Bayer-Zahlen beflügeln

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Am deutschen Aktienmarkt überwogen zur Wochenmitte die negativen Vorzeichen. Der DAX konnte sich jedoch trotz überraschend stark gestiegenen US-Verbraucherpreisen dem Negativtrend entziehen. Hierzu trugen vor allem erfreuliche Quartalszahlen bei. Der DAX schloss nach einem schwankungsreichen Geschäft 0,20 Prozent fester bei 15.150 Punkten. MDAX und TecDAX verzeichneten hingegen Abschläge von 0,45 und 1,02 Prozent. In den drei Indizes gab es 33 Gewinner und 63 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog jedoch mit 54 Prozent. Stark gesucht waren mit Blick auf die Sektorenperformance Banken, Pharma & HealthCare sowie Telekommunikation. Einzelhandelswerte und Technologietitel zeigten derweil deutliche Verluste. Bayer haussierte an der DAX-Spitze nach sehr positiv aufgenommenen Quartalszahlen um 7,24 Prozent. Die Aktie beendete damit eine mittelfristige Konsolidierung und markierte ein 8-Monats-Hoch. Aus dem DAX lieferten daneben Deutsche Telekom (+2,21%), Allianz (+1,23%), RWE (-0,39%) und Merck KGaA (-2,27%) ihre Zahlenwerke ab. Delivery Hero sackte als Schlusslicht um 6,19 Prozent ab. Der Essenslieferdienst hatte bekannt gegeben, ab August wieder in den deutschen Markt einsteigen zu wollen.

An der Wall Street standen die Kurse aufgrund von weiter befeuerten Inflationssorgen nach der Veröffentlichung der Verbraucherpreisdaten für den April massiv unter Druck. Die Jahresteuerung hatte sich von zuvor 2,6 auf 4,2 Prozent sprunghaft erhöht und damit das höchste Niveau seit September 2008 erreicht. Die Konsensschätzung hatte bei lediglich 3,6 Prozent gelegen. Der Dow Jones Industrial verlor 1,98 Prozent auf 33.588 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 2,61 Prozent abwärts auf 13.002 Zähler. 83 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 83 Prozent. Es gab 75 neue 52-Wochen-Hochs und 58 Tiefs. Lediglich der Energiesektor konnte sich gegen den Negativtrend stemmen. Am kräftigsten abwärts tendierten zyklische Konsumwerte und Technologietitel. Der US-Dollar reagierte mit einem kräftigen Anstieg gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf die Datenveröffentlichung. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries legte um fünf Basispunkte auf 1,69 Prozent zu. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen zog auf minus 0,13 Prozent an und markierte damit ein 24-Monats-Hoch. Die Edelmetalle standen derweil unter Druck. Gold verlor an der Comex 1,20 Prozent auf 1.814 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh ganz überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 1,37 Prozent auf 198,88 Punkte nach und löschte damit alle Jahresgewinne aus. Der S&P Future notierte zuletzt 0,25 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.050) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die US-Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe sowie zu den Erzeugerpreisen. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Telefónica und Alibaba.
 

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