Euro nach EZB-Sitzung unter Druck

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Der deutsche Aktienmarkt konnte am Donnerstag nach dem Kurssturz des Vortages moderate Zugewinne verbuchen. Die EZB ließ wie allgemein erwartet ihre Geldpolitik unverändert. Deren Präsidentin Lagarde deutete jedoch eine Lockerung für die Dezember-Sitzung an. Der DAX kletterte um 0,32 Prozent auf 11.598 Punkte. Der TecDAX verbesserte sich um 0,20 Prozent auf 2.835 Punkte. Gegen den Trend verlor der MDAX der mittelgroßen Werte 0,31 Prozent auf 25.802 Zähler. Die Marktbreite blieb schwach. In den drei genannten Indizes gab es 43 Gewinner und 54 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich die Waage. Das Gesamtvolumen im DAX lag bei 104,9 Millionen Aktien (Vortag: 137,2) im Wert von 4,49 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,55). Stärkste Sektoren waren Telekommunikation und Immobilien. Am schwächsten präsentierten sich Bauwerte und Versorger. Deutsche Wohnen gewann an der DAX-Spitze 3,63 Prozent hinzu. Delivery Hero und Deutsche Telekom folgten mit Aufschlägen von 3,01 und 2,65 Prozent. MTU sackte am Indexende um 3,91 Prozent ab. Beiersdorf und FMC gaben um 3,06 respektive 2,76 Prozent nach.

An der Wall Street stieg der Dow Jones Industrial um 0,52 Prozent auf 26.659 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 legte um 1,86 Prozent auf 11.351 Zähler zu. 64 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Aufschläge. Das Aufwärtsvolumen betrug 79 Prozent. 20 neuen 52-Wochen-Hochs standen 87 Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektorenperformance bot sich mit Ausnahme von HealthCare und nicht-zyklischen Konsumwerten ein positives Bild. Am deutlichsten nach oben tendierten Energiewerte und Kommunikationsdienstleister.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf, während der Euro nach der EZB-Sitzung auf breiter Front Verluste verzeichnete. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,54 Prozent fester bei 93,93 Punkten. EUR/USD fiel um 0,64 Prozent auf ein Monatstief bei 1,1671 USD und testet nun die steigende 100-Tage-Linie.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise sackte um 1,56 Prozent auf 341,16 Punkte ab. Brent-Öl verbilligte sich um 3,78 Prozent auf 37,64 USD. Der Preis für US-Erdgas kletterte nach einem geringer als erwarteten Anstieg der Lagerbestände um 0,67 Prozent auf 3,31 USD. Comex-Kupfer notierte 0,15 Prozent tiefer bei 3,06 USD. Gold verlor 0,63 Prozent auf 1.867 USD (1.600 EUR). Silber handelte wenig verändert bei 23,35 USD. Platin und Palladium sahen Verluste von 2,79 respektive 2,26 Prozent.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite bei minus 0,64 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte am Abend ebenfalls unverändert bei minus 0,63 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,06 Prozent höher bei 176,21 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sprang um sechs Basispunkte nach oben auf 0,85 Prozent und endete damit erstmals seit Herbst 2018 oberhalb der 200-Tage-Linie.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,25 Prozent tiefer bei 174,10 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 1,98 Prozent schwächer bei 3.237 Punkten. Auch die europäischen Futures standen unter Druck und signalisieren damit einen schwache Handelsstart.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite unter anderem auf die BIP-Daten aus der Eurozone. In den USA werden die Daten zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen, der Chicagoer Einkaufsmanagerindex sowie der Verbraucherstimmungsindex der Universität Michigan Beachtung finden. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Air France-KLM, Novo Nordisk, RIB Software, Total, Exxon Mobil und Chevron. Bereits gestern nach US-Börsenschluss veröffentlichten Apple (nachbörslich: -4,2%), Amazon (-1,8%), Facebook (-2,7%), Alphabet (+6,0%), Twitter (-17,5%) und Starbucks (-0,7%) ihre Quartalszahlen.

 

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EUR/USD

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

11.598,07

+37,56

+0,32%

MDAX

25.801,82

-82,31

-0,31%

TecDAX

2.835,10

+5,79

+0,20%

EURO STOXX 50

2.960,03

-3,51

-0,11%

Dow Jones

26.659,11

+139,16

+0,52%

Nasdaq 100

11.350,74

+207,98

+1,86%

S&P 500

3.310,11

+39,08

+1,19%

Nikkei 225

22.977,13

-354,81

-1,52%

Währungen

EUR/USD

1,1671

-0,0075

-0,64%

EUR/JPY

122,10

-0,43

-0,35%

EUR/GBP

0,9029

-0,0018

-0,19%

EUR/CHF

1,0690

-0,0003

-0,03%

USD/JPY

104,62

+0,30

+0,29%

GBP/USD

1,2925

-0,0058

-0,45%

AUD/USD

0,7027

-0,0017

-0,24%

Rohstoffe

Öl (Brent)

37,64 USD

-1,48

-3,78%

Öl (WTI)

36,11 USD

-1,28

-3,42%

Gold (Comex)

1.867,40 USD

-11,80

-0,63%

Silber (Comex)

23,35 USD

-0,01

-0,04%

Kupfer (Comex)

3,0595 USD

-0,0045

-0,15%

Bund Future

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+0,11

+0,06%

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FR: Air France-KLM, Ergebnis 3Q

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FR: BIP 3Q

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DK: Novo Nordisk, Ergebnis 3Q

07:30

KR: LG Electronics, Ergebnis 3Q

07:40

DE: RIB Software, Ergebnis 3Q

07:40

DE: SNP, Ergebnis 3Q

08:00

DE: Einzelhandelsumsatz September

-0,8% gg Vm

08:00

CH: Glencore, Produktionsbericht 3Q

08:05

FR: Total, Ergebnis 3Q

08:55

DE: PSI Software, Ergebnis 9 Monate

09:00

AT: BIP 3Q

09:00

ES: BIP 3Q

+13,5% gg Vq

10:00

DE: BIP 3Q

+6,8% gg Vq

11:00

EU: BIP 3Q

+9,4% gg Vq

11:00

EU: Verbraucherpreise Oktober

-0,3% gg Vj

11:00

EU: Arbeitsmarktdaten September

8,2%

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US: Chevron, Ergebnis 3Q

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US: Under Armour, Ergebnis 3Q

12:00

IT: BIP 3Q

+10,6% gg Vq

12:35

US: Exxon Mobil, Ergebnis 3Q

13:00

DE: Villeroy & Boch, Online-HV

13:30

US: Pers. Ausgaben/Einkommen September

+1,0%/+0,5%

14:45

US: Einkaufsmanagerindex Chicago Oktober

57,9

15:00

US: Uni. Michigan Verbraucherstimmung Oktober

81,2

N/A

US: Honeywell, Ergebnis 3Q