Banken mit steigenden Zinsen gesucht

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

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Der deutsche Aktienmarkt neigte zur Wochenmitte zur Schwäche. Der Abwärtsdruck hielt sich jedoch in einem nachrichtenarmen und umsatzschwachen Umfeld in engen Grenzen. Ein stärker als erwarteter Rückgang beim ifo-Geschäftsklimaindex im August wirkte sich nicht auf das Kursgeschehen aus. Der wichtige konjunkturelle Frühindikator sank den zweiten Monat in Folge von zuvor 100,7 auf 99,4 Punkte (Konsensschätzung: 100,3). Der DAX verlor 0,28 Prozent auf 15.861 Punkte. MDAX und TecDAX gaben um 0,06 beziehungsweise 0,51 Prozent nach. In den drei Indizes gab es 40 Gewinner und 56 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 53 Prozent. Mit Abstand am stärksten gesucht waren mit Blick auf die Sektoren-Performance die Banken (+1,80%). Sie profitierten von deutlich anziehenden Anleiherenditen. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen sprang um sechs Basispunkte auf ein 4-Wochen-Hoch bei minus 0,42 Prozent. Ebenfalls auffällig fest tendierten Technologiewerte (+1,00%). Deutsche Bank belegte mit einem Plus von 1,62 Prozent die DAX-Spitze. Infineon zog dahinter um 1,18 Prozent an. Als Schlusslicht verlor Fresenius SE nachrichtenlos 2,02 Prozent. Die Aktie der Tochter FMC gab um 1,69 Prozent nach.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial 0,11 Prozent fester bei 35.406 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 legte um 0,07 Prozent auf 35.406 Zähler zu. 55 Prozent der Werte an der NYSE endeten im positiven Terrain. Das Aufwärtsvolumen lag bei 57 Prozent. 141 neuen 52-Wochen-Hochs standen 36 Tiefs gegenüber. Finanzwerte (+1,18%) führten auch hier die Gewinnerliste in der Sektoren-Performance an. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um sechs Basispunkte auf 1,35 Prozent. Ebenfalls gesucht waren die zyklischen Sektoren Energie (+0,76%), Industrie (+0,64%) und Rohstoffe (+0,46%). Zur Schwäche neigten weiter defensive Sektoren wie HealthCare (-0,27%), nicht-zyklischer Konsum (-0,17%) und Immobilien (-0,11%).

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,42 Prozent tiefer bei 197,20 Punkten. Die Bank of Korea hob als erste Notenbank einer großen Nation seit Beginn der Corona-Pandemie ihren Leitzins (um 25 Basispunkte auf 0,75%) an. Der koreanische Kospi büßte 0,55 Prozent auf 3.130 Punkte ein. Der S&P Future notierte zuletzt 0,13 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.809) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die US-Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und zum Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Delivery Hero und Fielmann.

 

Produktideen

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Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

07:30

DE: Fielmann, Ergebnis 1H

07:30

DE: Instone Real Estate, Ergebnis 1H

07:30

DE: Delivery Hero, Ergebnis 1H

07:30

DE: Edag Engineering Group, Ergebnis 1H

07:30

FR: Bouygues, Ergebnis 1H

08:00

DE: GfK-Konsumklimaindikator September

-0,8

08:45

FR: Geschäftsklimaindex August

109,3

10:00

EU: EZB, Geldmenge M3 Juli

+7,6% gg Vj

13:30

EU: EZB, Protokoll der letzten Sitzung

14:30

US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

350.000

14:30

US: BIP 2Q

+6,7% gg Vq

22:05

US: HP, Ergebnis 3Q

N/A

US: Notenbanker-Treffen, Jackson Hole

N/A

DE: Stada Arzneimittel, Ergebnis 1H