Schwacher Ausblick belastet BASF

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Der deutsche Aktienmarkt bewegte sich vor dem verlängerten Wochenende deutlich abwärts. Belastend für die Stimmung der Anleger waren Prognosen der EZB, wonach die Wirtschaftsleistung in der Eurozone im laufenden Jahr um bis zu zwölf Prozent einbrechen könnte. Zudem beließ die Notenbank ihre Geldpolitik unverändert und erfüllte damit die Hoffnung mancher auf eine weitere Lockerung nicht. Der DAX schloss 2,21 Prozent tiefer bei 10.862 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 1,54 und 0,86 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 20 Gewinner und 78 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 86 Prozent. Im DAX wechselten 162,7 Millionen Aktien (Vortag: 145,4) im Wert von 6,44 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,51) den Besitzer. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich die als defensiv geltenden Sektoren Versorger und Immobilien zulegen. Am deutlichsten abwärts ging es mit Banken, Chemie und Versicherungen. Vonovia notierte 1,48 Prozent fester und belegte damit den Spitzenplatz im DAX. E.ON und Wirecard rückten um 1,26 und 0,74 Prozent vor. BASF verlor nach dem Quartalsbericht und der Rücknahme der Prognose für das Gesamtjahr 5,19 Prozent. Deutsche Bank büßte nachrichtenlos 5,26 Prozent ein.

An der Wall Street wurde am Freitag gehandelt. Der Dow sackte nach Verlusten am Vortag den zweiten Tag in Folge um weitere 2,55 Prozent auf 23.724 Punkte ab. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 3,13 Prozent abwärts auf 8.718 Zähler. Als Stimmungsdämpfer wirkte, dass US-Präsident Donald Trump China im Streit um den Ursprung des Coronavirus mit Strafzöllen drohte, da das Virus aus einem Labor in Wuhan stammen könnte. 84 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen betrug 91 Prozent. Es gab jeweils fünf neue 52-Wochen-Hochs und -Tiefs. Alle Sektoren mussten deutliche Abschläge hinnehmen. Am schwächsten tendierten Energietitel und zyklische Konsumwerte.

Am Devisenmarkt stand der US-Dollar nach schwachen Daten zur Stimmung in der US-Industrie am Freitag weiter unter Druck. Der Dollar-Index endete 0,42 Prozent schwächer auf einem Monatstief bei 98,68 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,19 Prozent auf 1,0972 USD. Stark gesucht waren der Franken sowie der Yen als sichere Häfen. Auffällige Schwäche zeigten Rohstoffwährungen wie der Austral-Dollar und der Kanada-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 0,22 Prozent auf 256,48 Punkte. Brent-Öl notierte 0,15 Prozent tiefer bei 26,44 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 3,03 Prozent auf 1,89 USD nach. Comex-Kupfer verbilligte sich um 1,37 Prozent auf 2,31 USD. Gold handelte mit einem Aufschlag von 0,40 Prozent bei 1.701 USD (1.548 EUR). Silber verlor 0,23 Prozent auf 14,86 USD. Platin und Palladium verzeichneten Verluste von 4,81 und 3,49 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,50 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sackte um neun Basispunkte auf ein Monatstief bei minus 0,59 Prozent ab. Der Euro-Bund-Future stieg um 0,61 Prozent auf 174,15 Punkte und beendete damit eine zehn Tage andauernde Seitwärtsbewegung. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes verharrte am Freitag bei 0,64 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index gab um 2,51 Prozent auf 459,92 Punkte nach. Die Börsen in Japan und China blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute stehen von der Makroseite der Industrie-Einkaufsmanagerindex für die Eurozone sowie der Auftragseingang in der US-Industrie im Fokus. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von Freenet, Klöckner & Co und Traton.
 

 

Produktideen

BASF

Faktor-Zertifikat

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Typ

Long

Short

WKN

CJ230Y

CJ22AP

Laufzeit

open end

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Faktor

3

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Preis*

0,80 EUR

8,33 EUR

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

10.861,64

-246,10

-2,21%

MDAX

23.043,70

-362,35

-1,54%

TecDAX

2.854,65

-25,05

-0,86%

EURO STOXX 50

2.927,93

0,00

0,00%

Dow Jones

23.723,69

-622,03

-2,55%

Nasdaq 100

8.718,17

-282,32

-3,13%

S&P 500

2.830,71

-81,72

-2,80%

Nikkei 225

19.619,35

-574,34

-2,84%

Währungen

EUR/USD

1,0972

+0,0021

+0,19%

EUR/JPY

117,29

-0,03

-0,03%

EUR/GBP

0,8766

+0,0072

+0,83%

EUR/CHF

1,0549

-0,0024

-0,23%

USD/JPY

106,88

-0,28

-0,26%

GBP/USD

1,2491

-0,0101

-0,80%

AUD/USD

0,6417

-0,0094

-1,44%

Rohstoffe

Öl (Brent)

26,44 USD

-0,04

-0,15%

Öl (WTI)

19,78 USD

+0,94

+4,99%

Gold (Comex)

1.700,90 USD

+6,70

+0,40%

Silber (Comex)

14,86 USD

-0,04

-0,23%

Kupfer (Comex)

2,3120 USD

-0,0320

-1,37%

Bund Future

174,15 EUR

+1,06

+0,61%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

07:00

DE: Freenet, Ergebnis 1Q

07:00

DE: Klöckner & Co, Ergebnis 1Q

07:00

LU: Stabilus, Ergebnis 2Q

08:00

DE: Traton, Ergebnis 1Q

09:55

DE: Einkaufsmanagerindex Industrie April

34,4

10:00

EU: Einkaufsmanagerindex Industrie April

33,6

10:00

DE: bet-at-home.com, Ergebnis 1Q

10:30

DE: sentix-Konjunkturindex Mai

12:00

NL: Ferrari, Ergebnis 1Q

15:45

EU: EZB, Monatsbericht April

16:00

US: Auftragseingang Industrie März

-8,7% gg Vm

17:40

DE: Alstria Office Reit, Ergebnis 1Q