SAP bremst DAX-Erholung

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Der deutsche Aktienmarkt setzte seine Erholung zur Wochenmitte schwungvoll fort. Der DAX schloss mit einem Aufschlag von 1,35 Prozent bei 15.423 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Zugewinne von 1,62 und 0,68 Prozent. Die Marktbreite gestaltete sich auffallend positiv. In den drei genannten Indizes gab es 90 Gewinner und lediglich sieben Verlierer. Das Aufwärtsvolumen dominierte mit 92 Prozent. Bis auf den Software-Sektor (-1,77%), der unter negativ aufgenommenen SAP-Zahlen litt, konnten alle Sektorenindizes zulegen. Am stärksten gesucht waren Banken (+3,86%), die von steigenden Anleiherenditen profitierten. Daneben waren Industriewerte (+2,91%) und Technologietitel (+2,87%) stark nachgefragt. SAP verlor als Schlusslicht im DAX 2,49 Prozent. Dabei hatte der Softwarekonzern solide Quartalszahlen vorgelegt. Einige Beobachter monierten etwas hinter den Erwartungen zurückgebliebene Umsätze im Cloud-Geschäft oder verwiesen zur Begründung der Gewinnmitnahmen auf eine geringer als erwartete Anhebung des Ausblicks für das Gesamtjahr. Daimler schloss nach dem Quartalsausweis 1,10 Prozent fester. An der DAX-Spitze haussierte Siemens Energy um 4,92 Prozent. MTU, Deutsche Bank und Munich Re verbesserten sich dahinter zwischen 3,45 und 4,31 Prozent.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,82 Prozent höher bei 34.798 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 kletterte um 0,77 Prozent auf 14.843 Zähler. 70 Prozent der Werte an der NYSE konnten zulegen. Das Aufwärtsvolumen betrug 83 Prozent. 113 neuen 52-Wochen-Hochs standen 18 Tiefs gegenüber. Dank stark gestiegener Ölpreise führte der Energiesektor (+3,49%) die Sektorenperformance an. Daneben waren vor allem Finanzwerte (+1,72%) und Rohstoffwerte (+1,10%) gesucht. Gegen den Trend im Minus notierten lediglich die defensiven Sektoren Versorger, Immobilien und nicht-zyklischer Konsum. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um sieben Basispunkte nach oben auf 1,30 Prozent. Trotz eines unerwarteten Anstiegs in den US-Lagerbeständen verteuerte sich WTI-Öl um 4,61 Prozent auf 70,30 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index handelte 1,10 Prozent höher bei 678,87 Punkten. Besonders deutlich fiel das Plus beim Hang Seng Index in Hongkong aus. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt 0,12 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.453) ein fester Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Anlegerfokus auf die EZB-Zinsentscheidung und die anschließende Pressekonferenz. Mit Blick auf die Makroseite sind ansonsten vor allem die US-Daten zu den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe und den Verkäufen bestehender Häuser relevant. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Adva Optical Networking, Roche Holding, Vantage Towers, Unilever, AT&T, Abbott Laboratories, Intel und Twitter. Der Chipriese Texas Instruments (nachbörslich: -4,66%) konnte mit seinen gestern nach US-Börsenschluss vorgelegten Quartalszahlen nicht überzeugen.
 

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CH: ABB, Ergebnis 2Q

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FR: Geschäftsklimaindex Juli

107

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DE: Volkswagen, Online-HV

12:00

US: Dow, Ergebnis 2Q

12:30

US: AT&T, Ergebnis 2Q

13:00

DE: Daimler, Investorentag Batteriestrategie

13:00

US: American Airlines Group, Ergebnis 2Q

13:30

US: Abbott Laboratories, Ergebnis 2Q

13:45

EU: EZB, Zinsentscheidung

0,00%

14:30

EU: EZB, PK nach Ratssitzung

14:30

US: Chicago Fed National Activity Index Juni

14:30

US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

350.000

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US: Verkauf bestehender Häuser Juni

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US: Index der Frühindikatoren Juni

+0,8% gg Vm

16:00

EU: Index Verbrauchervertrauen Juli

-2,5

22:02

US: Intel, Ergebnis 2Q

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US: Twitter, Ergebnis 2Q

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