Dollar im Rallymodus

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

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Der deutsche Aktienmarkt musste am Donnerstag Federn lassen, konnte sich jedoch deutlich von den Tagestiefs erholen. Auf der Stimmung lastete die Sorge vor einer möglicherweise noch in diesem Jahr startenden Reduktion der Anleihekäufe durch die US-Notenbank Fed. Daneben wurde die Kauflaune der Anleger von den weiter steigenden Fallzahlen bei der Delta-Variante des Coronavirus gedrückt. Schließlich litten Autowerte unter der Meldung, dass Toyota seine Produktion im September mit Blick auf die Knappheit bei Halbleitern deutlich zurückfahren muss. Der DAX sackte am Ende noch um 1,25 Prozent auf 15.766 Punkte ab. MDAX und TecDAX verbuchten Abschläge in Höhe von 1,11 und 0,96 Prozent. In den drei Indizes gab es 20 Gewinner und 76 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 81 Prozent. Lediglich die defensiven Sektoren Versorger und Einzelhandel konnten Aufschläge verzeichnen. Am schwächsten präsentierten sich die zyklischen Sektoren Automobile, Banken und Industrie. Merck gewann an der DAX-Spitze 1,20 Prozent hinzu. RWE und Delivery Hero folgten mit einem Plus von 0,83 respektive 0,78 Prozent. BASF hielt mit einem Minus von 3,68 Prozent ohne Nachrichten die rote Laterne. Covestro, Daimler und BMW verloren zwischen 3,03 und 3,29 Prozent.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial nach gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten 0,19 Prozent schwächer bei 34.894 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 konnte hingegen um 0,51 Prozent auf 14.934 Zähler zulegen. 68 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 80 Prozent. 57 neuen 52-Wochen-Hochs standen 118 neue Tiefs gegenüber. Der Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD gab um 0,26 Prozent auf ein 9-Monats-Tief bei 1,1676 USD nach. Stark gesucht waren die klassischen sicheren Häfen Yen und Franken. Die konjunktursensiblen Rohstoffdevisen Kanada-Dollar und Austral-Dollar standen hingegen deutlich unter Druck. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries fiel um drei Basispunkte auf 1,24 Prozent. Gold handelte wenig verändert bei 1.782 USD. Kräftig abwärts tendierten derweil Silber, Platin und Palladium mit Abschlägen zwischen 0,93 und 4,78 Prozent. WTI-Öl und Comex-Kupfer verbilligten sich aufgrund der gestiegenen Konjunktursorgen um 2,46 beziehungsweise 1,77 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,16 Prozent tiefer bei 190,60 Punkten. Der S&P Future gab zuletzt 0,19 Prozent nach. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.728) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die deutschen Erzeugerpreise für den Juli. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Aumann und MBB.

 

Produktideen

EUR/USD

BEST Turbo

BEST Turbo

Typ

Call

Put

WKN

SD9G5Q

SD9QS6

Laufzeit

open end

open end

Basispreis

1,0760 USD

1,2533 USD

Barriere

1,0760 USD

1,2533 USD

Hebel

12,7

13,6

Preis*

7,87 EUR

7,35 EUR

*Indikativ

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Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

07:40

DE: Aumann, Ergebnis 1H

08:00

DE: Erzeugerpreise Juli

+9,2% gg Vj

08:10

DE: MBB, Ergebnis 1H