Daimler überrascht nachbörslich

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Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Donnerstag die negativen Vorzeichen das Kursgeschehen. Händler verwiesen zur Begründung auf die zuletzt deutlich gestiegene Zahl von Neuinfektionen mit dem Corona-Virus. Der DAX schloss 2,48 Prozent tiefer bei 12.704 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 1,52 und 2,21 Prozent. In den drei Indizes gab es lediglich sechs Gewinner und 92 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 94 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 78,9 Millionen Aktien (Vortag: 52,9) im Wert von 3,64 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 2,77). Alle Sektoren mussten Abschläge hinnehmen. Am deutlichsten abwärts tendierten Transportwerte, Telekommunikationstitel und Automobilaktien. Kein einziger DAX-Wert schaffte den Sprung in den grünen Bereich. Die rote Laterne hielt Fresenius mit einem Minus von 3,88 Prozent. BASF und Merck gaben um 3,71 respektive 3,54 Prozent nach.

An der Wall Street konnten sich die Indizes deutlich von den im frühen Geschäft verzeichneten Tiefs erholen. Am Ende verbuchte der Dow Jones Industrial mit einem Stand von 28.494 Punkten nur noch einen Abschlag von 0,06 Prozent. Der als konjunktursensibel geltende Dow Jones Transportation Index konnte mit einem Plus von 0,85 Prozent sogar ein neues Rekordhoch markieren. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 gab indes um 0,72 Prozent auf 11.899 Zähler nach. 55 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen lag bei 62 Prozent. Es gab 73 neue 52-Wochen-Hochs und 20 Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance waren Energiewerte und Finanztitel am stärksten gesucht. Am schwächsten präsentierten sich Kommunikationsdienstleister und HealthCare.

Am Devisenmarkt waren Fluchtwährungen aufgrund der gestiegenen Risikoscheu stark gesucht. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,42 Prozent fester auf einem 2-Wochen-Hoch bei 93,81 Punkten. Franken und Yen verbuchten ebenfalls deutliche Aufschläge. EUR/USD gab um 0,36 Prozent auf 1,1704 USD nach. Der Austral-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen ab. Das Pfund Sterling litt unter der Sorge vor einem möglichen No-Deal-Brexit sowie unter stärkeren Corona-Restriktionen in London.

Der S&P GSCI Rohstoffindex notierte 0,28 Prozent fester bei 363,21 Punkten. Die Rohölpreise gaben trotz eines stärker als erwarteten Rückgangs der Rohöllagerbestände in den USA nach. Brent-Öl verbilligte sich um 0,32 Prozent auf 43,18 USD. Für die US-Sorte WTI ging es um 0,10 Prozent abwärts auf 41,00 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang nach einem geringer als erwarteten Anstieg der Lagerbestände und zusätzlich gestützt von Prognosen für sinkende Temperaturen in den USA um 5,61 Prozent nach oben auf 2,78 USD. Comex-Kupfer legte um 1,28 Prozent auf 3,09 USD zu. Gold handelte 0,24 Prozent fester bei 1.912 USD (1.630 EUR).

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um vier Basispunkte auf minus 0,62 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen fiel um ebenfalls vier Basispunkte auf ein 7-Monats-Tief bei minus 0,61 Prozent. Der Euro-Bund-Future haussierte um 0,28 Prozent auf 175,82 Punkte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes kletterte um einen Basispunkt auf 0,74 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte unverändert bei 176,91 Punkten.

Heute stehen von der Makroseite die US-Daten zum Einzelhandelsumsatz und zur Industrieproduktion im Fokus. Unternehmensseitig richtet sich der Blick auf Daimler und Thyssenkrupp. Der Autobauer hatte gestern Abend überraschend erste Eckdaten zum vergangenen Quartal präsentiert, die die Erwartungen übertrafen. Die Aktie haussierte im nachbörslichen Handel um rund 4,3 Prozent. Für die Thyssenkrupp-Aktie ging es sogar um rund 15 Prozent nach oben, nachdem das Nachrichtenmagazin Spiegel von einem heute zu erwartenden Gebot für die Stahlsparte des Technologiekonzerns seitens der britischen Liberty Steel berichtete.

 

Produktideen

Daimler

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Typ

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WKN

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

12.703,75

-324,31

-2,48%

MDAX

27.462,63

-426,02

-1,52%

TecDAX

3.134,54

-71,01

-2,21%

EURO STOXX 50

3.192,69

-80,59

-2,46%

Dow Jones

28.494,20

-19,80

-0,06%

Nasdaq 100

11.898,57

-86,78

-0,72%

S&P 500

3.483,34

-5,33

-0,15%

Nikkei 225

23.420,95

-86,28

-0,37%

Währungen

EUR/USD

1,1704

-0,0042

-0,36%

EUR/JPY

123,40

-0,11

-0,09%

EUR/GBP

0,9072

+0,0046

+0,50%

EUR/CHF

1,0706

-0,0020

-0,18%

USD/JPY

105,43

+0,27

+0,26%

GBP/USD

1,2899

-0,0111

-0,85%

AUD/USD

0,7092

-0,0070

-0,97%

Rohstoffe

Öl (Brent)

43,18 USD

-0,14

-0,32%

Öl (WTI)

41,00 USD

-0,04

-0,10%

Gold (Comex)

1.911,80 USD

+4,50

+0,24%

Silber (Comex)

24,41 USD

+0,01

+0,04%

Kupfer (Comex)

3,0895 USD

+0,0390

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US: Industrieproduktion September

+0,5% gg Vm

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US: Lagerbestände August

+0,4% gg Vm

16:00

US: Uni Mich. Verbraucherstimmung Oktober

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