Intel nachbörslich schwach

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Der deutsche Aktienmarkt setzte am Donnerstag seine Erholungsbewegung den dritten Tag in Folge fort. Die EZB beließ wie erwartet ihre Geldpolitik unverändert. Die Notenbank erläuterte zudem ihre angepasste Forward Guidance. Der DAX schloss 0,59 Prozent fester bei 15.515 Punkten. MDAX und TecDAX stiegen um 0,98 und 1,49 Prozent. Die Marktbreite schwächte sich im Vergleich zum Vortag spürbar ab. In den drei genannten Indizes gab es 60 Gewinner und 37 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog dabei mit 60 Prozent. Stärkste Sektoren waren Einzelhandel, Pharma & HealthCare und Industrie. Schwach präsentierten sich Telekommunikationswerte, Technologietitel und Banken. Delivery Hero verbesserte sich an der DAX-Spitze um 5,61 Prozent. Hier stützte, dass der Essenlieferdienst eine deutliche Fristverlängerung für den Verkauf seiner Tochter Yogiyo von der südkoreanischen Wettbewerbsbehörde bekommen hat. Siemens und RWE kletterten dahinter um 2,84 und 2,20 Prozent. Continental gab ohne Nachrichten als Schlusslicht im Leitindex 1,87 Prozent nach.

An der Wall Street handelte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,07 Prozent fester bei 34.823 Punkten. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 0,65 Prozent nach oben auf 14.940 Zähler. Die Marktbreite gestaltete sich auffallend negativ. 65 Prozent der Werte an der NYSE schlossen im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 76 Prozent. Es gab 77 neue 52-Wochen-Hochs und 22 Tiefs.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index handelte 0,50 Prozent tiefer bei 676,69 Punkten. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt 0,26 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.552) ein freundlicher Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Markit-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone, Großbritannien und die USA. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von Honeywell und American Express. Intel legte bereits gestern nach US-Börsenschluss besser als erwartete Quartalszahlen vor. Die Aktie büßte im nachbörslichen Handel dennoch 2,59 Prozent ein. Shop Apotheke hatte gestern nachbörslich die Umsatzprognose sowie den Ausblick auf die EBITDA-Marge für 2021 gesenkt. Die Aktie der Versandapotheke notierte nachbörslich rund 8 Prozent tiefer.
 

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