Airbus im Steigflug

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag von der freundlichen Seite. Zwischenzeitlich deutlichere Kursgewinne schmolzen jedoch im Handelsverlauf merklich ab. Stützend wirkten die positiven US-Vorgaben nach der Fed-Entscheidung vom Vorabend. Die EZB beließ derweil am Berichtstag wie erwartet ihre Geldpolitik unverändert und hielt im Gegensatz zur US-Notenbank und der ebenfalls gestern tagenden Bank of England trotz eingeräumter Aufwärtsrisiken an ihrer Auffassung fest, dass die Inflation mittelfristig wieder unter ihrem Zielwert von 2 Prozent sinken werde. Die Bank of England überraschte den Markt mit einer Anhebung des Leitzinses um 15 Basispunkte auf 0,25 Prozent. Der DAX schloss 1,03 Prozent höher bei 15.636 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte verbesserte sich um 0,40 Prozent auf 34.473 Punkte. Gegen den Trend verlor der TecDAX 0,23 Prozent auf 3.827 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 70 Gewinner und 29 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen betrug 81 Prozent. Airbus haussierte an der DAX-Spitze um 2,84 Prozent. Angetrieben wurde die Rally von Großaufträgen seitens der Fluggesellschaften Qantas und Air France-KLM. Daneben waren mit Blick auf die Sektoren-Performance vor allem Versicherungen, Banken und Versorger gesucht. Im negativen Terrain endeten lediglich die Sektorenindizes für Einzelhandelswerte, Technologiewerte und Konsumtitel.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial 0,08 Prozent tiefer bei 35.898 Punkten. Kräftig abwärts ging es für den technologielastigen (60% Indexgewichtung) Nasdaq 100 mit einem Minus von 2,61 Prozent auf 15.864 Zähler. 52 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Terrain. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich die Waage. Es gab 110 neue 52-Wochen-Hochs und 97 Tiefs. Stärkste Sektoren waren Finanzwerte und Rohstofftitel. Am schwächsten zeigten sich Technologieaktien und zyklische Konsumwerte. Der US-Dollar neigte auf breiter Front zur Schwäche. EUR/USD stieg gegen Ende des New Yorker Handels um 0,44 Prozent auf 1,1330 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um drei Basispunkte auf 1,44 Prozent nach. Gold verteuerte sich an der Comex um 1,91 Prozent auf 1.798 USD. Noch wesentlich deutlichere Aufschläge waren bei Silber, Platin und Palladium zu beobachten. Rohöl der US-Sorte WTI stieg um 2,13 Prozent auf 72,38 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der schwachen Seite. Vor allem Technologiewerte standen auf der Verkaufsliste der Anleger. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,87 Prozent tiefer bei 191,55 Punkten. Die Bank of Japan ließ heute wie allgemein erwartet ihren Leitzins unverändert. Sie reduzierte ihre Corona-Finanzhilfen für große Unternehmen, verlängerte jedoch die Hilfe für kleinere Unternehmen. Der S&P Future notierte zuletzt 0,09 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.588) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den ifo-Geschäftsklimaindex (Konsensschätzung: 95,5 nach zuvor 96,5 Punkten) sowie auf die Verbraucherpreisdaten für die Eurozone (Konsensschätzung: +4,9% gegenüber dem Vorjahr nach zuvor 4,1%). Mit Blick auf den heute stattfindenden großen Verfall („Hexensabbat“) an der Eurex und anderen Terminbörsen ist mit erhöhter Volatilität zu rechnen. Deutsche Post könnte Impulse von den gestern nach US-Börsenschluss vorgelegten Zahlen des Wettbewerbers Fedex (nachbörslich: +4,94% auf 250,30 USD) erhalten.
 

Produktideen

Airbus SE

Faktor-Optionsschein

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Typ

Long

Short

WKN

SD37AD

SD1MUF

Laufzeit

open end

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Faktor

4

4

Preis*

7,23 EUR

1,74 EUR

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