Jenoptik nach Zahlen gesucht

Der deutsche Aktienmarkt setzte zur Wochenmitte seine Aufwärtsbewegung mit neuen Rekordständen fort. Die Marktteilnehmer spekulierten weiter auf eine Entspannung an der Coronavirus-Front. Der DAX gewann 0,89 Prozent auf 13.750 Punkte hinzu. MDAX und TecDAX rückten um 0,14 und 0,58 Prozent vor. In den drei Indizes gab es 59 Gewinner und 38 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 83 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 86,7 Millionen Aktien (Vortag: 104,8) im Wert von 3,65 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,80). Stärkste Sektoren waren Automobile und Technologie. Am schwächsten tendierten die als defensiv geltenden Sektoren Versorger und Immobilien. Continental haussierte an der DAX-Spitze ohne Nachrichten um plus 6,62 Prozent. BMW und Volkswagen stiegen dahinter um 4,12 und 3,40 Prozent. RWE verlor als schwächster DAX-Wert 1,66 Prozent. MTU und Vonovia gaben um 0,93 und 0,83 Prozent nach. Im TecDAX avancierte die Aktie von Jenoptik nach der Vorlage positiv aufgenommener Jahreszahlen zum Favoriten und sprang um 6,10 Prozent nach oben auf ein 12-Wochen-Hoch. Die zuletzt deckelnde 200-Tage-Linie konnte das Papier damit überwinden.

 

An der Wall Street stieg der Dow Jones Industrial um 0,93 Prozent auf ein Rekordhoch bei 29.551 Punkten. Der Nasdaq 100 verbesserte sich um 1,00 Prozent auf 9.613 Zähler und verzeichnete damit ebenfalls ein neues Allzeithoch. 58 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen dominierte mit 65 Prozent. Es gab 270 neue 52-Wochen-Hochs und 35 neue Tiefs. Bis auf nicht-zyklische Konsumgüter (Consumer Staples) zeigten alle Sektoren Zugewinne. Am deutlichsten fielen diese dank steigender Ölpreise bei den zuletzt arg gebeutelten Energiewerten aus.

 

Am Devisenmarkt setzte der US-Dollar nach der kurzen Verschnaufpause vom Vortag seinen Aufwärtstrend fort. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,26 Prozent höher bei 99,00 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Die Gemeinschaftswährung litt unter enttäuschend schwach ausgefallenen Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone. EUR/USD fiel um 0,38 Prozent auf 1,0873 USD und damit auf den tiefsten Stand seit 2017.

 

Der S&P GSCI Rohstoffindex haussierte um 1,95 Prozent auf 392,04 Punkte. Die Ölpreise konnten getrieben von der verbesserten Risikofreude trotz eines stärker als erwarteten Anstiegs der US-Rohölbestände deutlich zulegen. Brent-Öl verteuerte sich um 3,94 Prozent auf 56,14 USD. Die US-sorte WTI stieg um 3,22 Prozent auf 51,55 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,36 Prozent auf 1,85 USD. Comex-Kupfer notierte 0,72 Prozent fester bei 2,60 USD. Gold handelte 0,06 Prozent schwächer bei 1.569 USD (1.440 EUR). Silber und Platin verbilligten sich um 0,84 respektive 0,88 Prozent. Palladium haussierte hingegen um 2,71 Prozent auf 2.327 USD.

 

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,39 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verbesserte sich ebenfalls um einen Basispunkt auf minus 0,38 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,09 Prozent tiefer bei 174,05 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes zog um drei Basispunkte auf 1,62 Prozent an.

 

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh mehrheitlich südwärts. Belastend wirkte, dass die chinesische Region Hubei einen sprunghaften Anstieg der Coronavirus-Neuinfektionen meldete. Dieser Anstieg lag allerdings vermutlich vor allem an einer neuen Berechnungsmethode. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,27 Prozent auf 170,53 Punkte.

 

Heute stehen von der Makroseite die Januar-Daten zu den Verbraucherpreisen in Deutschland und den USA im Fokus. Von der Unternehmensseite richtet sich der Blick auf Geschäftszahlen unter anderem von Linde, Airbus, Thyssenkrupp, Commerzbank, Metro, RIB Software, Bilfinger, Nestle, Pepsico und Alibaba.

Produktideen

Jenoptik

Faktor-Zertifikat

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Typ

Long

Short

WKN

CJ8HJB

CJ7RGF

Laufzeit

open end

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Faktor

3

3

Preis*

3,46 EUR

1,49 EUR

*Indikativ

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

13.749,78

+121,94

+0,89%

MDAX

29.238,36

+43,02

+0,14%

TecDAX

3.270,00

+19,17

+0,58%

EURO STOXX 50

3.854,43

+28,59

+0,74%

Dow Jones

29.551,42

+275,08

+0,93%

Nasdaq 100

9.613,20

+95,33

+1,00%

S&P 500

3.379,45

+21,70

+0,64%

Nikkei 225

23.827,73

-33,48

-0,14%

Währungen

EUR/USD

1,0873

-0,0042

-0,38%

EUR/JPY

119,69

-0,14

-0,12%

EUR/GBP

0,8391

-0,0034

-0,41%

EUR/CHF

1,0635

-0,0015

-0,14%

USD/JPY

110,08

+0,30

+0,27%

GBP/USD

1,2957

+0,0006

+0,04%

AUD/USD

0,6735

+0,0023

+0,34%

Rohstoffe

Öl (Brent)

56,14 USD

+2,13

+3,94%

Öl (WTI)

51,55 USD

+1,61

+3,22%

Gold (Comex)

1.569,10 USD

-1,00

-0,06%

Silber (Comex)

17,45 USD

-0,15

-0,84%

Kupfer (Comex)

2,6015 USD

+0,0185

+0,72%

Bund Future

174,05 EUR

-0,16

-0,09%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

06:30

NL: Airbus Group, Ergebnis 4Q

07:00

DE: Thyssenkrupp, Ergebnis 1Q

07:00

DE: Commerzbank, Ergebnis 4Q

07:00

DE: Aurubis, Ergebnis 1Q

07:00

DE: Fraport, Verkehrszahlen Januar

07:00

CH: Credit Suisse, Ergebnis 4Q

07:15

CH: Nestle, Jahresergebnis

07:30

DE: Metro, Ergebnis 1Q

07:30

DE: RIB Software, Jahresergebnis

07:30

DE: HHLA, Jahresergebnis

07:30

DE: Bilfinger, Ergebnis 4Q

08:00

DE: Verbraucherpreise Januar

+1,7% gg Vj

08:00

GB: Barclays, Jahresergebnis

10:00

FR: IEA, Monatsbericht zum Ölmarkt

12:00

DE: Linde plc, Jahresergebnis

12:00

US: Pepsico, Ergebnis 4Q

13:00

CN: Alibaba Group, Ergebnis 3Q

14:30

US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

210.000

14:30

US: Realeinkommen Januar

14:30

US: Verbraucherpreise Januar

+0,2% gg Vm

17:40

FR: Vivendi, Jahresergebnis

23:15

US: Liberty Global, Ergebnis 4Q