Knorr-Bremse springt nachbörslich

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Am deutschen Aktienmarkt griffen die Käufer zur Wochenmitte wieder zu und beförderten die Notierungen deutlich nach oben. Die kräftigen Vortagesverluste konnten damit wieder wettgemacht werden. Der DAX schloss 1,16 Prozent fester bei 15.693 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Aufschläge von 0,73 und 1,16 Prozent. In den drei Indizes gab es 70 Gewinner und 26 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Stärkste Sektoren waren Software und Versorger. Lediglich der Sektorindex für die Banken endete mit einem Minus. Hier belasteten weiterhin die sinkenden Anleiherenditen. Deutlichere Kursausschläge wurden vor allem von Analystenurteilen verursacht. Heidelbergcement und SAP haussierten dank positiver Studien um 4,15 und 3,49 Prozent. Deutsche Post notierte nach der Vorlage vorläufiger Geschäftszahlen und der Anhebung der mittelfristigen Prognose 0,55 Prozent fester. Siemens Energy verlor am DAX-Ende nachrichtenlos 1,41 Prozent. Nordex sprang im MDAX beflügelt von der Meldung eines Großauftrags aus Australien um 3,71 Prozent nach oben.

An der Wall Street stieg der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke um 0,30 Prozent. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 rückte um 0,16 Prozent auf 14.811 Zähler vor. Das veröffentlichte Protokoll der letzten Fed-Sitzung lieferte keine Impulse. Die Marktbreite gestaltete sich sowohl an der NYSE als auch an der Nasdaq auffallend schlecht. An der NYSE gab es 1.580 Gewinner und 1.703 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 65 Prozent. 212 neuen 52-Wochen-Hochs standen 38 Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektoren-Performance musste der Energiesektor (-1,63%) weiter deutlich Federn lassen. Stark gesucht waren derweil die Sektoren Rohstoffe und Industrie. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um weitere vier Basispunkte auf ein 5-Monats-Tief bei 1,33 Prozent ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend von der schwachen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,76 Prozent tiefer bei 203,39 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt mit 0,19 Prozent im Minus. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.648) ein schwacher Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die deutschen Exportdaten für den Mai und die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA. Daneben dürfte die Veröffentlichung des Protokolls der letzten EZB-Sitzung auf Interesse stoßen. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Südzucker. Gestern Abend meldete Knorr-Bremse, dass man von einer Übernahme von Hella absehe. Dies schickte die Aktie von Knorr nachbörslich um rund 9,5 Prozent nach oben, während Hella um rund 2,6 Prozent nachgab.
 

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Knorr-Bremse

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DE: Südzucker, Ergebnis 1Q

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AT: OMV, Trading Update 2Q

08:00

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11:00

DE: Hornbach Holding, Online-HV

13:30

EU: EZB, Protokoll der letzten Sitzung

14:30

US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

350.000

17:00

US: Rohöllagerbestände (Woche)