S&P 500 überquert die 200-Tage-Linie

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Am deutschen Aktienmarkt dominierten zur Wochenmitte bei nachlassender Marktbreite die positiven Vorzeichen. EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen hatte angekündigt, für den wirtschaftlichen Wiederaufbau Europas nach der Corona-Krise einen Wiederaufbaufonds im Umfang von 750 Milliarden EUR auf den Weg zu bringen. Daneben signalisierte die EZB ihre Bereitschaft, ihr laufendes Notprogramm falls erforderlich weiter aufzustocken. Der DAX schloss 1,33 Prozent fester bei 11.658 Punkten und verbuchte damit den vierten Plus-Tag in Folge. MDAX und TecDAX gaben hingegen um 1,15 und 2,04 Prozent nach. In den drei genannten Indizes gab es 52 Gewinner und 45 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 81 Prozent. Im DAX wechselten 169,0 Millionen Aktien (Vortag: 124,6) im Wert von 6,07 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,96) den Besitzer. Stark gesucht waren Automobilwerte und Banken. Am schwächsten tendierten Technologiewerte und Einzelhandelstitel. Daimler haussierte an der DAX-Spitze um 8,84 Prozent. Covestro und BMW verbuchten dahinter Aufschläge von 6,20 und 4,85 Prozent. Die Infineon-Aktie bildete mit einem Minus von 4,48 Prozent nach einer Kapitalerhöhung das Schlusslicht im Leitindex. FMC und Merck büßten 2,32 und 2,22 Prozent ein.

An der Wall Street sprang der Dow Jones Industrial um 2,21 Prozent nach oben auf 25.548 Punkte. Der marktbreite S&P 500 konnte um 1,48 Prozent auf 3.036 Punkte zulegen und damit die vielbeachtete 200-Tage-Linie zurückerobern. Für den von Technologiewerten geprägten Nasdaq 100 ging es um 0,55 Prozent nach oben auf 9.442 Zähler. Die Marktbreite gestaltete sich positiv. 80 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Plus. Das Aufwärtsvolumen lag bei 83 Prozent. Es gab 21 neue 52-Wochen-Hochs und sechs Tiefs. Alle Sektorenindizes endeten mit deutlichen Aufschlägen. Am stärksten präsentierten sich Finanzwerte und Industrietitel.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,05 Prozent fester bei 99,06 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Hier stützte der Wiederaufbauplan der EU-Kommission im Umfang von 750 Milliarden EUR. EUR/USD stieg um 0,09 Prozent auf 1,0991 USD. Mit Blick auf die anderen Majors fiel der Austral-Dollar durch Schwäche auf.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise sank um 2,19 Prozent auf 296,85 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich belastet von den politischen Spannungen zwischen den USA und China um 4,04 Prozent auf 34,71 USD. Der Preis für US-Erdgas sank um 3,50 Prozent auf 1,8770 USD. Comex-Kupfer verlor 1,45 Prozent auf 2,38 USD. Gold stieg um 0,26 Prozent auf 1.710 USD (1.557 EUR). Silber und Platin zogen um 1,28 und 0,81 Prozent an.

Am Rentenmarkt sank die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,43 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen stieg bis zum Abend um drei Basispunkte auf ein Monatshoch bei minus 0,41 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,23 Prozent tiefer bei 171,90 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes notierte einen Basispunkt tiefer bei 0,68 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index stieg nach zwischenzeitlich deutlicheren Aufschlägen zuletzt um 0,52 Prozent auf 150,30 Punkte. Gegen den Trend orientierte sich die Börse in Hongkong weiter südwärts.

Heute stehen von der Makroseite die US-Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe, zum Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter und zum BIP im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Bertrandt, Rocket Internet und Knorr-Bremse.

Produktideen

S&P 500 Future 06/2020

Faktor-Zertifikat

Faktor-Zertifikat

Typ

Long

Short

WKN

CJ267F

CJ2675

Laufzeit

open end

open end

Faktor

6

6

Preis*

1,63 EUR

0,34 EUR

*Indikativ

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

11.657,69

+153,04

+1,33%

MDAX

25.152,03

-294,57

-1,15%

TecDAX

3.109,38

-64,87

-2,04%

EURO STOXX 50

3.051,08

+51,86

+1,72%

Dow Jones

25.548,27

+553,16

+2,21%

Nasdaq 100

9.442,04

+52,06

+0,55%

S&P 500

3.036,13

+44,36

+1,48%

Nikkei 225

21.796,18

+376,95

+1,76%

Währungen

EUR/USD

1,0991

+0,0010

+0,09%

EUR/JPY

118,38

+0,30

+0,26%

EUR/GBP

0,8970

+0,0070

+0,78%

EUR/CHF

1,0647

+0,0046

+0,43%

USD/JPY

107,70

+0,18

+0,17%

GBP/USD

1,2252

-0,0082

-0,66%

AUD/USD

0,6604

-0,0049

-0,73%

Rohstoffe

Öl (Brent)

34,71 USD

-1,46

-4,04%

Öl (WTI)

32,73 USD

-1,62

-4,72%

Gold (Comex)

1.710,10 USD

+4,50

+0,26%

Silber (Comex)

17,82 USD

+0,23

+1,28%

Kupfer (Comex)

2,3835 USD

-0,0350

-1,45%

Bund Future

171,90 EUR

-0,39

-0,23%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

06:15

DE: Bertrandt, Ergebnis 2Q

07:00

DE: Knorr-Bremse, Ergebnis 1Q

07:00

DE: Windeln.de, Ergebnis 1Q

07:30

DE: Instone Real Estate, Ergebnis 1Q

07:55

DE: Rocket Internet, Ergebnis 1Q

10:00

DE: Merck KGaA, Online-HV

10:00

DE: Deutsche Pfandbriefbank, Online-HV

11:00

EU: Index Wirtschaftsstimmung Mai

70,0

11:00

EU: Geschäftsklimaindex Mai

12:00

DE: E.ON, Online-HV

14:00

DE: Verbraucherpreise Mai

+0,6% gg Vj

14:00

DE: Dürr, Online-HV

14:30

US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

2.050.000

14:30

US: Auftragseingang langl Wg April

-17,0% gg Vm

14:30

US: BIP 1Q

-4,8% gg Vq

17:00

US: Rohöllagerbestandsdaten (Woche)

22:05

US: Salesforce.com, Ergebnis 1Q