Allianz erfreut die Anleger

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Der deutsche Aktienmarkt verabschiedete sich nach schwer zu interpretierenden US-Arbeitsmarktdaten mit Kursverlusten in das Wochenende. Der DAX schloss 0,61 Prozent tiefer bei 15.170 Punkten. Das Wochenminus belief sich auf 0,57 Prozent. MDAX und TecDAX gaben am Berichtstag um 0,19 beziehungsweise 0,38 Prozent nach. In den drei Indizes gab es 32 Gewinner und 66 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 70 Prozent. Stärkste Sektoren waren Medien, Versicherungen und Versorger. Die größten Verluste sahen Einzelhandelswerte, Konsumtitel und Industrieaktien. RWE legte an der DAX-Spitze ohne Nachrichten 1,41 Prozent zu. Vonovia und FMC folgten mit Aufschlägen von 0,87 und 0,56 Prozent. Daneben war die Aktie der Allianz (+0,55%) gesucht. Der Versicherungsriese hatte seine mittelfristigen Ziele präsentiert, die bei den Anlegern auf Wohlgefallen trafen. Zudem hatte das Unternehmen am Vorabend eine jährliche Anhebung der Dividende um mindestens fünf Prozent in Aussicht gestellt. Delivery Hero sackte als schwächster Wert im Leitindex um 4,61 Prozent ab. Hier belastete die Sorge vor steigenden Lohnkosten in der Branche mit Blick auf eine mögliche Stärkung der Rechte der Fahrer seitens der EU.

An der Wall Street überwogen nach den offiziellen Arbeitsmarktdaten für den November ebenfalls die negativen Vorzeichen. Statt eines im Schnitt erwarteten Anstiegs der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um 573.000 Jobs wurde lediglich ein Plus von 210.000 Stellen gemeldet. Die Werte der beiden Vormonate wurden um 82.000 Stellen aufwärts revidiert. Die separat erhobene Arbeitslosenquote überraschte derweil mit einem Rückgang von zuvor 4,6 auf 4,2 Prozent (Konsensschätzung: 4,5%). Der Dow Jones Industrial notierte zur Schlussglocke 0,17 Prozent tiefer bei 34.580 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 büßte 1,74 Prozent auf 15.712 Zähler ein. 70 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 75 Prozent. 28 neuen 52-Wochen-Hochs standen 208 neue Tiefs gegenüber. Gesucht waren lediglich die als defensiv geltenden Sektoren nicht-zyklischer Konsum, Versorger und HealthCare. Die größten Abschläge waren bei zyklischen Konsumwerten, Technologieaktien und Finanzwerten zu beobachten. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries rutschte um neun Basispunkte auf ein 3-Monats-Tief bei 1,35 Prozent ab. Gold legte an der Comex um 1,21 Prozent auf 1.782 USD zu.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,46 Prozent tiefer bei 190,72 Punkten. Auf der Negativseite fielen der japanische Nikkei 225 (-0,36%) und der Hang Seng Index (-1,74%) auf. Die Technologiewerte in Hongkong standen weiter besonders stark unter Druck. Der entsprechende Sektorindex sackte um rund 2,8 Prozent ab. Alibaba (-4,94%) verzeichnete nach der Meldung eines Austauschs des CFO besonders kräftige Abgaben. Softbank (-8,15%) litt unter den US-Delisting-Absichten von Didi Global. Der koreanische Kospi (+0,17%) und der australische ASX 200 (+0,05%) tendierten derweil nordwärts. Der S&P Future notierte zuletzt 0,60 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.300) ein Handelsstart deutlich im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zum deutschen Auftragseingang im Oktober und zum sentix-Konjunkturindex für den Dezember. Unternehmensseitig steht Aurubis mit einem Kapitalmarkttag im Fokus.
 

Produktideen

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