Euro im Rallymodus

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Am deutschen Aktienmarkt hielt die Kauflaune der Anleger am Donnerstag an. Angetrieben wurde diese von der Spekulation auf eine Erholung der globalen Wirtschaft nach der Corona-Krise. Verbesserte Wirtschaftsdaten aus der Eurozone und den USA stützten am Berichtstag diese Hoffnung. Der DAX stieg den fünften Tag in Folge um diesmal 1,05 Prozent auf 11.781 Punkte. Er markierte damit ein 12-Wochen-Hoch. MDAX und TecDAX verbesserten sich um 1,91 und 2,04 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 78 Gewinner und 20 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 85 Prozent. Im DAX wechselten 124,1 Millionen Aktien (Vortag: 169,0) im Wert von 4,77 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 4,15) den Besitzer. Gesucht waren vor allem Einzelhandelsaktien, Chemietitel und Immobilienwerte. Schwäche auf der Sektorenebene zeigten lediglich Automobilwerte und Versicherungen. Die Aktie der Lufthansa gewann an der DAX-Spitze 5,41 Prozent hinzu. Wirecard kletterte dahinter um 5,28 Prozent. Für Merck ging es um 4,54 Prozent aufwärts. Volkswagen und Daimler stellten mit Abschlägen von 2,06 respektive 1,40 Prozent die schwächsten Werte im Leitindex. Allianz und Munich Re verloren 1,29 und 1,04 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow aufgrund steigender Sorgen um eine mögliche Verschärfung des Konflikts zwischen den USA und China 0,57 Prozent tiefer bei 25.401 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,26 Prozent abwärts auf 9.417 Zähler. 57 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten negative Vorzeichen. Das Abwärtsvolumen lag bei 74 Prozent. Es gab 37 neue 52-Wochen-Hochs und ein neues Tief. Stärkste Sektoren waren Versorger, Immobilien und nicht-zyklischer Konsum. Die größten Verluste zeigten Energiewerte und Finanztitel.

Am Devisenmarkt stand der US-Dollar unter Druck. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,54 Prozent tiefer bei 98,37 Punkten. Der Euro wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Händler verwiesen zur Begründung weiter auf den milliardenschweren Corona-Wiederaufbauplan der EU-Kommission. EUR/USD stieg um 0,76 Prozent auf ein 2-Monats-Hoch bei 1,1092 USD und überwand damit die obere Begrenzung einer mehrwöchigen Handelsspanne sowie die vielbeachtete 200-Tage-Linie.

Der S&P GSCI Rohstoffindex stieg um 0,85 Prozent auf 299,82 Punkte. Brent-Öl legte um 1,09 Prozent auf 35,12 USD zu. Die US-Sorte WTI haussierte trotz eines stärker als erwarteten Anstiegs der US-Rohölbestände um 2,32 Prozent auf 33,57 USD. Der Preis für US-Erdgas gab um 2,70 Prozent auf 1,84 USD nach. Comex-Kupfer verteuerte sich um 1,36 Prozent auf 2,41 USD. Gold notierte 0,13 Prozent fester bei 1.713 USD (1.551 EUR). Silber kletterte um 0,89 Prozent auf 17,92 USD.

Am Rentenmarkt stieg die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,41 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab bis zum Abend zwei Basispunkte auf minus 0,43 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future schloss 0,10 Prozent fester bei 172,07 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes zog um zwei Basispunkte auf 0,70 Prozent an.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index notierte 0,18 Prozent tiefer bei 150,57 Punkten. Belastend wirkte die Meldung, dass US-Präsident Donald Trump heute in einer Pressekonferenz Reaktionen auf die von den USA kritisierte Hongkong-Politik Chinas ankündigen wird.

Heute stehen von der Makroseite die US-Daten zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen, der Chicagoer Einkaufsmanagerindex sowie die Verbraucherstimmung nach Lesart der Universität Michigan im Fokus. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Gesco.
 

 

 

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

11.781,13

+123,44

+1,05%

MDAX

25.633,68

+481,65

+1,91%

TecDAX

3.172,96

+63,58

+2,04%

EURO STOXX 50

3.094,47

+43,39

+1,42%

Dow Jones

25.400,64

-147,63

-0,57%

Nasdaq 100

9.416,71

-25,33

-0,26%

S&P 500

3.029,73

-6,40

-0,21%

Nikkei 225

21.944,09

+27,78

+0,13%

Währungen

EUR/USD

1,1092

+0,0084

+0,76%

EUR/JPY

119,36

+0,80

+0,68%

EUR/GBP

0,8988

+0,0022

+0,24%

EUR/CHF

1,0683

+0,0028

+0,26%

USD/JPY

107,61

-0,10

-0,09%

GBP/USD

1,2339

+0,0081

+0,66%

AUD/USD

0,6658

+0,0036

+0,54%

Rohstoffe

Öl (Brent)

35,12 USD

+0,38

+1,09%

Öl (WTI)

33,57 USD

+0,76

+2,32%

Gold (Comex)

1.712,90 USD

+2,20

+0,13%

Silber (Comex)

17,92 USD

+0,16

+0,89%

Kupfer (Comex)

2,4145 USD

+0,0325

+1,36%

Bund Future

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+0,17

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EU: EZB, Geldmenge M3 April

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IT: BIP 1Q

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EU: Verbraucherpreise Mai

+0,1% gg Vj

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DE: Teamviewer, Online-HV

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US: Persönliche Ausgaben/Einkommen April

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15:45

US: Index Einkaufsmanager Chicago Mai

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16:00

US: Verbraucherstimmungsindex Uni Mich. Mai

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