Banken trotzen dem Trend

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Der deutsche Aktienmarkt stand am Dienstag trotz besser als erwarteter Einkaufsmanagerindizes aus der Eurozone deutlich unter Abgabedruck. Belastend wirkten steigende Corona-Infektionszahlen und Inflationssorgen. EZB-Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel hatte sich in einem Interview dahingehend geäußert, dass die Risiken für die Inflation eher aufwärtsgerichtet seien. Daneben litten Technologiewerte unter schwachen Vorgaben von der Wall Street. Der DAX verlor 1,10 Prozent auf 15.937 Punkte. MDAX und TecDAX verbuchten Abschläge von 1,71 respektive 2,29 Prozent. In den drei Indizes gab es 21 Gewinner und 78 Verlierer. Das Abwärtsvolumen lag bei 59 Prozent. Gegen den Trend fest präsentierten sich lediglich die Sektoren Banken (+2,55%) und Versicherungen (+0,35%). Hier stützten steigende Anleiherenditen. Am deutlichsten abwärts tendierten die Sektoren Technologie (-3,60%) und Einzelhandel (-3,29%). Deutsche Bank haussierte an der DAX-Spitze um 2,91 Prozent. BASF und Airbus zogen dahinter um 1,65 und 1,42 Prozent an. Delivery Hero sank als Schlusslicht im Leitindex um 4,80 Prozent. Der Essenslieferant hatte rund 600.000 neue Aktien für ein Belegschaftsaktienprogramm ausgegeben. E.ON gab um 4,23 Prozent nach. Das Unternehmen konnte mit seinen Aussagen am Kapitalmarkttag keine Käufer anlocken.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial 0,54 Prozent fester bei 35.814 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 gab derweil um 0,45 Prozent auf 16.307 Punkte nach. An der NYSE gab es 1.592 Kursgewinner und 1.819 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen überwog mit 55 Prozent. 63 neuen 52-Wochen-Hochs standen 177 Tiefs gegenüber. Mit Blick auf die Sektoren-Performance hatten Energiewerte und Finanztitel die Nase vorne. Auffällige Schwäche zeigten zyklische Konsumwerte. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries kletterte mit der Spekulation auf eine schnellere geldpolitische Straffung durch die Fed um vier Basispunkte auf 1,67 Prozent. Edelmetalle standen deutlich unter Druck. Gold sackte an der Comex um 1,25 Prozent auf ein 3-Wochen-Tief bei 1.784 USD ab. Silber, Platin und Palladium verbuchten Verluste zwischen 3,55 und 5,14 Prozent.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend schwächer. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,31 Prozent tiefer bei 197,07 Punkten. Die neuseeländische Notenbank RBNZ hob ihren Leitzins auf 0,75 Prozent an und kündigte für 2022 weitere Anhebungen an. Der S&P Future notierte zuletzt kaum verändert. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (16.018) ein Handelsstart im Plus erwartet.

Heute stehen zahlreiche wichtige Konjunkturdaten auf der Agenda. Für Bewegung an den Märkten könnten vor allem der ifo-Geschäftsklimaindex (Konsensschätzung: 96,4 nach 97,7) sowie die US-Daten zum BIP, dem Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter und den persönlichen Ausgaben und Einkommen sorgen. Am Abend veröffentlicht die Fed zudem das Protokoll der letzten FOMC-Sitzung („Minutes“). Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Aroundtown und Centogene. Die Aktie von Drägerwerk dürfte unter einer gestern Abend veröffentlichten Senkung der Unternehmensprognose für das laufende Quartal und das kommende Jahr leiden.
 

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06:45

LU: Aroundtown, Ergebnis 9 Monate

10:00

DE: ifo-Geschäftsklimaindex November

96,4

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DE: Centogene, Ergebnis 3Q

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US: Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)

260.000

14:30

US: Auftragseingang langl. Wg. Oktober

+0,3% gg Vm

16:00

US: Persönliche Ausgaben/Einkommen Oktober

+1,0%/+0,2%

16:00

US: Neubauverkäufe Oktober

0,0% gg Vm

16:00

US: Uni Michigan Verbraucherstimmung November

66,8

16:30

US: Rohöllagerbestände (Woche)

20:00

US: Fed, Protokoll der letzten Sitzung