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Der deutsche Aktienmarkt tendierte zur Wochenmitte seitwärts. Belastend wirkten schwächer als erwartete Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone. Im Mai fiel diese gegenüber dem Vormonat um 1,0 Prozent. Volkswirte hatten im Schnitt lediglich mit einem Rückgang um 0,1 Prozent gerechnet. Der DAX schloss unverändert bei 15.789 Punkten. Der TecDAX notierte 0,01 Prozent tiefer bei 3.645 Punkten. Für den MDAX der mittelgroßen Werte ging es um 0,41 Prozent abwärts auf 34.776 Zähler. In den drei Indizes gab es 35 Gewinner und 60 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 51 Prozent. Gesucht waren Technologietitel und Automobilwerte. Schwach präsentierten sich derweil Einzelhandelswerte und Immobilienwerte. Im MDAX haussierte Software AG nach der Meldung eines starken Auftragseingangs im Datenbankgeschäft um 3,67 Prozent auf ein 9-Monats-Hoch.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial nach einem stärker als erwarteten Anstieg der Erzeugerpreise 0,12 Prozent fester bei 34.933 Punkten. Für Entspannung unter den Anlegern sorgte Fed-Chairman Jerome Powell mit taubenhaften Aussagen vor dem Repräsentantenhaus im Rahmen seiner halbjährlichen Anhörung. Der technologielastige Nasdaq 100 gewann 0,17 Prozent auf 14.900 Zähler hinzu. Die Marktbreite gestaltete sich indes einmal mehr auffällig schlecht. Sowohl an der NYSE, als auch an der Nasdaq, überwog die Zahl fallender Aktien die der gestiegenen Aktien. Auch übertraf das Abwärtsvolumen das Aufwärtsvolumen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um fünf Basispunkte auf 1,37 Prozent ab. Der Dollar geriet nach der Rede des Notenbankchefs unter Druck. Die Ölpreise gaben trotz eines stärker als erwarteten Rückgangs der US-Lagerbestände deutlich nach. Hier belasteten unbestätigte Berichte, wonach die Allianz OPEC+ einen Kompromiss über die Anhebung der Produktion gefunden hat. 

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh nach Konjunkturdaten aus China uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,20 Prozent fester bei 206,06 Punkten. Das BIP im zweiten Quartal in China kam mit einem Anstieg von 7,9 Prozent knapp unterhalb der Markterwartung (8,0) herein. Ebenfalls veröffentlichte Juni-Daten zur Industrieproduktion (+8,3%) und zum Einzelhandelsumsatz (+12,1%) übertrafen hingegen die Konsensschätzung. Der Nikkei 225 neigte zu deutlicher Schwäche. Hier belasteten der feste Yen und die Sorge vor den Auswirkungen der Corona-Pandemie mit dem neuen Ausnahmezustand in Tokio. Der S&P Future notierte zuletzt 0,06 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.770) ein etwas schwächerer Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die US-Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und zur Industrieproduktion sowie auf die regionalen US-Frühindikatoren Empire State Manufacturing Index und Philadelphia-Fed-Index. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Unitedhealth, Morgan Stanley und Alcoa. Siemens Energy strich bereits gestern nach Börsenschluss die Ergebnis- und Margenprognose für das laufende Geschäftsjahr. Drägerwerk berichtete gestern nachbörslich unerwartet schwache vorläufige Zahlen zum zweiten Quartal.
 

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15:30

US: Fed-Chairman Powell, Anhörung

22:10

US: Alcoa, Ergebnis 2Q

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AT: OPEC, Ölmarkt-Monatsbericht