RWE gesucht

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Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenschluss trotz besser als erwarteter Zahlen zum heimischen BIP die negativen Vorzeichen. Für schlechte Stimmung sorgten die weiter steigenden Corona-Infektionszahlen und der am Montag startende Teil-Lockdown. Der DAX verlor 0,35 Prozent auf 11.556 Punkte. Auf Wochensicht büßte der Leitindex damit satte 8,61 Prozent ein. MDAX und TecDAX gaben am Berichtstag um 0,31 respektive 0,76 Prozent nach. In den drei genannten Indizes gab es 48 Gewinner und 49 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog jedoch mit 54 Prozent. Im DAX wechselten 85,6 Millionen Aktien (Vortag: 105,0) im Wert von 3,82 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,63) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Versorger und Industrie. Am schwächsten zeigten sich Einzelhandelswerte und Softwaretitel. Mit einem Plus von 1,56 Prozent stellte RWE den Spitzenreiter im DAX. Der Wert profitierte von einem positiven Analystenkommentar. Continental und MTU folgten mit Aufschlägen von 1,22 und 1,14 Prozent. Am anderen Indexende verlor Merck KGaA ohne Nachrichten 4,04 Prozent. Deutsche Börse und SAP gaben um 2,32 und 1,90 Prozent nach.

An der Wall Street büßte der Dow 0,59 Prozent auf 26.502 Punkte ein. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 endete 2,62 Prozent schwächer bei 11.053 Zählern. 59 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Abgaben. Das Abwärtsvolumen lag bei 58 Prozent. 21 neuen 52-Wochen-Hochs standen 65 neue Tiefs gegenüber. Einzige Sektoren im Plus waren Energie und Finanz. Die größten Verluste waren bei Technologiewerten und zyklischen Konsumwerten zu beobachten. Der Apple-Konzern hatte bei der Vorlage seiner Quartalszahlen erneut auf einen Ausblick verzichtet. Die Aktie verlor 5,57 Prozent. Facebook büßte nach Zahlen 6,14 Prozent ein. Amazon reagierte mit einem Minus von 5,45 Prozent auf den Quartalsausweis. Die Aktie der Google-Mutter Alphabet haussierte hingegen nach der Bilanzvorlage um 3,80 Prozent.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels unverändert bei 93,88 Punkten. Der Euro blieb gegenüber allen anderen Hauptwährungen unter Druck. EUR/USD fiel um 0,27 Prozent auf 1,1641 USD. Stark gesucht war das Pfund Sterling.

Der S&P GSCI Rohstoffindex verlor 0,11 Prozent auf 340,77 Punkte. Brent-Öl verbilligte sich mit den anhaltenden Nachfragesorgen um 0,84 Prozent auf 37,94 USD. Auf Wochensicht summierte sich das Minus damit auf rund 9,8 Prozent. Der Preis für US-Erdgas zog um 1,61 Prozent auf 3,35 USD an. Comex-Kupfer fiel um 0,29 Prozent auf 3,05 USD. Gold gewann 0,64 Prozent hinzu auf 1.880 USD (1.613 EUR). Silber verbesserte sich um 1,22 Prozent auf 23,65 USD.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um einen Basispunkt auf minus 0,63 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen endete unverändert bei ebenfalls minus 0,63 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss nach einem richtungslosen Handel 0,02 Prozent schwächer bei 176,18 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um drei Basispunkte auf 0,88 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Stützend wirkten besser als erwartete Einkaufsmanagerindizes (PMI) aus China. Der Caixin-PMI für das verarbeitende Gewerbe der zweitgrößten Volkswirtschaft stieg im Oktober auf 53,6 Punkte und damit auf den höchsten Stand seit Januar 2011. Der bereits am Wochenende veröffentlichte offizielle PMI notierte bei 51,4 Punkten. Werte oberhalb von 50 Punkten signalisieren Wachstum. Der MSCI Asia Pacific Index kletterte um 0,79 Prozent auf 173,09 Punkte.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Industrie-Einkaufsmanagerindizes in der Eurozone und in den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Siemens Healthineers, Ryanair, Hypoport und Paypal. 
 

 

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

11.556,48

-41,59

-0,35%

MDAX

25.721,00

-80,82

-0,31%

TecDAX

2.813,38

-21,72

-0,76%

EURO STOXX 50

2.958,21

-1,82

-0,06%

Dow Jones

26.501,60

-157,51

-0,59%

Nasdaq 100

11.052,94

-297,79

-2,62%

S&P 500

3.269,96

-40,15

-1,21%

Nikkei 225

23.295,48

+318,35

+1,39%

Währungen

EUR/USD

1,1641

-0,0032

-0,27%

EUR/JPY

121,82

-0,23

-0,19%

EUR/GBP

0,8991

-0,0037

-0,41%

EUR/CHF

1,0677

-0,0011

-0,10%

USD/JPY

104,63

+0,03

+0,02%

GBP/USD

1,2944

+0,0029

+0,22%

AUD/USD

0,7027

-0,0001

-0,01%

Rohstoffe

Öl (Brent)

37,94 USD

-0,32

-0,84%

Öl (WTI)

35,79 USD

-0,38

-1,05%

Gold (Comex)

1.879,90 USD

+11,90

+0,64%

Silber (Comex)

23,65 USD

+0,29

+1,22%

Kupfer (Comex)

3,0475 USD

-0,0090

-0,29%

Bund Future

176,18 EUR

-0,03

-0,02%

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DE: Einkaufsmanagerindex Industrie Oktober

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GB: Einkaufsmanagerindex Industrie Oktober

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EU: EZB, Monatsbericht Oktober

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16:00

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+1,0% gg Vm

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US: Mondelez, Ergebnis 3Q

22:15

US: Paypal, Ergebnis 3Q

23:55

CA: Nutrien, Ergebnis 3Q