Banken unter Druck

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Der deutsche Aktienmarkt stand am Donnerstag unter deutlichem Abgabedruck. Belastend wirkte die Sorge, dass die grassierende Delta-Variante des Coronavirus zu erneuten Einschränkungen führen und damit die Konjunktur abwürgen könnte. Der DAX verlor 1,73 Prozent auf 15.421 Punkte. MDAX und TecDAX büßten 1,28 und 1,54 Prozent ein. In den drei Indizes gab es zehn Gewinner und 85 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 99 Prozent. Alle Sektorenindizes verzeichneten kräftige Abschläge. Am schwächsten tendierten Banken, die zusätzlich unter den zuletzt einbrechenden Anleiherenditen litten. Kein einziger DAX-Wert schaffte den Sprung in den grünen Bereich. Deutsche Bank verlor am DAX-Ende 3,12 Prozent und markierte ein 10-Wochen-Tief bei 10,19 EUR. Sie nähert sich damit der steigenden 200-Tage-Linie bei derzeit 9,79 EUR. Heidelbergcement und Munich Re gaben um jeweils 2,82 Prozent nach.

An der Wall Street verlor der Dow Jones Industrial nach überraschend angestiegenen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe 0,74 Prozent auf 34.422 Punkte. Der technologielastige Nasdaq 100 notierte 0,59 Prozent tiefer bei 14.722 Zählern. 72 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 77 Prozent. Es gab 95 neue 52-Wochen-Hochs und 63 Tiefs. Alle Sektoren verbuchten Verluste. Am schwächsten präsentierten sich Finanzwerte. Auch sonst standen vor allem die zyklischen Sektoren unter Druck. Am Devisenmarkt litt der Dollar litt unter weiter fallenden Anleiherenditen. Stark gesucht waren die sicheren Häfen Franken und Yen. Deutlich Federn lassen mussten derweil die Rohstoffwährungen, wie der Austral-Dollar und der Kanada-Dollar. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab um drei Basispunkte auf ein 5-Monats-Tief bei 1,30 Prozent nach. Gold notierte 0,21 Prozent tiefer bei 1.798 USD. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich nach deutlich stärker als erwartet gefallenen Lagerbeständen um 1,27 Prozent auf 73,12 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh belastet von der Entwicklung an der Wall Street auf breiter Front schwächer, konnten sich jedoch deutlich von den Tagestiefs absetzen. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,78 Prozent tiefer bei 201,02 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt mit 0,14 Prozent im Minus. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.474) ein fester Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zur Industrieproduktion in Großbritannien. Unternehmensseitig dürfte die Aktie von Synlab gesucht sein. Der Laborausrüster hatte gestern Abend einen optimistischeren Ausblick geliefert. Im nachbörslichen Handel sprang der Anteilsschein um rund 3,7 Prozent nach oben.
 

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