OPEC+ überrascht die Märkte

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Der deutsche Aktienmarkt verzeichnete am Donnerstag Abgaben. Weiterhin im Anlegerfokus stand die Situation an den Anleihemärkten. Der DAX verlor 0,16 Prozent auf 14.056 Punkte. MDAX und TecDAX zeigten relative Schwäche mit Rückschlägen von 0,80 und 1,47 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 38 Gewinner und 58 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich die Waage. Stark gesucht waren mit Blick auf die Sektoren-Performance Versorger, Automobilwerte und Versicherungen. Am stärksten unter Druck standen derweil Technologiewerte, Banken und Bauwerte. RWE kletterte an der DAX-Spitze um 2,45 Prozent. Infineon bildete mit einem Minus von 6,45 Prozent nachrichtenlos das Schlusslicht im Leitindex.

An der Wall Street büßte der Dow Jones Industrial 1,10 Prozent auf 30.924 Punkte ein. Der technologielastige Nasdaq 100 sackte um 1,72 Prozent auf 12.464 Zähler ab. 76 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 68 Prozent. Es gab 160 neue 52-Wochen-Hochs und 68 neue Tiefs. Brent-Öl haussierte um 4,17 Prozent auf 66,74 USD und markierte ein 14-Monats-Hoch. Beflügelt wurde die Notierung von einer für die Märkte überraschenden Verlängerung der Produktionskürzungen seitens der Allianz OPEC+ für einen weiteren Monat. EUR/USD rutschte unter die zuletzt stützende 100-Tage-Linie und verlor gegen Ende des New Yorker Handels 0,74 Prozent auf 1,1973 USD. Die derzeit stark im Fokus stehende Rendite zehnjähriger Treasuries sprang um sieben Basispunkte nach oben auf 1,54 Prozent und testet damit erneut das jüngst markierte 13-Monats-Hoch. Gold verlor hiervon und vom steigenden Dollar belastet an der Comex 0,88 Prozent auf ein 9-Monats-Tief bei 1.701 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte orientierten sich heute früh auf breiter Front südwärts. Der MSCI Asia Pacific Index fiel um 0,56 Prozent auf 206,02 Punkte. Der S&P Future notierte zuletzt marginal im Minus. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation ein schwacher Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die US-Arbeitsmarktdaten für den Februar. Experten erwarten im Schnitt einen Anstieg der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um 210.000 gegenüber dem Vormonat. Daneben sind die Januar-Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie relevant.

 

Produktideen

Brent Future 05/2021

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Typ

Long

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SD2S7U

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5

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Indexstände

Indizes

Letzter
Schlusskurs

Veränderung
absolut

Zum Vortag
prozentual

Aktienmärkte weltweit

DAX30

14.056,34

-23,69

-0,16%

MDAX

31.309,21

-252,66

-0,80%

TecDAX

3.270,58

-48,97

-1,47%

EURO STOXX 50

3.704,85

-7,93

-0,21%

Dow Jones

30.924,14

-345,95

-1,10%

Nasdaq 100

12.464,00

-219,32

-1,72%

S&P 500

3.768,47

-51,25

-1,34%

Nikkei 225

28.864,32

-65,79

-0,23%

Währungen

EUR/USD

1,1973

-0,0090

-0,74%

EUR/JPY

129,28

+0,24

+0,19%

EUR/GBP

0,8617

-0,0016

-0,19%

EUR/CHF

1,1122

+0,0028

+0,26%

USD/JPY

107,98

+0,97

+0,91%

GBP/USD

1,3891

-0,0056

-0,40%

AUD/USD

0,7718

-0,0054

-0,70%

Rohstoffe

Öl (Brent)

66,74 USD

+2,67

+4,17%

Öl (WTI)

63,83 USD

+2,55

+4,16%

Gold (Comex)

1.700,70 USD

-15,10

-0,88%

Silber (Comex)

25,46 USD

-0,93

-3,51%

Kupfer (Comex)

3,9910 USD

-0,1620

-3,90%

Bund Future

173,91 EUR

-0,02

-0,01%

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

08:00

DE: Auftragseingang Januar

+0,5% gg Vm

08:00

GB: LSE, Jahresergebnis

09:00

AT: BIP 4Q

10:00

DE: Auftragseingang Maschinenbau Januar

10:00

DE: Volkswagen, Strategie-PK der marke VW

14:30

US: Arbeitsmarktdaten Februar

+210.000/6,3%

14:30

US: Handelsbilanz Januar

-67,60 Mrd USD

N/A

DE: Allianz SE, Geschäftsbericht