Banken führen Abverkauf an

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Zum anschauen dieses Videos müssen Sie unsere Marketing-Cookies akzeptieren.

Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenstart tiefrote Vorzeichen. Für schlechte Stimmung unter den Anlegern sorgte vor allem die Angst vor stark steigenden Corona-Infektionszahlen. Daneben warf die US-Präsidentschaftswahl Anfang November ihre Schatten voraus und erhöhte die Risikoaversion. Der DAX endete 4,37 Prozent schwächer bei 12.542 Punkten. MDAX und TecDAX gaben um 3,68 und 3,93 Prozent nach. In den drei Indizes gab es lediglich fünf Gewinner, denen 93 Verlierer gegenüberstanden. Das Abwärtsvolumen betrug stattliche 99 Prozent. Im DAX wechselten 119,6 Millionen Aktien (Vortag: 185,9) im Wert von 5,03 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,45) den Besitzer. Alle Sektoren mussten Federn lassen. Am schwächsten präsentierten sich Banken. Hier belasteten unbestätigte Berichte, wonach gemäß Informationen des US-Finanzministeriums mehrere internationale Großbanken eine problematische Rolle bei der Bekämpfung von Geldwäsche gespielt haben sollen. Deutsche Bank büßte 8,75 Prozent ein und hielt damit die rote Laterne im DAX. MTU und HeidelbergCement verloren 7,97 und 7,85 Prozent. Kein einziger DAX-Wert schaffte den Sprung in den grünen Bereich. Im MDAX haussierte Hello Fresh nachrichtenlos um 6,71 Prozent. United Internet brach um 23,73 Prozent ein. Auslöser war die Anhebung der Preise für die Nutzung der Netzkapazität von Telefonica Deutschland für die Tochter Drillisch. 1&1 Drillisch sackte im TecDAX um 27,78 Prozent ab.

An der Wall Street schloss der Dow 1,84 Prozent tiefer bei 27.148 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 schaffte dank der festen Apple-Aktie eine Erholungsrally von den Tagestiefs und endete mit einem Plus von 0,39 Prozent bei 10.980 Zählern. 84 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 88 Prozent. Es gab 19 neue 52-Wochen-Hochs und 42 Tiefs. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich Technologiewerte zulegen. Die größten Verluste waren bei Rohstoffwerten und Energieaktien zu beobachten. Apple haussierte an der Dow-Spitze ohne Nachrichten um 3,03 Prozent.

Am Devisenmarkt wertete der US-Dollar als sicherer Hafen gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,62 Prozent höher bei 93,57 Punkten. Daneben waren Yen und Franken als Fluchtwährungen ebenfalls gesucht. EUR/USD fiel um 0,62 Prozent auf 1,1765 USD. Auffällige Schwäche zeigte der Austral-Dollar.

Der S&P GSCI Rohstoffindex fiel um 2,98 Prozent auf 347,36 Punkte. Brent-Öl brach um 3,20 Prozent auf 41,77 Punkte ein. Der Preis für US-Erdgas sprang um 3,04 Prozent nach oben auf 2,71 USD. Comex-Kupfer notierte 2,60 Prozent schwächer bei 3,04 USD. Gold rutschte um 2,29 Prozent auf 1.917 USD (1.625 EUR) ab. Silber, Platin und Palladium verzeichneten massive Abgaben von 3,60 bis 8,60 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die gegen Mittag festgestellte Umlaufrendite um zwei Basispunkte auf minus 0,52 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab bis zum Abend um drei Basispunkte auf ebenfalls minus 0,52 Prozent nach (Tagestief: minus 0,54). Der Euro-Bund-Future schloss 0,26 Prozent fester bei 174,52 Punkten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes fiel um zwei Basispunkte auf 0,68 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index gab um 0,77 Prozent auf 557,84 Punkte nach. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen.

Heute stehen von der Makroseite die Daten zum Verkauf bestehender Häuser in den USA im Fokus. Nach US-Börsenschluss legt Nike die Zahlen zum ersten Geschäftsquartal vor.

 

Produktideen

Deutsche Bank

Faktor-Optionsschein

Faktor-Optionsschein

Typ

Long

Short

WKN

SB0CDU

SR8WCH

Laufzeit

open end

open end

Faktor

4

4

Preis*

4,68 EUR

8,29 EUR

*Indikativ

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.

Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

12.542,44

-573,81

-4,37%

MDAX

26.499,95

-1.012,96

-3,68%

TecDAX

2.995,45

-122,57

-3,93%

EURO STOXX 50

3.160,95

-122,74

-3,73%

Dow Jones

27.147,70

-509,72

-1,84%

Nasdaq 100

10.980,21

+43,23

+0,39%

S&P 500

3.281,06

-38,41

-1,15%

Nikkei 225

23.360,30

+40,93

+0,17%

Währungen

EUR/USD

1,1765

-0,0074

-0,62%

EUR/JPY

123,21

-0,60

-0,49%

EUR/GBP

0,9181

+0,0017

+0,19%

EUR/CHF

1,0764

-0,0028

-0,26%

USD/JPY

104,72

+0,15

+0,15%

GBP/USD

1,2813

-0,0102

-0,79%

AUD/USD

0,7224

-0,0066

-0,91%

Rohstoffe

Öl (Brent)

41,77 USD

-1,38

-3,20%

Öl (WTI)

39,88 USD

-1,44

-3,48%

Gold (Comex)

1.917,20 USD

-44,90

-2,29%

Silber (Comex)

24,80 USD

-2,33

-8,60%

Kupfer (Comex)

3,0350 USD

-0,0810

-2,60%

Bund Future

174,52 EUR

+0,45

+0,26%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

07:00

DE: Fraport, Verkehrszahlen (Woche)

08:00

DE: Tui, Buchungs-Update

09:30

SE: Sveriges Riksbank, Ergebnis der Sitzung

13:00

DE: Demire, Online-HV

16:00

EU: Index Verbrauchervertrauen September

-14,4

16:00

US: Verkauf bestehender Häuser August

+2,4% gg Vm

16:30

US: Fed-Chairman Powell, Anhörung

22:15

US: Nike, Ergebnis 1Q