ProSieben erfreut nachbörslich

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

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Der deutsche Aktienmarkt geriet zum Wochenstart kräftig unter Druck. Für schlechte Stimmung unter den Anlegern sorgten die zunehmende Ausbreitung der Delta-Variante des Corona-Virus und die damit verbundene Befürchtung einer Eintrübung der Wachstumsaussichten. Der DAX verlor 2,61 Prozent auf 15.133 Punkte. MDAX und TecDAX verzeichneten Abschläge von 1,66 respektive 1,24 Prozent. In den drei Indizes gab es 90 Verlierer und lediglich sechs Gewinner. Das Abwärtsvolumen dominierte klar mit 99 Prozent. Alle Sektorenindizes endeten im Minus. Am schwächsten tendierten Versicherungen (-4,13%) angesichts der zu erwartenden Schäden aus der Flutkatastrophe. Daneben wurden vor allem Werte aus dem Reisesektor gemieden. MTU gab als Schlusslicht im DAX 5,99 Prozent nach. Munich Re verlor 4,95 Prozent.

An der Wall Street sackte der Dow Jones Industrial um 2,09 Prozent auf 33.962 Punkte ab. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 gab um 0,90 Prozent auf 14.549 Zähler nach. 82 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im negativen Terrain. Das Abwärtsvolumen lag bei 88 Prozent. Es gab 20 neue 52-Wochen-Hochs und 96 Tiefs. Alle Sektorenindizes gaben nach. Die größten Verluste waren bei Energiewerten und Finanztiteln zu beobachten. Stark nachgefragt waren die als sicher geltenden Staatsanleihen mit der trüben Stimmung an den Aktienmärkten und den anhaltenden Inflationssorgen. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries brach um zwölf Basispunkte auf ein 5-Monats-Tief bei 1,19 Prozent ein. Rohöl der US-Sorte WTI verbilligte sich nach der Vereinbarung einer Ausweitung der Ölproduktion seitens der Allianz OPEC+ um 7,06 Prozent auf 66,51 USD. Gold notierte 0,08 Prozent tiefer bei 1.814 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,90 Prozent tiefer bei 200,39 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,11 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.191) ein positiver Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Daten zu den deutschen Erzeugerpreisen sowie zu den Baubeginnen und Baugenehmigungen in den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von UBS und Netflix. Eine gestern nach Börsenschluss von ProSiebenSat.1 Media veröffentlichte Anhebung des Umsatz- und Gewinnausblicks dürfte die Aktie heute stützen. Im nachbörslichen Handel kletterte der Anteilsschein um rund 4 Prozent. Bet-at-home (nachbörslich: -3,5%) dürfte hingegen unter einer ebenfalls nachbörslich erfolgten Absenkung der Jahresprognosen leiden.
 

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DE: Villeroy & Boch, Ergebnis 1H

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13:00

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