Henkel gesucht

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Am deutschen Aktienmarkt dominierten am Donnerstag nach der EZB-Sitzung die negativen Vorzeichen. Wie erwartet ließ die Notenbank ihre Geldpolitik unverändert. Zudem wiederholte sie ihre Bereitschaft, ihre Instrumente so zu nutzen, wie es aus ihrer Sicht erforderlich ist. Die coronabedingte Rezession in der Eurozone soll nach den neuen EZB-Projektionen etwas milder ausfallen als bislang erwartet. Der DAX schloss 0,21 Prozent tiefer bei 13.209 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,19 und 0,56 Prozent. In den drei Indizes gab es 34 Gewinner und 63 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 67 Prozent. Das Gesamtvolumen im DAX betrug 56,8 Millionen Aktien (Vortag: 73,7) im Wert von 2,75 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,19). Stärkste Sektoren waren Konsum und Immobilien. Am schwächsten tendierten Bau und Medien. Die Henkel-Aktie sprang an der DAX-Spitze ohne Nachrichten bei hohen Umsätzen um 3,32 Prozent nach oben und markierte damit nach der Auflösung einer mehrwöchigen Konsolidierung ein 7-Monats-Hoch. Dahinter verbuchten adidas und Continental Aufschläge von 1,91 und 1,49 Prozent. Munich Re hielt mit einem Minus von 2,36 Prozent die rote Laterne im Leitindex. Covestro und SAP verloren 2,27 und 1,09 Prozent.

An der Wall Street gab der Dow Jones Industrial um 1,45 Prozent auf 27.535 Punkte nach. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 2,12 Prozent abwärts auf 11.154 Zähler. 65 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 79 Prozent. Es gab 57 neue 52-Wochen-Hochs und 22 neue Tiefs. Alle Sektorenindizes endeten deutlich im Minus. Am schwächsten präsentierten sich Energiewerte und Technologieaktien.

Am Devisenmarkt notierte der Dollar-Index gegen Ende des New Yorker Handels 0,15 Prozent fester bei 93,40 Punkten. EUR/USD kletterte um 0,08 Prozent auf 1,1812 USD. Zwischenzeitlich war das Währungspaar bis auf 1,1917 USD angestiegen, nachdem die EZB entgegen der Spekulation mancher Marktteilnehmer keine Verbalintervention gegen den zuletzt starken Euro gemacht hatte. Mit Blick auf die anderen Hauptwährungen waren der Franken sowie der Yen als sichere Häfen gesucht. Deutlich unter Druck stand das Pfund Sterling mit der anhaltenden Sorge vor einem ungeregelten Brexit.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 0,38 Prozent auf 339,76 Punkte. Brent-Öl sackte um 2,50 Prozent auf 39,77 USD ab. Die US-Sorte WTI verbilligte sich nach überraschend angestiegenen Rohöllagerbeständen um 2,71 Prozent auf 37,02 USD. Die EIA berichtete von einem Plus von 2,0 Millionen Barrel auf Wochensicht. Die Konsensschätzung hatte hingegen auf ein Minus von 1,3 Millionen Barrel gelautet. Der Preis für US-Erdgas brach um 3,99 Prozent auf 2,31 USD ein. Comex-Kupfer notierte 2,65 Prozent tiefer bei 2,97 USD. Gold handelte 0,12 Prozent schwächer bei 1.953 USD (1.647 EUR). Silber verlor 0,32 Prozent auf 27,00 USD.

Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,48 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen notierte am Abend zwei Basispunkte höher auf einem Wochenhoch bei minus 0,44 Prozent. Der Euro-Bund-Future schloss 0,05 Prozent tiefer bei 173,68 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes gab um drei Basispunkte auf 0,68 Prozent nach.

Die asiatischen Aktienmärkte wiesen heute früh keine einheitliche Tendenz auf. Der MSCI Asia Pacific Index notierte praktisch unverändert bei 170,18 Punkten.

Heute stehen von der Makroseite die Verbraucherpreisdaten aus Deutschland und den USA im Fokus. Unternehmensseitig berichtet der Flughafenbetreiber Fraport über die Verkehrszahlen im August.
 

 

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

13.208,89

-28,32

-0,21%

MDAX

27.481,91

-52,93

-0,19%

TecDAX

3.073,57

-17,61

-0,56%

EURO STOXX 50

3.312,77

-12,06

-0,36%

Dow Jones

27.534,58

-405,89

-1,45%

Nasdaq 100

11.154,12

-241,72

-2,12%

S&P 500

3.339,19

-59,77

-1,75%

Nikkei 225

23.406,49

+171,02

+0,74%

Währungen

EUR/USD

1,1812

+0,0009

+0,08%

EUR/JPY

125,34

+0,03

+0,02%

EUR/GBP

0,9228

+0,0152

+1,67%

EUR/CHF

1,0759

-0,0009

-0,08%

USD/JPY

106,11

-0,07

-0,06%

GBP/USD

1,2799

-0,0201

-1,54%

AUD/USD

0,7256

-0,0027

-0,37%

Rohstoffe

Öl (Brent)

39,77 USD

-1,02

-2,50%

Öl (WTI)

37,02 USD

-1,03

-2,71%

Gold (Comex)

1.952,60 USD

-2,30

-0,12%

Silber (Comex)

27,00 USD

-0,09

-0,32%

Kupfer (Comex)

2,9705 USD

-0,0810

-2,65%

Bund Future

173,68 EUR

+0,08

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US: Realeinkommen August