Deutsche Post hebt Prognosen erneut an

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich am Donnerstag nach der Fed-Sitzung von seiner freundlichen Seite. Der DAX kletterte um 0,43 Prozent auf 16.030 Punkte. MDAX und TecDAX stiegen um 0,93 respektive 0,58 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 62 Gewinner und 34 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance waren Transportwerte, Immobilienwerte und Einzelhandelswerte am stärksten gesucht. Deutlich unter Druck standen derweil Banken. Sie litten unter deutlich fallenden Anleiherenditen im Nachgang der Fed-Sitzung sowie taubenhaften Äußerungen von Fed-Chef Jerome Powell und einer für viele Marktteilnehmer überraschenden Nicht-Anhebung des Leitzinses seitens der Bank of England. Daneben sorgte die weiterlaufende Berichtssaison für Kursausschläge. Deutsche Post sprang nach positiv aufgenommenen Quartalszahlen und einer erneuten Anhebung der EBIT-Prognosen für 2021 und 2023 um 2,96 Prozent nach oben. Merck KGaA und Vonovia legten nach Zahlen um 1,59 und 0,60 Prozent zu. Heidelbergcement und Brenntag büßten hingegen in Reaktion auf ihre Bilanzvorlagen 3,21 beziehungsweise 2,55 Prozent ein.

An der Wall Street notierte der Dow Jones Industrial zur Schlussglocke 0,09 Prozent tiefer bei 36.124 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 sprang hingegen um 1,24 Prozent nach oben auf ein neues Rekordhoch bei 16.346 Zählern. Die Marktbreite stellte sich schwach dar. An der NYSE gab es 1.472 Gewinner und 1.831 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 64 Prozent. Es gab 255 neue 52-Wochen-Hochs und 29 Tiefs. Stärkste Sektoren waren Technologie und zyklischer Konsum. Deutlich abwärts tendierten Finanzwerte und Immobilienwerte. Der US-Dollar war stark gesucht. EUR/USD fiel um 0,50 Prozent auf 1,1553 USD. Das Pfund Sterling wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen deutlich ab, nachdem die Bank of England den Leitzins unverändert gelassen hatte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sackte um sieben Basispunkte auf 1,53 Prozent ab. Gold verteuerte sich an der Comex um 1,66 Prozent auf 1.793 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der S&P Future notierte zuletzt unverändert. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (16.011) ein moderat schwächerer Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Zahlen zur deutschen Industrieproduktion im September sowie auf die offiziellen US-Arbeitsmarktdaten für den Oktober. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Gea Group, Uniper, Rheinmetall und Siemens Gamesa. Daneben steht United Internet im Fokus. Großaktionär Ralph Dommermuth hatte gestern Abend angekündigt, im Dezember ein freiwilliges Erwerbsangebot für 17 Millionen Aktien des Unternehmens zum Stückpreis von 35 EUR abzugeben.
 

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07:30

DE: GEA Group, Ergebnis 3Q

07:30

DE: Uniper, Ergebnis 9 Monate

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DE: Rheinmetall, Ergebnis 3Q

08:00

DE: Industrieproduktion September

+1,0% gg Vm

11:00

EU: Einzelhandelsumsatz September

+0,2% gg Vm

13:30

US: Arbeitsmarktdaten Oktober

+450.000/4,7%

N/A

ES: Siemens Gamesa, Ergebnis 4Q