Kursrutsch beim Öl

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Am deutschen Aktienmarkt zeigten sich die Anleger am Donnerstag in Kauflaune. Kurstreibend wirkte die Anhebung der US-Wachstumsprognose bei gleichzeitiger Bekräftigung einer noch bis mindestens 2024 lockeren Geldpolitik seitens der Notenbank Fed vom Vorabend. Der DAX verbesserte sich um 1,22 Prozent auf ein Rekordhoch bei 14.776 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Zugewinne von 0,33 respektive 0,80 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 58 Gewinner und 38 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 64 Prozent. Der Kursaufschwung fiel besonders kräftig in den Sektoren Banken und Versicherungen aus. Bauwerte, Einzelhandelsaktien und Technologietitel tendierten hingegen auffällig schwach. Deutsche Bank haussierte an der DAX-Spitze um 4,89 Prozent. Die Branchentitel gelten als Profiteure des jüngsten Trends steigender Anleiherenditen am langen Ende.

An der Wall Street notierte der Dow zur Schlussglocke belastet von deutlich anziehenden Anleiherenditen 0,46 Prozent tiefer bei 32.862 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 3,13 Prozent auf 12.789 Zähler ab. 77 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursrückgänge. Das Abwärtsvolumen lag bei 72 Prozent. Es gab 338 neue 52-Wochen-Hochs und 34 Tiefs. Der Energiesektor (-4,49%) stand mit kräftig einbrechenden Ölpreisen unter Druck. Daneben fielen vor allem Technologiewerte (-2,77%) durch Schwäche auf. Gegen den Trend konnte lediglich der Finanzsektor (+0,52%) zulegen. Rohöl der Sorte Brent verbilligte sich um 7,59 Prozent auf 62,84 USD und verzeichnete damit den stärksten Tageseinbruch seit letztem Sommer. Händler verwiesen zur Begründung auf die steigenden Covid-Fallzahlen in Europa sowie auf den steigenden US-Dollar. Die Rendite 10-jähriger US-Treasuries sprang um acht Basispunkte auf 1,71 Prozent, den höchsten Stand seit Anfang 2020.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh belastet von den negativen Vorgaben der Wall Street schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 1,05 Prozent auf 207,65 Punkte nach. Der S&P Future notierte zuletzt 0,06 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation ein Handelsstart im Minus (14.690) erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die deutschen Erzeugerpreise für den Februar. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Bechtle und Continental. Bereits gestern nach US-Börsenschluss hatten Nike und Fedex ihre Quartalszahlen vorgelegt. Der weltgrößte Sportartikelhersteller enttäuschte die Anleger umsatzseitig. Die Aktie notierte im nachbörslichen Handel mit einem Abschlag von rund 3,9 Prozent. Die Zahlen des Post-Rivalen übertrafen derweil die Konsensschätzungen, was der Aktie zu einem nachbörslichen Plus von rund 4,4 Prozent verhalf.
 

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

14.775,52

+178,91

+1,22%

MDAX

31.972,96

+105,56

+0,33%

TecDAX

3.400,06

+27,27

+0,80%

EURO STOXX 50

3.867,54

+17,80

+0,46%

Dow Jones

32.862,30

-153,07

-0,46%

Nasdaq 100

12.789,14

-413,23

-3,13%

S&P 500

3.915,46

-58,66

-1,47%

Nikkei 225

29.792,05

-424,70

-1,41%

Währungen

EUR/USD

1,1916

-0,0063

-0,52%

EUR/JPY

129,76

-0,61

-0,47%

EUR/GBP

0,8550

-0,0026

-0,30%

EUR/CHF

1,1051

+0,0003

+0,02%

USD/JPY

108,89

+0,06

+0,05%

GBP/USD

1,3936

-0,0025

-0,18%

AUD/USD

0,7763

-0,0032

-0,42%

Rohstoffe

Öl (Brent)

62,84 USD

-5,16

-7,59%

Öl (WTI)

59,58 USD

-5,02

-7,77%

Gold (Comex)

1.734,30 USD

+7,20

+0,42%

Silber (Comex)

26,14 USD

+0,08

+0,30%

Kupfer (Comex)

4,0640 USD

-0,0550

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Bund Future

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08:00

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DE: Bechtle, BI-PK

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JP: BoJ, Zinsentscheidung

N/A

DE: Eurex, Großer Verfallstag

N/A

DE: Continental, Geschäftsbericht 2020