Linde nach Zahlen gesucht

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Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenausklang die negativen Vorzeichen. Als Belastungsfaktoren wirkten enttäuschende Geschäftszahlen von Amazon, die jüngsten regulatorischen Eingriffe in China und wieder steigende Corona-Infektionszahlen. Der DAX schloss 0,61 Prozent tiefer bei 15.544 Punkten. Auf Wochensicht büßte er 0,80 Prozent ein. Der MDAX der mittelgroßen Werte verlor am Berichtstag 0,35 Prozent auf 35.147 Punkte. Der TecDAX endete derweil 0,04 Prozent fester bei 3.681 Punkten. In den drei genannten Indizes gab es 31 Gewinner und 65 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 80 Prozent. Mit Blick auf die Sektorenperformance konnten lediglich Chemiewerte (+1,25%) und Medientitel (+0,21%) zulegen. Die deutlichsten Abschläge verzeichneten die Sektoren Transport (-2,03%), Technologie (-1,59%) und Banken (-1,09%). Linde haussierte als stärkster DAX-Wert um 2,54 Prozent auf ein neues Rekordhoch. Der weltgrößte Gasehersteller hatte starke Geschäftszahlen vorgelegt und den Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Delivery Hero und Merck zogen dahinter um 0,96 und 0,23 Prozent an. FMC sackte als Schlusslicht im Leitindex um 4,53 Prozent ab. Der Wert hatte die Anleger mit seiner Quartalsbilanz enttäuscht. Die Aktie der Konzernmutter Fresenius SE verlor trotz besser als erwarteter eigener Zahlen 3,93 Prozent. Qiagen verbesserte sich im MDAX nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen um 2,54 Prozent.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial 0,42 Prozent schwächer bei 34.935 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,58 Prozent auf 14.960 Punkte. 56 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 71 Prozent. Es gab 196 neue 52-Wochen-Hochs und 36 Tiefs. Gegen den Trend fest tendierten die Sektoren Rohstoffe, Immobilien und nicht-zyklischer Konsum. Die deutlichsten Abschläge zeigten zyklische Konsumwerte und Energiewerte. Procter & Gamble belegte nach der Vorlage der Quartalszahlen die Spitzenposition im Dow mit einem Plus von 2,05 Prozent. Amazon brach nach schwachen Zahlen um 7,56 Prozent ein und hielt damit die rote Laterne im Nasdaq 100. Nach gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten konnte der US-Dollar gegenüber den meisten anderen Hauptwährungen aufwerten. EUR/USD gab um 0,16 Prozent auf 1,1867 USD nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries fiel um vier Basispunkte auf 1,24 Prozent. Gold verbilligte sich um 1,01 Prozent auf 1.817 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh trotz schwächer als erwarteter Einkaufsmanagerindizes aus China ganz überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,09 Prozent fester bei 199,46 Punkten. Besonders kräftige Aufschläge waren beim chinesischen CSI 300 (+2,09%) zu beobachten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,51 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.613) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Juli-Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone, Großbritannien und den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Axa, Stabilus, bet-at-home.com und Ferrari.

 

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GB: Einkaufsmanagerindex Industrie Juli

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