Dollar haussiert nach Konjunkturdaten

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich zum Wochenausklang von der schwachen Seite, konnte jedoch größere Abschläge im Handelsverlauf wettmachen. Enttäuschende Zahlen von Apple und Amazon sowie eine stärker als erwartet angestiegene Verbraucherpreisinflation in der Eurozone (4,1% im Oktober nach zuvor 3,4%; Konsensschätzung: 3,7%) belasteten nur kurzzeitig. Der DAX schloss 0,04 Prozent tiefer bei 15.689 Punkten. MDAX und TecDAX verloren 0,46 respektive 0,36 Prozent. In den drei Indizes gab es 33 Gewinner und 62 Verlierer. Aufwärtsvolumen und Abwärtsvolumen hielten sich jedoch in etwa die Waage. Stärkste Sektoren waren Chemie (+1,14%), Banken (+0,99%) und Automobile (+0,95%). Die größten Abgaben von der Sektorenseite waren bei Immobilienwerten (-2,27%), Versorgern (-1,70%) und Einzelhandel (-1,46%) zu beobachten. MTU sprang an der DAX-spitze nach Geschäftszahlen um 2,61 Prozent nach oben. Daimler verbesserte sich ebenfalls nach Zahlen um 2,25 Prozent. HelloFresh büßte als Schlusslicht ohne Nachrichten 3,90 Prozent ein.

An der Wall Street rückte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke um 0,24 Prozent auf 35.820 Punkte vor. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 notierte 0,45 Prozent fester bei 15.850 Zählern. Die marktbreite an der NYSE gestaltete sich jedoch schwach. Es gab 1.621 Gewinner und 1.711 Verlierer. Das Abwärtsvolumen betrug 62 Prozent. 156 neuen 52-Wochen-Hochs standen 48 Tiefs gegenüber. Gesucht waren vor allem die Sektoren HealthCare und Technologie. Deutlich abwärts tendierten derweil Immobilienwerte, Energiewerte und Versorger. Der US-Dollar konnte nach gemischt ausgefallenen Konjunkturdaten gegenüber allen anderen Hauptwährungen kräftig aufwerten. Händler verwiesen zur Begründung auf die anstehende Sitzung der US-Notenbank mit der erwarteten Drosselung der Anleihekäufe. EUR/USD gab um 1,06 Prozent auf 1,1557 USD nach. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries fiel um zwei Basispunkte auf 1,55 Prozent. Gold verbilligte sich an der Comex belastet vom starken Greenback um 1,04 Prozent auf 1.784 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der am Sonntag veröffentlichte offizielle chinesische Industrie-Einkaufsmanagerindex lag im Oktober mit 49,2 Punkten nach zuvor 49,6 Punkten den zweiten Monat in Folge im kontraktiven Bereich. Experten hatten im Schnitt mit einer leichten Erholung gerechnet. Der entsprechende Caixin-Einkaufsmanagerindex kam heute hingegen mit 50,6 nach zuvor 50,0 Punkten besser als erwartet und über der Expansionsschwelle von 50,0 Punkten herein. Der MSCI Asia Pacific Index handelte getragen von starken Kursgewinnen in Tokio 0,24 Prozent fester bei 197,70 Punkten. Der S&P Future notierte zuletzt 0,20 Prozent höher. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.751) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf den ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe in den USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Ryanair und Nutrien.
 

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07:00

IE: Ryanair Holdings, Ergebnis 2Q

08:00

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10:30

GB: Einkaufsmanagerindex Industrie Oktober

15:00

US: ISM-Index Industrie Oktober

60,3

15:00

US: Bauausgaben September

+0,5% gg Vm

23:35

CA: Nutrien, Ergebnis 3Q