Aareal Bank haussiert

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Am deutschen Aktienmarkt behielten die Bullen zur Wochenmitte das Zepter in der Hand. Der DAX schloss 1,34 Prozent fester bei 11.224 Punkten. MDAX und TecDAX legten um 1,15 Prozent und 1,81 Prozent zu. In den drei Indizes gab es 71 Gewinner und 27 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte klar mit 84 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 98,8 Millionen Aktien (Vortag: 125,5) im Wert von 3,82 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,11). Stärkste Sektoren waren Banken und Technologie. Lediglich der Mediensektor musste ein moderates Minus hinnehmen. Die Aktie von Fresenius SE gewann an der DAX-Spitze 7,18 Prozent hinzu. Hier beflügelte eine positive Analysteneinschätzung. Infineon und Wirecard kletterten dahinter um 4,19 und 4,11 Prozent. MTU büßte als Schlusslicht im Leitindex nachrichtenlos 2,18 Prozent ein. Im MDAX haussierte Aareal Bank um 11,94 Prozent. Befeuert wurde das Papier von der Nachricht, dass das Geldinstitut eine Minderheit der IT-Tochter Aareon verkaufen will. Charttechnisch konnte die Aktie die 50-Tage-Linie überspringen und ein 5-Wochen-Hoch markieren.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow 1,52 Prozent fester bei 24.576 Punkten aus dem Handel. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 2,00 Prozent nach oben auf 9.485 Zähler. 78 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag ebenfalls bei 78 Prozent. Es gab 34 neue 52-Wochen-Hochs und sieben neue Tiefs. Alle Sektorenindizes endeten im grünen Bereich. Am deutlichsten fielen die Gewinne bei Energiewerten und Kommunikationsdienstleistern aus.

Am Devisenmarkt sank der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels um 0,39 Prozent auf 99,16 Punkte. Vom am Abend veröffentlichten Fed-Protokoll der jüngsten FOMC-Sitzung gingen keine Impulse aus. EUR/USD stieg um 0,52 Prozent auf 1,0979 USD. Stark gesucht war der Austral-Dollar. Das Pfund Sterling wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Hier belasteten schwache Inflationsdaten. Daneben schloss der britische Zentralbankchef Andrew Bailey in einer Parlamentsanhörung negative Leitzinsen nicht aus.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 1,70 Prozent auf 301,52 Punkte. Die Ölpreise setzten ihre Rally nach einem überraschenden Rückgang der Rohöllagerbestände in den USA fort. Brent-Öl verteuerte sich um 3,55 Prozent auf 35,88 USD. WTI-Öl sprang um 5,04 Prozent nach oben auf 33,57 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 4,13 Prozent auf 1,90 USD nach. Comex-Kupfer kletterte um 1,65 Prozent auf 2,46 USD. Gold handelte 0,28 Prozent fester bei 1.751 USD (1.591 EUR). Silber notierte mit einem Aufschlag von 0,72 Prozent auf einem 3-Monats-Hoch bei 18,03 USD. Platin und Palladium verbuchten kräftige Kursgewinne von 5,06 respektive 4,05 Prozent.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,45 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen verharrte bei minus 0,47 Prozent. Der Euro-Bund-Future endete nach einem sehr impulsarmen Handel 0,04 Prozent tiefer bei 172,81 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um zwei Basispunkte auf 0,68 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Die Ausschläge hielten sich dabei zumeist in engen Grenzen. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,12 Prozent tiefer bei 148,76 Punkten. Konjunkturseitig standen Exportdaten aus Japan im Zentrum des Interesses. Die Ausfuhren aus der drittgrößten Volkswirtschaft brachen im April gegenüber dem Vorjahr um 21,9 Prozent ein. Experten hatten im Schnitt einen noch deutlicheren Rückgang um 22,7 Prozent erwartet.

Heute richtet sich der Fokus zunächst auf die Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone. In den USA könnten am Nachmittag Impulse von den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, dem Philadelphia-Fed-Index sowie den Daten zum Verkauf bestehender Häuser ausgehen. Unternehmensseitig dürfte die Aktie der Deutschen Lufthansa heute von der gestern nachbörslich veröffentlichten Mitteilung profitieren, dass sich die Kranich-Airline in fortgeschrittenen Gesprächen mit dem Wirtschaftsstabilisierungsfonds zur konkreten Ausgestaltung des Stabilisierungspakets befindet. Das Konzept sehe Stabilisierungsmaßnahmen im Umfang bis zu 9 Milliarden EUR vor.

 

Produktideen

Aareal Bank

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Typ

Long

Short

WKN

CU0B8X

CU3V3N

Laufzeit

open end

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Faktor

3

3

Preis*

1,19 EUR

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

11.223,71

+148,42

+1,34%

MDAX

24.478,88

+280,50

+1,15%

TecDAX

3.104,79

+55,31

+1,81%

EURO STOXX 50

2.942,39

+39,81

+1,37%

Dow Jones

24.575,90

+369,04

+1,52%

Nasdaq 100

9.485,01

+186,47

+2,00%

S&P 500

2.971,61

+48,67

+1,66%

Nikkei 225

20.596,90

+1,75

+0,01%

Währungen

EUR/USD

1,0979

+0,0057

+0,52%

EUR/JPY

118,07

+0,48

+0,40%

EUR/GBP

0,8974

+0,0065

+0,73%

EUR/CHF

1,0593

-0,0018

-0,17%

USD/JPY

107,54

-0,15

-0,13%

GBP/USD

1,2232

-0,0019

-0,15%

AUD/USD

0,6595

+0,0059

+0,90%

Rohstoffe

Öl (Brent)

35,88 USD

+1,23

+3,55%

Öl (WTI)

33,57 USD

+1,61

+5,04%

Gold (Comex)

1.750,50 USD

+4,90

+0,28%

Silber (Comex)

18,03 USD

+0,13

+0,72%

Kupfer (Comex)

2,4580 USD

+0,0400

+1,65%

Bund Future

172,81 EUR

-0,07

-0,04%

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IT: Assicurazioni Generali, Ergebnis 1Q

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DE: Einkaufsmanagerindex Dienste Mai

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09:30

DE: Einkaufsmanagerindex Industrie Mai

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EU: Einkaufsmanagerindex Dienste Mai

24,4

10:00

EU: Einkaufsmanagerindex Industrie Mai

38,0

10:30

GB: Einkaufsmanagerindex Dienste Mai

32,0

10:30

GB: Einkaufsmanagerindex Industrie Mai

38,0

14:30

US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

2.400.000

14:30

US: Philadelphia-Fed-Index Mai

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US: Einkaufsmanagerindex Dienste Mai

30,0

15:45

US: Einkaufsmanagerindex Industrie Mai

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16:00

US: Index der Frühindikatoren April

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16:00

US: Verkauf bestehender Häuser April

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22:05

US: Hewlett Packard, Ergebnis 2Q