BMW nach Zahlen schwach

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Am deutschen Aktienmarkt überwogen zur Wochenmitte die negativen Vorzeichen. Als Belastungsfaktor fungierten vor allem enttäuschende Konjunkturdaten aus Deutschland, der Eurozone und den USA. Der DAX verabschiedete sich mit einem Abschlag von 1,14 Prozent bei 10.606 Punkten aus dem Handel. Der MDAX der mittelgroßen Werte verlor 0,15 Prozent auf 23.083 Punkte. Gegen den Trend rückte der TecDAX um 0,13 Prozent auf 2.886 Zähler vor. In den drei genannten Indizes gab es 41 Gewinner und 58 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 79 Prozent. Im DAX wechselten 94,9 Millionen Aktien (Vortag: 103,8) im Wert von 4,11 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,79) den Besitzer. Stärkste DAX-Sektoren waren Technologie, Rohstoffe und Einzelhandel. Am schwächsten tendierten Banken, Software und Automobile. Infineon haussierte nachrichtenlos mit einem Plus von 4,97 Prozent an die DAX-Spitze. FMC und Fresenius SE verbesserten sich nach soliden Geschäftszahlen um 1,53 und 1,01 Prozent. Wirecard büßte als Schlusslicht im Leitindex 5,98 Prozent ein. Bei dem Zahlungsdienstleister wächst der Druck auf eine Ablösung des Vorstandsvorsitzenden. BMW sackte nach der Kappung der Gewinnprognose für das laufende Jahr und einem negativen Analystenkommentar um 5,40 Prozent ab.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,91 Prozent tiefer bei 23.665 Punkten. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es hingegen um 0,60 Prozent nach oben auf 8.985 Zähler. 67 Prozent der Werte an der NYSE mussten Abschläge hinnehmen. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 79 Prozent. Es gab 24 neue 52-Wochen-Hochs und 19 neue Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnte lediglich der Technologiesektor Zugewinne verbuchen. Die größten Abschläge auf Sektorenebene waren bei Versorgern und Energiewerten zu beobachten.

Am Devisenmarkt war der US-Dollar stark gesucht. Der Dollar-Index kletterte bis zum Ende des New Yorker Handels den dritten Tag in Folge um diesmal 0,38 Prozent auf 100,17 Punkte. Ebenfalls fest präsentierten sich die klassischen sicheren Häfen Yen und Franken. EUR/USD gab um 0,41 Prozent auf 1,0792 USD nach. Auffällige Schwäche zeigten die Rohstoffdevisen Kanada-Dollar und Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex verlor 1,98 Prozent auf 268,75 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich um 3,75 Prozent auf 29,81 USD. Der Preis für US-Erdgas fiel um 8,48 Prozent auf 1,95 USD. Comex-Kupfer notierte 0,32 Prozent fester bei 2,34 USD. Gold gab um 1,30 Prozent auf ein Wochentief bei 1.688 USD (1.564 EUR) nach. Silber und Platin verzeichneten Abschläge von 0,21 und 2,56 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite bei minus 0,54 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen erholte sich trotz der veröffentlichten schwachen Konjunkturdaten bis zum Abend um fünf Basispunkte auf ein Wochenhoch bei minus 0,52 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,49 Prozent tiefer bei 173,40 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um sechs Basispunkte auf 0,72 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach besser als erwarteten Exportdaten aus China uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,30 Prozent auf 144,12 Punkte nach.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zur deutschen Industrieproduktion für den März sowie die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Heidelbergcement, Munich Re, Continental und Linde.

 

Produktideen

BMW

Faktor-Zertifikat

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Typ

Long

Short

WKN

CJ8GX3

CJ8J53

Laufzeit

open end

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Faktor

4

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Preis*

0,93 EUR

1,18 EUR

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

10.606,20

-123,26

-1,14%

MDAX

23.082,78

-34,95

-0,15%

TecDAX

2.885,74

+3,94

+0,13%

EURO STOXX 50

2.843,76

-32,15

-1,11%

Dow Jones

23.664,64

-218,45

-0,91%

Nasdaq 100

8.984,85

+54,24

+0,60%

S&P 500

2.848,42

-20,02

-0,69%

Nikkei 225

19.618,78

-0,57

-0,00%

Währungen

EUR/USD

1,0792

-0,0044

-0,41%

EUR/JPY

114,53

-0,87

-0,75%

EUR/GBP

0,8745

+0,0038

+0,44%

EUR/CHF

1,0526

-0,0013

-0,12%

USD/JPY

106,13

-0,32

-0,30%

GBP/USD

1,2340

-0,0092

-0,74%

AUD/USD

0,6397

-0,0035

-0,54%

Rohstoffe

Öl (Brent)

29,81 USD

-1,16

-3,75%

Öl (WTI)

24,07 USD

-0,49

-2,00%

Gold (Comex)

1.688,40 USD

-22,20

-1,30%

Silber (Comex)

15,03 USD

-0,03

-0,21%

Kupfer (Comex)

2,3400 USD

+0,0075

+0,32%

Bund Future

173,40 EUR

-0,85

-0,49%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

07:00

DE: Heidelbergcement, Ergebnis 1Q

07:00

DE: Evonik Industries, Ergebnis 1Q

07:00

DE: Osram Licht, Ergebnis 2Q

07:00

DE: Brenntag, Ergebnis 1Q

07:00

DE: Zalando, Ergebnis 1Q

07:00

DE: Wacker Neuson, Ergebnis 1Q

07:00

AT: S&T, Ergebnis 1Q

07:00

LU: Arcelormittal, Ergebnis 1Q

07:00

BE: Anheuser-Busch Inbev, Ergebnis 1Q

07:15

FR: Air France-KLM, Ergebnis 1Q

07:25

DE: Rhön-Klinikum, Ergebnis 1Q

07:30

DE: Munich Re, Ergebnis 1Q

07:30

DE: Uniper, Ergebnis 1Q

07:30

DE: Prosiebensat1 Media, Ergebnis 1Q

07:30

DE: New Work, Ergebnis 1Q

07:30

DE: Deutz, Ergebnis 1Q

07:30

DE: Elringklinger, Ergebnis 1Q

07:30

DE: SLM Solutions, Ergebnis 1Q

07:30

DE: Koenig & Bauer, Ergebnis 1Q

07:30

DE: Talanx, Ergebnis 1Q

07:30

ES: Telefonica, Ergebnis 1Q

07:45

DE: Baywa, Ergebnis 1Q

08:00

DE: Industrieproduktion März

-8,8% gg Vm

08:00

GB: BoE, Zinsentscheidung

0,10%

08:00

DE: Puma, Ergebnis 1Q

08:00

DE: Verbio, Ergebnis 3Q

08:00

GB: BT Group, Ergebnis 4Q

08:15

DE: Compugroup Medical, Ergebnis 1Q

08:30

DE: Continental, Ergebnis 1Q

08:45

FR: Industrieproduktion März

-14,5% gg Vm

09:00

JP: Nintendo, Jahresergebnis

10:00

DE: Metro, Telefonkonferenz 1Q

10:00

DE: Auftragseingang Maschinenbau März

10:00

NO: Norges Bank, Zinsentscheidung

11:00

DE: Godewind, Online-HV

12:00

DE: Linde plc, Ergebnis 1Q

14:30

US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

3.050.000

14:30

US: Produktivität 1Q

-5,5% gg Vq

22:05

US: Uber, Ergebnis 1Q

22:45

US: News Corp, Ergebnis 3Q