BMW hebt Prognose an

Diese Analyse wurde am um Uhr erstellt.

Zum anschauen dieses Videos müssen Sie unsere Marketing-Cookies akzeptieren.

Der deutsche Aktienmarkt orientierte sich am Donnerstag nach der Vortageserholung wieder südwärts. Belastend wirkten wieder in den Vordergrund rückende Inflationssorgen. Die deutsche Inflationsrate überquerte bei den Verbraucherpreisen im September (4,1%) erstmals seit knapp 28 Jahren die Marke von 4 Prozent. Der DAX schloss 0,68 Prozent tiefer bei 15.261 Punkten. Der MDAX der mittelgroßen Werte verbuchte einen Verlust von 0,44 Prozent auf 34.370 Punkte. Der TecDAX konnte gegen den Trend um 0,36 Prozent auf 3.742 Zähler zulegen. In den drei Indizes gab es 37 Gewinner und 56 Verlierer. Das Abwärtsvolumen dominierte mit 74 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance konnten lediglich Technologiewerte (+0,78%), Pharma & HealthCare (+0,38%) und Banken (+0,12%) Zugewinne verbuchen. Am deutlichsten abwärts tendierten die Sektorenindizes für Transport (-2,01%), Versorger (-1,92%) und Automobile (-1,26%). Sartorius zog an der DAX-Spitze um 1,81 Prozent an. RWE verlor am anderen Indexende 2,77 Prozent. Abseits des Leitindex haussierte Hornbach Holding nach der Vorlage der Quartalszahlen um 8,62 Prozent auf ein Rekordhoch. Lufthansa sackte nach einem negativen Analystenkommentar um 4,99 Prozent ab.

In den USA sorgte eine Einigung im Senat auf einen Übergangshaushalt bis zum 3. Dezember nur kurzfristig für Erleichterung. Die Problematik der notwendigen Anhebung des Schuldenlimits bleibt nämlich auf der Agenda. An der Wall Street fiel der Dow Jones Industrial um 1,59 Prozent auf 33.844 Punkte. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 notierte 0,42 Prozent tiefer bei 14.690 Zählern. 62 Prozent der Werte an der NYSE endeten im Minus. Das Abwärtsvolumen lag bei 68 Prozent. Es gab 53 neue 52-Wochen-Hochs und 81 Tiefs. Alle Sektorenindizes zeigten deutliche Rückgänge. Am schwächsten präsentierten sich Industriewerte (-2,05%) und nicht-zyklische Konsumwerte (-1,80%).

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh auf breiter Front schwächer. Die Börsen in Hongkong und China blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 1,15 Prozent tiefer bei 194,95 Punkten. Besonders kräftig fielen die Abgaben beim japanischen Nikkei 225 (-2,31%) und beim australischen ASX 200 (-2,13%) aus. Der von der BoJ erstellte Tankan-Konjunkturbericht für Japan wies überraschend einen Anstieg im Stimmungsindex der großen Produktionsunternehmen von zuvor plus 14 auf 18 Punkte aus. Experten hatten für das abgelaufene Quartal bereits mit einer leichten Eintrübung gerechnet. Der S&P Future notierte zuletzt 0,35 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.068) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite auf die Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende Gewerbe in der Eurozone und in den USA. Daneben sind vor allem die Verbraucherpreisdaten aus der Eurozone sowie die persönlichen Ausgaben und Einkommen aus den USA relevant. Unternehmensseitig steht BMW nach einer gestern Abend erhöhten Ergebnisprognose für 2021 im Fokus. Im nachbörslichen Handel notierte das Papier des Autobauers rund 2 Prozent fester. Daneben könnten sich Impulse von der außerordentlichen Hauptversammlung von Daimler ergeben. Hier wird es unter anderem um die Neuausrichtung des Konzerns und die Umfirmierung in Mercedes-Benz Group gehen.

 

Produktideen

BMW

Faktor-Optionsschein

Faktor-Optionsschein

Typ

Long

Short

WKN

SD4C8L

SD2YC0

Laufzeit

open end

open end

Faktor

4

4

Preis*

11,72 EUR

2,42 EUR

*Indikativ

Die Darstellung der genannten Produkte erfolgt lediglich in Kurzform. Die maßgeblichen Produktinformationen stehen im Internet unter www.sg-zertifikate.de zur Verfügung. Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen und die Basisinformationsblätter erhalten Sie bei Klick auf die WKN.

Sie sind im Begriff, ein komplexes Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann. Bitte beachten Sie, dass bestimmte Produkte nur für kurzfristige Anlagezeiträume geeignet sind. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers zu informieren, insbesondere um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollends zu verstehen. Die Billigung des Basisprospekts durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen.

Zum anschauen der Echtzeit-Indexstände müssen Sie
unsere Statistik-Cookies akzeptieren.

Trading-Termine

Uhrzeit

Ereignis

Schätzg.

08:00

DE: Einzelhandelsumsatz August

+1,5% gg Vm

09:55

DE: Einkaufsmanagerindex Industrie September

58,5

10:00

DE: Daimler, ao HV

10:00

EU: Einkaufsmanagerindex Industrie September

58,7

10:30

GB: Einkaufsmanagerindex Industrie September

56,3

11:00

EU: Verbraucherpreise September

+3,3% gg Vj

14:30

US: Persönliche Ausgaben/Einkommen August

+0,7%/+0,2%

16:00

US: ISM-Index Industrie September

59,5

16:00

US: Bauausgaben August

+0,3% gg Vm

16:00

US: Univ. Mich. Verbraucherstimmung September

71,0