Gold nach US-Arbeitsmarktdaten unter Druck

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Der deutsche Aktienmarkt bot zum Wochenausklang nach überraschend positiv ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten ein gemischtes Bild. Der DAX schloss nach zwischenzeitlich deutlicheren Aufschlägen 0,10 Prozent fester bei 15.761 Punkten. Auf Wochensicht konnte der Leitindex um 1,40 Prozent zulegen. MDAX und TecDAX sahen am Berichtstag hingegen Verluste von 0,44 respektive 0,74 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 44 Gewinner und 52 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 67 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance hatten Versicherungen (+2,11%) und Banken (+1,56%) dank stark ansteigender Anleiherenditen die Nase vorn. Medienwerte (+1,43%) profitierten von positiven RTL-Geschäftszahlen und Automobilwerten (+0,83%) von einem schwächelnden Euro. Zur Schwäche neigten derweil vor allem Konsumwerte (-0,96%) und Einzelhandelswerte (-0,93%). Allianz stieg an der DAX-Spitze nach besser als erwarteten Quartalszahlen und einer Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr sowie die Ankündigung eines Aktienrückkaufprogramms um 2,51 Prozent. Vonovia notierte nach ordentlichen Geschäftszahlen 0,55 Prozent fester. Merck KGaA büßte als Schlusslicht nach Gewinnmitnahmen 4,33 Prozent ein.

In den USA wurden im Juli mit 943.000 mehr Jobs als erwartet (845.000) geschaffen. Zudem wurden die Werte der beiden Vormonate nach oben revidiert. Die Arbeitslosenquote sank von zuvor 5,9 auf 5,4 Prozent (Konsensschätzung: 5,7). An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial 0,41 Prozent fester bei 35.209 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte derweil 0,47 Prozent auf 15.109 Zähler ein. 57 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen lag bei 62 Prozent. 183 neuen 52-Wochen-Hochs standen 35 Tiefs gegenüber. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang in Reaktion auf die Arbeitsmarktdaten um acht Basispunkte auf 1,31 Prozent nach oben. Der US-Dollar haussierte. EUR/USD fiel um 0,60 Prozent auf 1,1760 USD. Die Edelmetalle standen entsprechend unter Druck. Gold fiel um 2,53 Prozent auf 1.763 USD. Silber und Platin sackten um 3,82 respektive 3,33 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach Inflationsdaten aus China überwiegend von der freundlichen Seite. Sowohl die Verbraucherpreise (+1,0% gg Vj) als auch die Erzeugerpreise (+9,0% gg Vj) stiegen im Juli stärker als erwartet. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index handelte 0,25 Prozent fester bei 663,92 Punkten. Für den chinesischen CSI 300 ging es um 1,28 Prozent nach oben. Die Börsen in Japan und Singapur blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt 0,20 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.729) ein schwächerer Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die deutschen Daten zu den Exporten und der Handelsbilanz. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Bertrandt, Hypoport und BioNTech.
 

Produktideen

Gold Future 12/2021

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Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

06:15

DE: Bertrandt, Ergebnis 3Q

06:55

DE: Hypoport, Ergebnis 2Q

07:00

DE: Wacker Neuson, Ergebnis 1H

07:30

DE: q.beyond, Ergebnis 2Q

08:00

DE: Handelsbilanz Juni

+12,6 Mrd EUR

10:30

DE: sentix-Konjunkturindex August

17:40

DE: Alstria Office Reit, Ergebnis 1H

23:35

CA: Nutrien, Ergebnis 2Q

N/A

DE: BionTech, Ergebnis 2Q