Linde erfreut nachbörslich

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

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Der deutsche Aktienmarkt stand zum Wochenstart unter Druck. Als Belastungsfaktoren fungierten ein deutlicher als erwarteter Rückgang beim ifo-Geschäftsklimaindex sowie die gestiegenen Sorgen vor den Auswirkungen längerer und schärferer Lockdown-Maßnahmen. Der DAX schloss vor diesem Hintergrund 1,65 Prozent tiefer bei 13.644 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,77 und 0,16 Prozent. In den drei Indizes gab es 28 Gewinner und 70 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 76 Prozent. Im DAX wechselten 77,6 Millionen Aktien (Vortag: 74,6) im Wert von 4,00 Milliarden EUR (10-Tages-Durchschnitt: 3,51) den Besitzer. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel, Software und Versorger. Die größten Abschläge auf der Sektorenebene waren bei den zyklischen Branchen Banken, Automobile und Industrie zu beobachten. SAP belegte mit einem Plus von 1,74 Prozent nachrichtenlos die DAX-Spitze. Merck und Vonovia folgten mit Zugewinnen von 1,67 und 1,23 Prozent. Am Indexende rutschte MTU um 5,08 Prozent ab. Heidelbergcement und Deutsche Bank verloren 4,62 und 4,07 Prozent.

An der Wall Street bot sich zur Schlussglocke ein uneinheitliches Bild. Der Dow Jones Industrial endete 0,11 Prozent schwächer bei 30.960 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 konnte hingegen um 0,87 Prozent auf 13.483 Zähler zulegen und damit auf einem neuen Rekordhoch schließen. 58 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. 287 neuen 52-Wochen-Hochs standen zwei Tiefs gegenüber. Am stärksten gesucht waren die Sektoren Versorger, nicht-zyklischer Konsum und Immobilien. Apple haussierte an der Dow-Spitze um 2,77 Prozent. Händlern zufolge positionierten sich die Anleger mit Blick auf erwartete positive Geschäftszahlen am Mittwoch.

Am Devisenmarkt konnte der US-Dollar den zweiten Tag in Folge zulegen. Der Dollar-Index notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,16 Prozent fester bei 90,35 Punkten. Der Euro litt unter dem enttäuschenden ifo-Geschäftsklimaindex. EUR/USD sank um 0,22 Prozent auf 1,2141 USD.

Der S&P GSCI Rohstoffindex für 24 Spotpreise zog um 0,96 Prozent auf 431,49 Punkte an. Brent-Öl verteuerte sich um 0,90 Prozent auf 55,91 USD. Der Preis für US-Erdgas sprang um 5,90 Prozent nach oben auf 2,60 USD. Comex-Kupfer handelte 0,17 Prozent fester bei 3,63 USD. Gold notierte 0,06 Prozent tiefer bei 1.855 USD (1.528 EUR). Silber, Platin und Palladium verzeichneten Abgaben von 0,49 bis 0,92 Prozent.

Am Rentenmarkt sank die Umlaufrendite um drei Basispunkte auf minus 0,56 Prozent. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gab ebenfalls um drei Basispunkte auf minus 0,55 Prozent nach. Der Euro-Bund-Future haussierte um 0,36 Prozent auf ein 6-Tages-Hoch bei 177,87 Punkten und attackiert damit seine mehrwöchige Abwärtstrendlinie. Die Rendite zehnjähriger US-Treasury Notes sackte um fünf Basispunkte auf 1,05 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte tendierten heute früh auf breiter Front deutlich schwächer. Belastend wirkte, dass sich die Verabschiedung des US-Stimuluspakets noch bis zum März hinziehen könnte. Daneben drückte eine liquiditätsentziehende Maßnahme der chinesischen Notenbank PBoC auf die Stimmung. Der MSCI Asia Pacific Index verlor zuletzt 1,42 Prozent auf 212,18 Punkte. Überdurchschnittliche Abschläge waren beim koreanischen Kospi trotz besser als erwarteter BIP-Daten zu beobachten. Die Börsen in Australien und Indien blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P 500 Future notierte 0,58 Prozent im Minus.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf den Index des Verbrauchervertrauens in den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von UBS, General Electric, Johnson & Johnson, American Express. Nach US-Börsenschluss legen Microsoft, Starbucks, AMD und Texas Instruments ihre Quartalszahlen vor. Bereits gestern nach Xetra-Schluss hatte Linde angekündigt, die Dividende zu erhöhen und ein Aktienrückkaufprogramm im Umfang von bis zu 5 Milliarden USD aufzulegen. Die Aktie zog im nachbörslichen Handel um rund 2,8 Prozent an.
 

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

13.643,95

-230,02

-1,65%

MDAX

31.391,84

-243,67

-0,77%

TecDAX

3.364,93

-5,65

-0,16%

EURO STOXX 50

3.553,14

-49,27

-1,36%

Dow Jones

30.960,00

-36,98

-0,11%

Nasdaq 100

13.483,29

+116,89

+0,87%

S&P 500

3.855,36

+13,89

+0,36%

Nikkei 225

28.546,18

-276,11

-0,96%

Währungen

EUR/USD

1,2141

-0,0027

-0,22%

EUR/JPY

125,98

-0,29

-0,23%

EUR/GBP

0,8879

+0,0013

+0,15%

EUR/CHF

1,0782

+0,0013

+0,12%

USD/JPY

103,76

+0,01

+0,01%

GBP/USD

1,3673

-0,0008

-0,06%

AUD/USD

0,7712

+0,0027

+0,34%

Rohstoffe

Öl (Brent)

55,91 USD

+0,50

+0,90%

Öl (WTI)

52,80 USD

+0,53

+1,01%

Gold (Comex)

1.855,00 USD

-1,20

-0,06%

Silber (Comex)

25,40 USD

-0,16

-0,63%

Kupfer (Comex)

3,6320 USD

+0,0060

+0,17%

Bund Future

177,87 EUR

+0,63

+0,36%

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12:55

US: Raytheon, Ergebnis 4Q

13:00

US: American Express, Ergebnis 4Q

13:30

US: Verizon, Ergebnis 4Q

16:00

US: Index des Verbrauchervertrauens Januar

87,5

17:45

FR: LVMH, Jahresergebnis

22:01

US: Texas Instruments, Ergebnis 4Q

22:02

US: Microsoft, Ergebnis 2Q

22:05

US: Starbucks, Ergebnis 1Q

22:15

US: AMD, Ergebnis 4Q