Hurrikan treibt Ölpreise

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Der deutsche Aktienmarkt bot am Dienstag nach einem zunächst freundlichen Handelsstart am Ende ein gemischtes Bild. Im frühen Geschäft erhielten die Kurse Auftrieb von besser als erwarteten deutschen Konjunkturdaten. So kletterte der ifo-Geschäftsklimaindex im August auf 92,6 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Februar. Daneben sorgten auch die Hoffnung auf Fortschritte im medizinischen Kampf gegen Covid-19 sowie Entspannungssignale im Handelskonflikt zwischen den USA und China für Rückenwind. Im Verlauf des Nachmittags lastete dann jedoch ein überraschend schwaches US-Verbrauchervertrauen auf der Anlegerstimmung. Der DAX schloss 0,03 Prozent tiefer bei 13.062 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte verlor 0,10 Prozent auf 27.602 Punkte. Für den TecDAX ging es derweil um 0,44 Prozent nach oben auf 3.132 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 43 Gewinner und 53 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. Im DAX wechselten 56,0 Millionen Aktien (Vortag: 64,2) im Wert von 2,67 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,53) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Medien und Transport. Die deutlichsten Abgaben sahen Bauwerte und Konsumtitel. MTU stieg an der DAX-Spitze um 2,15 Prozent. Covestro verlor am anderen Indexende 1,36 Prozent.

An der Wall Street endete der Dow 0,21 Prozent schwächer bei 28.248 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte hingegen um 0,82 Prozent auf 11.722 Zähler vor. Das Verhältnis steigender Aktien zu fallender Aktien sowie Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich an der NYSE in etwa die Waage. 80 neuen 52-Wochen-Hochs standen elf neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Kommunikationsdienstleister und HealthCare. Am schwächsten tendierten Energiewerte und Versorger.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,28 Prozent tiefer bei 93,01 Punkten. Der Euro wurde vom verbesserten ifo-Geschäftsklima gestützt. EUR/USD stieg um 0,39 Prozent auf 1,1833 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen waren das Pfund Sterling sowie der Franken stark gesucht, während der Yen durch deutliche Schwäche auffiel.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,08 Prozent auf 360,03 Punkte. Die Ölpreise wurden von den Auswirkungen des in Richtung Golfküste zusteuernden Hurrikan Laura auf Mehrmonatshochs getrieben. Brent-Öl verteuerte sich um 1,73 Prozent auf 45,91 USD. Für die US-Sorte WTI ging es um 1,69 Prozent nach oben auf 43,34 USD. Comex-Kupfer notierte 0,55 Prozent fester bei 2,94 USD. Gold handelte mit einem Abschlag von 0,23 Prozent auf 1.935 USD (1.630 EUR).

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,47 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog bis zum Abend um fünf Basispunkte auf minus 0,44 Prozent an. Der Euro-Bund-Future fiel den zweiten Tag in Folge um 0,45 Prozent auf ein 6-Tages-Tief bei 176,11 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verbesserte sich um vier Basispunkte auf 0,69 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte nach anfänglicher Schwäche zuletzt 0,09 Prozent fester bei 173,61 Punkten.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter im Juli im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Aroundtown und Encavis. Bereits gestern nach US-Börsenschluss berichtete der SAP-Rivale Salesforce besser als erwartete Quartalszahlen und hob die Umsatzprognose an. Die Aktie des Unternehmens, die in der kommenden Woche für Exxon Mobil in den Dow Jones Industrial aufsteigen wird, sprang im nachbörslichen Handel um rund 13 Prozent nach oben. Die Anteilsscheine von SAP kletterten nachbörslich um rund 1 Prozent.

 

Produktideen

WTI Öl Future 10/2020

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Typ

Long

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WKN

SB3T5X

SB3T75

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9,96 EUR

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

13.061,62

-4,92

-0,03%

MDAX

27.601,80

-28,59

-0,10%

TecDAX

3.131,55

+13,99

+0,44%

EURO STOXX 50

3.329,71

-2,03

-0,06%

Dow Jones

28.248,44

-60,02

-0,21%

Nasdaq 100

11.721,80

+95,63

+0,82%

S&P 500

3.443,62

+12,34

+0,35%

Nikkei 225

23.265,15

-31,62

-0,14%

Währungen

EUR/USD

1,1833

+0,0046

+0,39%

EUR/JPY

125,88

+0,97

+0,78%

EUR/GBP

0,9001

-0,0021

-0,23%

EUR/CHF

1,0741

-0,0007

-0,07%

USD/JPY

106,38

+0,41

+0,38%

GBP/USD

1,3145

+0,0083

+0,63%

AUD/USD

0,7195

+0,0033

+0,46%

Rohstoffe

Öl (Brent)

45,91 USD

+0,78

+1,73%

Öl (WTI)

43,34 USD

+0,72

+1,69%

Gold (Comex)

1.934,70 USD

-4,50

-0,23%

Silber (Comex)

26,58 USD

-0,03

-0,10%

Kupfer (Comex)

2,9425 USD

+0,0160

+0,55%

Bund Future

176,11 EUR

-0,79

-0,45%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

06:45

LU: Aroundtown, Ergebnis 1H

07:00

DE: Encavis, Ergebnis 1H

07:30

DE: Stada, Ergebnis 1H

14:30

US: Auftragseingang langl. Wg Juli

+5,0% gg Vm

16:30

US: Rohöllagerbestandsdaten (Woche)