Hella haussiert nach Übernahmespekulationen

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte zum Wochenstart bei dünner Nachrichtenlage keine einheitliche Tendenz. Als leichter Belastungsfaktor fungierte die Sorge um eine Abschwächung der Konjunktur in der zweitgrößten Volkswirtschaft China. Der DAX schloss 0,10 Prozent tiefer bei 15.745 Punkten. MDAX und TecDAX konnten derweil um 0,11 respektive 1,10 Prozent zulegen. In den drei Indizes gab es 51 Gewinner und 44 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte mit 71 Prozent. Stark gesucht mit Blick auf die Sektoren-Performance waren Banken (+1,34%), Versorger (+1,16%) und Technologiewerte (+0,91%). Am schwächsten tendierten Einzelhandelswerte (-1,00%), Industriewerte (-0,95%) und Automobilaktien (-0,91%). Merck KGaA gewann an der DAX-Spitze 2,11 Prozent hinzu. Delivery Hero gab am anderen Indexende um 3,20 Prozent nach. Hier belastete der Kauf eines rund 5-prozentigen Anteils am Wettbewerber Deliveroo. Hella haussierte im MDAX um 11,21 Prozent. Die Aktie des Automobilzulieferers profitierte von Übernahmespekulationen. Die Nachrichtenagentur Bloomberg hatte unter Berufung auf Inside gemeldet, dass die französischen Konzerne Faurecia und Cie Plastic Omnium um eine Mehrheitsbeteiligung an Hella konkurrieren.

An der Wall Street verlor der Dow Jones Industrial 0,30 Prozent auf 35.102 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 rückte derweil um 0,15 Prozent auf 15.133 Zähler vor. 59 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Abschläge. Das Abwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. Stark unter Druck standen vor allem Energiewerte aufgrund absackender Ölpreise. Einzige Sektorenindizes im Plus waren HealthCare, nicht-zyklischer Konsum (Consumer Staples) und Finanzwerte. Der US-Dollar setzte seine Rally fort. EUR/USD fiel um 0,21 Prozent auf ein 4-Monats-Tief bei 1,1735 USD. Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich um 2,20 Prozent auf 66,78 USD. Die Edelmetallpreise standen unter Druck, konnten sich jedoch von den im asiatischen Handel im Rahmen eines Flash-Crashs verzeichneten Tiefs deutlich absetzen. Gold verbilligte sich um 1,80 Prozent auf ein Mehrmonatstief bei 1.731 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries stieg um zwei Basispunkte auf 1,33 Prozent. Im kurzfristigen Chartbild konnte damit ein Doppelboden komplettiert werden.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,06 Prozent fester bei 200,35 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,11 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.747) ein wenig veränderter Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den ZEW-Index der Konjunkturerwartungen. Experten erwarten im Schnitt einen Rückgang im August auf plus 57,5 Punkte (zuvor: plus 63,3). Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Munich Re.

 

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