SAP gesucht

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Am deutschen Aktienmarkt dominierten vor dem Pfingstwochenende bei hohen Umsätzen die negativen Vorzeichen. Die Anleger nahmen angesichts erhöhter Spannungen zwischen den USA und China aufgrund der Hongkong-Krise Gewinne mit. Der DAX schloss 1,64 Prozent tiefer bei 11.587 Punkten und beendete damit eine fünf Handelstage andauernde Gewinnserie. Auf Wochensicht verblieb dennoch ein Plus von 4,63 Prozent. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es am Berichtstag um 0,92 Prozent abwärts auf 25.396 Punkte. Gegen den Trend kletterte der TecDAX um 0,40 Prozent auf ein 3-Monats-Hoch bei 3.186 Zählern. In den drei genannten Indizes gab es 24 Gewinner und 73 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 82 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 170,6 Millionen Aktien (Vortag: 124,1) im Wert von 6,95 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,16). Mit Blick auf die Sektorenperformance waren lediglich Softwaretitel gesucht. Am schwächsten präsentierten sich Banken, Transportwerte und Automobile. Henkel rückte an der DAX-Spitze nachrichtenlos um 0,87 Prozent vor. Die Aktie von SAP verbesserte sich dahinter um 0,79 Prozent und schloss erstmals seit Februar wieder knapp über der vielbeachteten 200-Tage-Linie. Händler verwiesen zur Begründung auf schwache Zahlen des Konkurrenten Salesforce. Wirecard stieg um 0,62 Prozent. Lufthansa rutschte am Indexende nach der jüngsten Rally um 6,42 Prozent ab. Hier befürchten Beobachter den Abstieg aus dem DAX im Rahmen der am Donnerstag anstehenden Indexentscheidungen der Deutschen Börse.

An der Wall Street konnten die Indizes gestern ungeachtet gestiegener Spannungen zwischen den USA und China und gewalttätiger Unruhen in den USA zulegen. Der Dow Jones Industrial verabschiedete sich mit einem Plus von 0,36 Prozent bei 25.475 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 verbesserte sich um 0,45 Prozent auf ein 4-Monats-Hoch bei 9.599 Zählern. 74 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 81 Prozent. 50 neuen 52-Wochen-Hochs standen sieben neue Tiefs gegenüber. Stärkste Sektoren waren Immobilien und Energie. Einzige Verlierer-Sektoren waren HealthCare und Tech.

Am Devisenmarkt sank der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels um 0,43 Prozent auf ein 3-Monats-Tief bei 97,87 Punkten. Belastet wurde der Greenback von der anhaltenden Risikofreude. EUR/USD stieg um 0,18 Prozent auf ein 3-Monats-Hoch bei 1,1124 USD. Stark gesucht war der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise notierte 0,03 Prozent schwächer bei 306,97 Punkten. Brent-Öl verteuerte sich gestützt von der Erwartung einer Verlängerung der laufenden Produktionskürzungen seitens OPEC+ um 0,98 Prozent auf 38,21 USD. Der Preis für US-Erdgas sank um 3,35 Prozent auf 1,79 USD. Comex-Kupfer legte um 1,92 Prozent auf 2,47 USD zu. Gold handelte 0,13 Prozent tiefer bei 1.750 USD (1.562 EUR). Silber kletterte um 1,33 Prozent auf ein 3-Monats-Hoch bei 18,75 USD. Platin und Palladium stiegen um 2,89 respektive 0,58 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen um vier Basispunkte auf minus 0,41 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,29 Prozent tiefer bei 171,88 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt höher bei 0,66 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 0,67 Prozent auf 154,31 Punkte.

Heute stehen keine marktbewegenden Konjunkturdaten auf der Agenda. Geschäftszahlen gibt es unter anderem vom Spezialmaschinenbauer Isra Vision. Fraport legt die wöchentlichen Verkehrszahlen für den Flughafen Frankfurt vor.
 

 

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

11.586,85

-194,28

-1,64%

MDAX

25.396,00

-237,68

-0,92%

TecDAX

3.185,72

+12,76

+0,40%

EURO STOXX 50

3.077,92

+27,72

+0,90%

Dow Jones

25.475,02

+91,91

+0,36%

Nasdaq 100

9.598,88

+43,36

+0,45%

S&P 500

3.055,73

+11,42

+0,37%

Nikkei 225

22.321,91

+259,52

+1,18%

Währungen

EUR/USD

1,1124

+0,0020

+0,18%

EUR/JPY

119,71

+0,05

+0,04%

EUR/GBP

0,8914

-0,0054

-0,60%

EUR/CHF

1,0704

+0,0031

+0,29%

USD/JPY

107,62

-0,19

-0,17%

GBP/USD

1,2478

+0,0132

+1,07%

AUD/USD

0,6788

+0,0122

+1,83%

Rohstoffe

Öl (Brent)

38,21 USD

+0,37

+0,98%

Öl (WTI)

35,31 USD

-0,18

-0,51%

Gold (Comex)

1.749,50 USD

-2,20

-0,13%

Silber (Comex)

18,75 USD

+0,25

+1,33%

Kupfer (Comex)

2,4720 USD

+0,0465

+1,92%

Bund Future

171,88 EUR

-0,50

-0,29%

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