Goldpreis nach Powell-Nominierung unter Druck

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Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich zum Wochenauftakt südwärts. Auf der Stimmung lasteten steigende Corona-Infektionszahlen. Stützend wirkte derweil ein weiter schwächelnder Euro. Der DAX schloss 0,27 Prozent tiefer bei 16.116 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Abschläge von 0,69 und 1,12 Prozent. In den drei genannten Indizes gab es 42 Gewinner und 58 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog indes mit 53 Prozent. Mit Abstand stärkster Sektor war der für Telekommunikationswerte (+2,43%). Hier beflügelte ein Übernahmeangebot durch KKR für Telecom Italia. Ebenfalls gesucht waren Automobilaktien und Chemiewerte. Am deutlichsten abwärts ging es für die Sektoren Software, Einzelhandel und Medien. Deutsche Telekom kletterte an der DAX-Spitze um 2,60 Prozent. BMW, Continental und Daimler folgten mit Aufschlägen zwischen 1,31 und 1,70 Prozent. Bei den am Freitag noch favorisierten „Stay-At-Home“-Aktien kam es derweil zu deutlichen Gewinnmitnahmen. Zalando verlor als schwächster Wert im Leitindex 4,28 Prozent. Delivery Hero und Sartorius büßten 2,57 respektive 2,33 Prozent ein.

An der Wall Street stand die Nominierung von Fed-Chairman Jerome Powell für eine zweite Amtszeit im nachrichtlichen Fokus. Nach anfänglich positiven Reaktionen sackten gegen Handelsschluss vor allem Technologiewerte deutlich ab. Der Dow Jones Industrial notierte zur Schlussglocke noch 0,04 Prozent fester bei 35.619 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 fiel derweil um 1,16 Prozent auf 16.381 Zähler, nachdem er im Tagesverlauf noch ein neues Rekordhoch (16.765) markiert hatte. An der NYSE gab es 1.541 Gewinner und 1.842 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 54 Prozent. Es gab 135 neue 52-Wochen-Hochs und 129 Tiefs. Der US-Dollar wertete gegenüber allen anderen Hauptwährungen auf. EUR/USD sackte gegen Ende des New Yorker Handels um 0,40 Prozent auf ein 16-Monats-Tief bei 1,1236 USD ab. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries sprang um neun Basispunkte nach oben auf 1,63 Prozent. Die Edelmetalle standen aufgrund dieser belastenden Intermarket-Faktoren deutlich unter Druck. Gold verbilligte sich an der Comex um 2,48 Prozent auf 1.806 USD.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific ex Japan Index handelte 0,53 Prozent tiefer bei 643,60 Punkten. Die Börsen in Japan blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt 0,35 Prozent schwächer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (16.006) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die November-Einkaufsmanagerindizes für die Eurozone, Großbritannien und die USA. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Medtronic und HP (nach US-Börsenschluss). Advent und Centerbridge bieten laut einer kurz vor Handelsstart veröffentlichten Mitteilung 29,00 EUR je Anteilsschein in Cash für die Aareal Bank. Die Aktie von Thyssenkrupp dürfte unter der gestern Abend erfolgten Mitteilung einer Platzierung durch den schwedischen Großaktionär Cevian leiden.
 

Produktideen

Gold

Unlimited Turbo

Unlimited Turbo

Typ

Call

Put

WKN

SD5E02

SD5DML

Laufzeit

open end

open end

Basispreis

1.605,5345 USD

1.968,2580 USD

Barriere

1.631,0000 USD

1.937,0000 USD

Hebel

9,0

10,9

Preis*

17,83 EUR

14,77 EUR

*Indikativ

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US: Einkaufsmanagerindex Industrie November

58,6

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US: HP, Ergebnis 4Q