wochenanstiegen in Folge. Silber, Platin und Palladium sahen Verluste von 2,43 bis 5,88 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um vier Basispunkte auf minus 0,43 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte am Abend einen Basispunkt tiefer bei minus 0,42 Prozent. Im Tagesverlauf hatte sie ein 6-Wochen-Hoch bei minus 0,40 Prozent markiert. Der Euro-Bund-Future endete 0,19 Prozent fester bei 175,68 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte auf einem 2-Monats-Hoch bei 0,71 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte in einem impulslosen Handel zuletzt 0,10 Prozent höher bei 171,19 Punkten. Die ursprünglich für das Wochenende geplanten Verhandlungen zwischen den USA und China im Handelsstreit waren kurzfristig verschoben worden. Von der konjunkturellen Seite richtete sich der Blick auf BIP-Daten aus Japan, die schwächer als vom Markt erwartet hereinkamen. Demnach brach die Wirtschaftsleistung in der drittgrößten Volkswirtschaft im zweiten Quartal um annualisierte 27,8 Prozent ein, was einen historischen Negativ-Rekord darstellt.

Heute steht von der Makroseite der Empire State Manufacturing Index für den August im Fokus. Experten erwarten im Schnitt einen Rückgang von zuvor 17,2 auf 14,5 Punkte.

 

 

Produktideen

Gold Future 12/2020

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Typ

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WKN

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

12.901,34

-92,37

-0,71%

MDAX

27.313,16

-394,55

-1,42%

TecDAX

3.080,40

-42,60

-1,36%

EURO STOXX 50

3.305,05

-37,80

-1,13%

Dow Jones

27.931,02

+34,30

+0,12%

Nasdaq 100

11.164,44

-13,92

-0,12%

S&P 500

3.372,85

-0,58

-0,01%

Nikkei 225

23.083,88

-205,48

-0,88%

Währungen

EUR/USD

1,1841

+0,0028

+0,24%

EUR/JPY

126,22

-0,10

-0,08%

EUR/GBP

0,9046

+0,0007

+0,08%

EUR/CHF

1,0764

+0,0018

+0,17%

USD/JPY

106,59

-0,34

-0,31%

GBP/USD

1,3084

+0,0017

+0,13%

AUD/USD

0,7170

+0,0022

+0,31%

Rohstoffe

Öl (Brent)

44,80 USD

-0,16

-0,36%

Öl (WTI)

42,01 USD

-0,23

-0,54%

Gold (Comex)

1.949,80 USD

-20,60

-1,05%

Silber (Comex)

26,09 USD

-1,63

-5,88%

Kupfer (Comex)

2,8590 USD

+0,0520

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