Nordex nachbörslich unter Druck

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Der deutsche Aktienmarkt musste zur Wochenmitte deutlich Federn lassen. Zur Begründung des Schwächeanfalls nannten Marktteilnehmer Gewinnmitnahmen bei dünnem Handelsvolumen und die Sorge vor negativen konjunkturellen Auswirkungen der grassierenden Delta-Variante des Coronavirus. Der DAX schloss 1,01 Prozent tiefer bei 15.531 Punkten. MDAX und TecDAX verbuchten Abschläge von 0,71 und 1,14 Prozent. In den drei Indizes gab es 15 Gewinner und 80 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 91 Prozent. Mit Blick auf die Sektorenperformance mussten alle Sektorenindizes Verluste hinnehmen. Am schwächsten tendierten Automobilwerte, Transporttitel und Technologieaktien. FMC, Merck und MTU stellten mit Aufschlägen von 0,14 bis 0,63 Prozent die einzigen DAX-Gewinner. Siemens Energy büßte 3,20 Prozent ein und hielt damit die rote Laterne.

An der Wall Street konnte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke um 0,61 Prozent auf 34.503 Punkte zulegen. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es derweil um 0,12 Prozent abwärts auf 14.555 Zähler. 55 Prozent der Werte an der NYSE zeigten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 62 Prozent. 205 neuen 52-Wochen-Hochs standen zwölf Tiefs gegenüber. Stark gesucht waren Energiewerte, Industrieaktien und nicht-zyklische Konsumwerte. Durch Schwäche fielen Immobilienwerte, Versorger und Kommunikationsdienstleister auf. Die Rendite zehnjähriger Treasuries sackte um vier Basispunkte auf 1,45 Prozent ab. WTI-Öl verteuerte sich nach Lagerbestandsdaten um 0,67 Prozent auf 73,47 USD. Gold notierte 0,45 Prozent fester bei 1.772 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der moderat schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,29 Prozent tiefer bei 207,37 Punkten. Der Tankan-Konjunkturbericht in Japan zeigte für das vergangene Quartal einen Anstieg der Stimmung in den Manageretagen von zuvor 5 auf 14 Punkte. Der vierte Anstieg des Index in Folge fiel damit nicht ganz so stark wie von Experten erwartet aus. Der Caixin-Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China gab im Juni mit 51,3 Punkten deutlicher als von Experten erwartet (51,9) nach. Der S&P Future notierte zuletzt 0,15 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.590) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone, Großbritannien und den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Hennes & Mauritz und Walgreens Boots Alliance. Der Windkraftanlagenhersteller Nordex kündigte gestern Abend eine Bezugsrechtsemission an, was die Aktie im nachbörslichen Handel um rund 10 Prozent einbrechen ließ. Villeroy & Boch erhöhten ebenfalls gestern Abend ihre Prognose für das laufende Geschäftsjahr. Hier ging es mit der Aktie nachbörslich um rund 8 Prozent nach oben. Die Ölpreise könnten Impulse vom heutigen Treffen der Allianz OPEC+ erhalten.
 

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