Autowerte leiden unter Konjunkturdaten

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Am deutschen Aktienmarkt dominierten zum Wochenstart die negativen Vorzeichen. Auf der Anlegerstimmung lasteten vor allem schwächer als erwartete Konjunkturdaten aus den größten beiden Volkswirtschaften China und USA. Der DAX gab um 0,32 Prozent auf 15.926 Punkte nach. MDAX und TecDAX verzeichneten Rückgänge von 0,54 und 0,12 Prozent. In den drei Indizes gab es 31 Gewinner und 66 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 69 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance waren vor allem die defensiven Sektoren Versorger (+0,83%), Pharma & HealthCare (+0,40%) und Telekommunikation (+0,31%) gesucht. Die größten Abschläge zeigten die zyklischen Sektoren Banken (-2,15%) und Automobile (-1,94%). E.ON gewann an der DAX-Spitze ohne Nachrichten 1,43 Prozent hinzu. Volkswagen verlor als Schlusslicht 2,31 Prozent. BMW und Daimler fielen um 1,95 respektive 1,84 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 0,30 Prozent höher auf einem neuen Rekordhoch bei 35.625 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 notierte 0,02 Prozent fester bei 15.141 Punkten. Die Marktbreite blieb ein klarer Negativaspekt. Sowohl an der NYSE als auch an der Nasdaq gab es deutlich mehr Kursverlierer als Gewinner. Auch das Abwärtsvolumen dominierte signifikant. Stärkster Sektor war HealthCare. Dahinter folgten die ebenfalls defensiven Sektoren Versorger und nicht-zyklischer Konsum (Consumer Staples). Mit Abstand am schwächsten präsentierte sich der Energiesektor. Unitedhealth gewann an der Dow-Spitze 1,89 Prozent hinzu. Tesla-Papiere verbilligten sich um 4,32 Prozent nachdem die US-Verkehrssicherheitsbehörde die Untersuchung des Autopilotsystems des Elektroautobauers bekannt gab. Am Devisenmarkt notierte der US-Dollar trotz eines schwachen Empire State Manufacturing Index gegenüber den meisten Hauptwährungen fester. EUR/USD gab um 0,10 Prozent auf 1,1777 USD nach. Stark gesucht waren die klassischen sicheren Häfen Yen und Franken. Deutlich abwärts tendierten hingegen die Rohstoffwährungen Austral-Dollar und Kanada-Dollar. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um drei Basispunkte auf 1,26 Prozent nach. WTI-Öl verbilligte sich um 1,46 Prozent auf 67,44 USD. Gold stieg an der Comex um 0,57 Prozent auf 1.788 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute überwiegend von der schwachen Seite. Auf der Stimmung lasteten vor allem die steigenden Infektionszahlen mit der Delta-Variante des Coronavirus. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,69 Prozent tiefer bei 196,87 Punkten. Nach der Meldung eines einzigen Corona-Falles in Neuseeland sackte der Neuseeland-Dollar um rund 1 Prozent ab und neuseeländische Staatsanleihen haussierten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,21 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.785) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die US-Daten zu den Einzelhandelsumsätzen und der Industrieproduktion im Juli. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Zooplus, Home Depot und Walmart.
 

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