Ölpreise rutschen ab

Die Anleger am deutschen Aktienmarkt konnten sich zur Wochenmitte nur kurzzeitig über ein neues Rekordhoch im Leitindex DAX freuen. Bereits im frühen Handel einsetzende Gewinnmitnahmen drückten die Notierung wieder unter die aus dem Jahr 2018 stammende Marke von 13.597 Punkten. Am Ende schloss das Börsenbarometer 0,29 Prozent tiefer bei 13.516 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte gab um 0,04 Prozent auf 28.754 Punkte nach. Gegen den Trend kletterte der TecDAX um 0,30 Prozent auf 3.180 Zähler. In den drei Indizes gab es 47 Gewinner und 50 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 51 Prozent. Im DAX wechselten 73,1 Millionen Aktien (Vortag: 64,6) im Wert von 3,52 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,19) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Rohstoffe und Technologie. Die deutlichsten Sektor-Abgaben waren bei Automobilwerten und Chemietiteln zu beobachten. Infineon, Deutsche Börse und adidas belegten mit Aufschlägen zwischen 1,13 und 1,40 Prozent ohne Nachrichten die vordersten Ränge im DAX-Tableau. Die Daimler-Aktie bildete mit einem Minus von 2,12 Prozent das Schlusslicht. Der Automobilbauer hatte einen überraschenden Gewinneinbruch gemeldet.

 

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial 0,03 Prozent tiefer bei 29.186 Punkten aus dem Handel. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,23 Prozent nach oben auf ein neues Rekordhoch bei 9.189 Zählern. Kursgewinner und Verlierer hielten sich an der NYSE die Waage. Das Abwärtsvolumen überwog mit 55 Prozent. Es gab 308 neue 52-Wochen-Hochs und 29 neue Tiefs. Stärkste Sektoren waren Technologie und Versorger. Sehr schwach tendierten Energiewerte und Immobilienaktien.

 

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,09 Prozent tiefer bei 97,51 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,09 Prozent auf 1,1091 USD. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen präsentierte sich das Pfund auffällig fest. Der Kanada-Dollar verzeichnete gegenüber allen anderen Majors Abschläge. Die Bank of Canada hatte wie erwartet den Leitzins bei 1,75 Prozent belassen, aber auf die Möglichkeit einer Senkung hingewiesen, sollte sich das Wirtschaftswachstum nicht beschleunigen.

 

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise sackte um 1,56 Prozent auf 418,52 Punkte ab. Brent-Öl verbilligte sich um 2,59 Prozent auf ein Monatstief bei 62,92 USD. Belastet wurde der Rohstoff von der Prognose eines Überangebots seitens der Internationalen Energie Agentur sowie von Nachfragesorgen aufgrund der Auswirkungen der Lungenkrankheit in China. Comex-Kupfer fiel um 0,86 Prozent auf 2,77 USD. Gold handelte kaum verändert bei 1.558 USD (1.405 EUR). Silber notierte 0,15 Prozent fester bei 17,84 USD. Palladium haussierte um 5,88 Prozent auf ein Rekordhoch bei 2.364 USD.

 

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,28 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab ebenfalls um zwei Basispunkte auf minus 0,27 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future endete 0,16 Prozent fester auf einem 2-Wochen-Hoch bei 172,38 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt tiefer bei 1,77 Prozent.

 

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,67 Prozent auf 172,38 Punkte. Besonders stark unter Druck standen die Börsen in China und Hongkong angesichts steigender Sorgen im Zusammenhang mit der Ausbreitung der von einem Coronavirus verursachten Lungenkrankheit.

 

Heute richtet sich der Blick vor allem auf die Zinsentscheidung der EZB. Experten erwarten überwiegend keine Änderung der Geldpolitik. Von der Unternehmensseite gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Procter & Gamble, Carrefour und Intel.

Produktideen

Brent-Öl Future 03/2020

Faktor-Zertifikat

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Typ

Long

Short

WKN

CU3THV

CU2LFK

Laufzeit

open end

open end

Faktor

5

5

Preis*

7,14 EUR

0,46 EUR

*Indikativ

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

13.515,75

-40,12

-0,29%

MDAX

28.754,12

-13,84

-0,04%

TecDAX

3.179,83

+9,58

+0,30%

EURO STOXX 50

3.769,79

-19,33

-0,51%

Dow Jones

29.186,27

-9,77

-0,03%

Nasdaq 100

9.188,57

+21,94

+0,23%

S&P 500

3.321,75

+0,96

+0,02%

Nikkei 225

23.795,44

-235,91

-0,98%

Währungen

EUR/USD

1,1091

+0,0010

+0,09%

EUR/JPY

121,86

+0,12

+0,10%

EUR/GBP

0,8442

-0,0048

-0,56%

EUR/CHF

1,0736

+0,0000

+0,00%

USD/JPY

109,87

+0,01

+0,00%

GBP/USD

1,3137

+0,0092

+0,70%

AUD/USD

0,6843

-0,0002

-0,03%

Rohstoffe

Öl (Brent)

62,92 USD

-1,67

-2,59%

Öl (WTI)

56,43 USD

-1,95

-3,34%

Gold (Comex)

1.558,40 USD

+0,50

+0,03%

Silber (Comex)

17,84 USD

+0,03

+0,15%

Kupfer (Comex)

2,7695 USD

-0,0240

-0,86%

Bund Future

172,38 EUR

+0,28

+0,16%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

07:00

CH: STMicroelectronics, Ergebnis 4Q

10:00

NO: Norges Bank, Zinsentscheidung

12:55

US: Procter & Gamble, Ergebnis 2Q

13:45

EU: EZB, Zinsentscheidung

0,00%

14:30

EU: EZB, PK nach Zinsentscheidung

14:30

US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

215.000

16:00

US: Index der Frühindikatoren Dezember

-0,2% gg Vm

16:00

EU: Index Verbrauchervertrauen Januar

-7,9

17:00

US: Rohöllagerbestände (Woche)

17:45

FR: Carrefour, Umsatz 4Q

22:02

US: Intel, Ergebnis 4Q