Fed hievt US-Märkte ins Plus

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Am deutschen Aktienmarkt überwogen zum Wochenstart die negativen Vorzeichen. Als Belastungsfaktor fungierte die Sorge vor einer zweiten Corona-Welle. Von den Tagestiefs konnten sich die Indizes jedoch deutlich absetzen. Der DAX schloss 0,31 Prozent schwächer bei 11.911 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte büßte 0,16 Prozent auf 25.435 Punkte ein. Der TecDAX konnte gegen den Trend um 0,35 Prozent auf 3.080 Zähler zulegen. In den drei genannten Indizes gab es 35 Gewinner und 61 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 78 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 99,9 Millionen Aktien (Vortag: 118,0) im Wert von 4,04 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 5,92). Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Telekommunikationswerte und Automobiltitel gesucht. Die deutlichsten Abschläge verzeichneten Transportwerte und Rohstofftitel. Wirecard sprang an der DAX-Spitze ohne Nachrichten um 6,80 Prozent nach oben. Der Konzern wird am Donnerstag seine Geschäftszahlen für 2019 präsentieren. Volkswagen und Continental stiegen dahinter um 1,79 und 1,66 Prozent. Lufthansa verlor als Schlusslicht im Leitindex 2,96 Prozent. Beiersdorf und Merck gaben um 1,89 respektive 1,42 Prozent nach.

An der Wall Street wurden die Indizes von der Ankündigung der US-Notenbank ihr Anleihekaufprogramm auch auf Schuldtitel einzelner Unternehmen auszudehnen beflügelt. Daneben stützte ein positiv überraschender Empire State Manufacturing Index. Der Dow Jones Industrial endete 0,61 Prozent fester bei 25.763 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 1,17 Prozent nach oben auf 9.777 Zähler. 64 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Es gab 27 neue 52-Wochen-Hochs und sechs neue Tiefs. Alle Sektorenindizes verbuchten Aufschläge. Am stärksten tendierten Kommunikationsdienstleister und Finanztitel.

Am Devisenmarkt stand der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen unter Druck. Er wurde von der Entscheidung der Fed zum Kauf von Unternehmensanleihen belastet. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,38 Prozent tiefer bei 96,71 USD. EUR/USD legte um 0,50 Prozent auf 1,1311 USD zu. Mit Blick auf die anderen wichtigen Währungen war der Austral-Dollar stark gesucht, während der als sicherer Hafen geltende Yen durch Schwäche auffiel.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise stieg um 0,93 Prozent auf 317,19 Punkte. Brent-Öl verteuerte sich um 2,27 Prozent auf 39,61 USD. Der Preis für US-Erdgas sank um 3,18 Prozent auf 1,68 USD. Comex-Kupfer verlor 1,12 Prozent auf 2,57 USD. Gold gab um 0,26 Prozent auf 1.733 USD (1.526 EUR) nach. Silber, Platin und Palladium konnten zwischen 0,10 und 0,88 Prozent zulegen.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,44 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen kletterte bis zum Abend um einen Basispunkt auf ebenfalls minus 0,44 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete 0,02 Prozent tiefer bei 175,39 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte bei 0,71 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front fester. Der MSCI Asia Pacific Index stieg um 3,21 Prozent auf 158,34 Punkte. Kurstreibend wirkte neben den positiven Vorgaben der Wall Street, dass die japanische Notenbank BoJ auf ihrer Sitzung ihre Special Lending Facility zur Bekämpfung der Corona-Krise von 75 Billionen Yen auf 110 Billionen Yen ausbaute. Der Nikkei 225 haussierte um 4,85 Prozent.

Heute stehen von der Makroseite der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen sowie die US-Daten zum Einzelhandelsumsatz und zur Industrieproduktion im Fokus. Nach US-Börsenschluss legt der SAP-Konkurrent Oracle seine Quartalszahlen vor.
 

 

Produktideen

Dow Jones Future 06/2020

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Long

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CJ264M

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6

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

11.911,35

-37,93

-0,31%

MDAX

25.434,54

-42,52

-0,16%

TecDAX

3.080,12

+10,95

+0,35%

EURO STOXX 50

3.136,40

-17,34

-0,54%

Dow Jones

25.763,16

+157,62

+0,61%

Nasdaq 100

9.776,89

+113,11

+1,17%

S&P 500

3.066,59

+25,28

+0,83%

Nikkei 225

22.576,27

+1.045,32

+4,85%

Währungen

EUR/USD

1,1311

+0,0056

+0,50%

EUR/JPY

121,43

+0,58

+0,48%

EUR/GBP

0,8988

+0,0023

+0,26%

EUR/CHF

1,0730

+0,0011

+0,10%

USD/JPY

107,36

-0,02

-0,02%

GBP/USD

1,2583

+0,0045

+0,36%

AUD/USD

0,6906

+0,0042

+0,61%

Rohstoffe

Öl (Brent)

39,61 USD

+0,88

+2,27%

Öl (WTI)

36,92 USD

+0,66

+1,82%

Gold (Comex)

1.732,80 USD

-4,50

-0,26%

Silber (Comex)

17,50 USD

+0,02

+0,10%

Kupfer (Comex)

2,5710 USD

-0,0290

-1,12%

Bund Future

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-0,04

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FR: IEA, Monatsbericht zum Ölmarkt

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DE: ZEW-Index Konjunkturerwartungen Juni

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US: Einzelhandelsumsatz Mai

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US: Industrieproduktion Mai

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US: Lagerbestände April

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16:00

US: Fed-Chairman Powell, Aussage vor dem Kongress

22:02

US: Oracle, Ergebnis 4Q