Cisco nachbörslich schwach

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Am deutschen Aktienmarkt dominierten zur Wochenmitte klar die negativen Vorzeichen. Für Nervosität unter den Anlegern sorgten ein Crash bei den Krypto-Währungen sowie anhaltende Inflationsängste. Der DAX schloss 1,77 Prozent tiefer bei 15.114 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Verluste von 1,18 und 0,93 Prozent. Der Abverkauf war breit angelegt. In den drei genannten Indizes gab es zwölf Gewinner und 84 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 98 Prozent. Alle Sektoren verzeichneten Abschläge. Am schwächsten tendierten Telekommunikationsaktien, Bauwerte und Industrietitel. Merck KGaA und adidas stellten die einzigen beiden DAX-Gewinner mit einem Plus von 1,06 respektive 0,26 Prozent. Am anderen Ende des Index-Tableaus büßten Siemens, Delivery Hero und Heidelbergcement zwischen 3,27 und 3,84 Prozent ein. Im TecDAX haussierte Eckert & Ziegler nach einer von Hauck & Aufhäuser erfolgten Kurszielanhebung um 11,82 Prozent und setzte damit seine am Vortag mit der Vorlage von positiv aufgenommenen Geschäftszahlen gestartete Rally fort. Wacker Chemie profitierte an der Spitze des MDAX von der Spekulation auf steigende Polysilizium-Preise und zog um 1,34 Prozent an.

An der Wall Street verabschiedete sich der Dow Jones Industrial nach zwischenzeitlich wesentlich deutlicheren Abschlägen mit einem Minus von 0,48 Prozent bei 33.896 Punkten aus dem Handel. Der technologielastige Nasdaq 100 legte am Ende sogar um 0,15 Prozent auf 13.238 Zähler zu. 62 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursverluste. Das Abwärtsvolumen lag bei 78 Prozent. Es gab 51 neue 52-Wochen-Hochs und 35 Tiefs. Einzige Sektorenindizes im Plus waren die für Technologiewerte und Kommunikationsdienstleister. Mit Abstand am deutlichsten fielen die Verluste in den Sektoren Energie und Rohstoffe aus. Am Devisenmarkt erhielt der US-Dollar Rückenwind vom Protokoll der letzten Fed-Sitzung. Demnach hatten sich einige FOMC-Mitglieder dafür ausgesprochen, „ab einem gewissen Punkt“ bei einer weiter anziehenden US-Wirtschaft die Diskussion um ein Zurückführen der lockeren Geldpolitik zu starten. EUR/USD gab um 0,37 Prozent auf 1,2176 USD nach. Brent-Öl verbilligte sich um 2,95 Prozent auf 66,68 USD. Comex-Kupfer sackte um 3,29 Prozent auf 4,57 USD ab.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index gab um 0,22 Prozent auf 203,15 Punkte nach. Für den Nikkei 225 ging es nach besser als erwarteten japanischen Exportdaten um 0,41 Prozent aufwärts. Mit 1,24 Prozent fiel der Aufschlag beim australischen ASX 200 noch deutlicher aus. Hier stützten besser als erwartete Daten vom Arbeitsmarkt. Der S&P Future notierte zuletzt 0,25 Prozent fester. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.210) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite zunächst auf die deutschen Erzeugerpreise für den April. In den USA könnten die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und der Philadelphia-Fed-Index für Impulse sorgen. Unternehmensseitig veranstaltet die Deutsche Telekom einen virtuellen Kapitalmarkttag. Geschäftszahlen gibt es unter anderem von CTS Eventim, Instone Real Estate und Easyjet. Cisco Systems berichtete bereits gestern nach US-Börsenschluss über den Geschäftsverlauf. Die Anleger zeigten sich enttäuscht und schickten das Papier des Netzwerkausrüsters im nachbörslichen Handel um rund 5,6 Prozent nach unten.
 

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