Dollar-Rally nach Inflationsdaten

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Der deutsche Aktienmarkt bot am Dienstag bei nur geringen Ausschlägen ein uneinheitliches Bild. Der DAX schloss unverändert bei 15.790 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte notierte 0,10 Prozent schwächer bei 34.921 Punkten. Für den TecDAX ging es derweil um 0,32 Prozent nach oben auf 3.646 Zähler. In den drei genannten Indizes gab es 52 Gewinner und 45 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 58 Prozent. Stark gesucht waren die Sektoren Software, Medien und Telekommunikation. Auffällige Schwäche zeigten hingegen Banken, Versorger und Transporttitel. SAP kletterte ohne Nachrichten um 1,18 Prozent und belegte damit die DAX-Spitze. Siemens und Merck folgten mit Aufschlägen von 0,87 und 0,82 Prozent. Die rote Laterne im Leitindex hielt Deutsche Bank mit einem Minus von 1,96 Prozent. Im TecDAX büßte Qiagen nach gesenkten Jahreszielen 4,27 Prozent ein. Gerresheimer brach im MDAX trotz solider Geschäftszahlen um 8,92 Prozent ein.

An der Wall Street richtete sich der Blick auf eine deutlich stärker als erwartete Verbraucherpreisinflation sowie auf besser als erwartet hereingekommene Quartalszahlen von JPMorgan, Goldman Sachs und PepsiCo. Der Dow Jones Industrial schloss 0,30 Prozent tiefer bei 34.889 Punkten. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 endete knapp behauptet bei 14.875 Zählern. 72 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Abschläge. Das Abwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. 140 neuen 52-Wochen-Hochs standen 19 Tiefs gegenüber. Am Devisenmarkt profitierte der Dollar von der überraschend hohen Inflation und wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD fiel gegen Ende des New Yorker Handels um 0,69 Prozent auf ein 3-Monats-Tief bei 1,1778 USD. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries stieg um vier Basispunkte auf 1,42 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,31 Prozent tiefer bei 205,41 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,13 Prozent im Minus. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.728) ein schwacher Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone sowie auf die Erzeugerpreise aus den USA. Daneben könnten sich Impulse von der halbjährlichen Anhörung von Fed-Chairman Jerome Powell vor dem Repräsentantenhaus ergeben. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Bank of America, Wells Fargo und Citigroup. Bereits gestern nach Börsenschluss hatte der Modekonzern Hugo Boss überraschend seine Quartalszahlen vorgelegt und einen optimistischen Ausblick geliefert. Die Aktie notierte im nachbörslichen Handel rund 2,5 Prozent fester.
 

Produktideen

EUR/USD

BEST Turbo

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Typ

Call

Put

WKN

SD9J7L

SD8766

Laufzeit

open end

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Basispreis

1,1106 USD

1,2410 USD

Barriere

1,1106 USD

1,2410 USD

Hebel

17,4

18,7

Preis*

5,69 EUR

5,42 EUR

*Indikativ

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US: Citigroup, Ergebnis 2Q

14:30

US: Erzeugerpreise Juni

+0,6% gg Vm

16:00

CA: Bank of Canada, Zinsentscheidung

16:30

US: Rohöllagerbestände (Woche)

18:00

US: Fed-Chairman Powell, Anhörung

20:00

US: Fed, Beige Book