Infineon erfreut mit Ausblick

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Der deutsche Aktienmarkt zeigte am Dienstag eine Erholungsbewegung. Stützend wirkten Konjunkturdaten sowie eine freundliche Wall Street. Der DAX schloss 1,05 Prozent fester bei 15.194 Punkten. MDAX und TecDAX konnten um 0,56 beziehungsweise 1,66 Prozent zulegen. In den drei Indizes gab es 70 Gewinner und 26 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 73 Prozent. Mit Blick auf die Sektoren-Performance notierten lediglich Immobilienwerte (-0,33%) im Minus. Am stärksten gesucht waren die zuletzt abgestraften Technologiewerte (+4,28%). Der Banksektor (+3,21%) profitierte von steigenden Marktzinsen. Infineon haussierte als stärkster Wert im DAX um 4,84 Prozent. Der Chiphersteller konnte bei den Anlegern mit positiven Aussagen auf seinem Kapitalmarkttag punkten. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet das Unternehmen mit einem Wachstum im Bereich von 15 Prozent. Dabei soll die Marge auf etwa 20 Prozent zulegen. HelloFresh notierte dahinter mit einem Aufschlag von 3,64 Prozent. Händler verwiesen zur Begründung auf einen positiven Analystenkommentar. Deutsche Bank rückte um 3,58 Prozent vor. Covestro bildete ohne Nachrichten das Schlusslicht im Leitindex mit einem Minus von 1,00 Prozent.

An der Wall Street verbesserte sich der Dow Jones Industrial nach einem überraschenden Anstieg im ISM-Einkaufsmanagerindex für den Servicesektor im September um 0,91 Prozent auf 34.315 Punkte. Für den technologielastigen Nasdaq 100 ging es um 1,39 Prozent auf 14.674 Zähler. 56 Prozent der Werte an der NYSE verbuchten Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 63 Prozent. Es gab 106 neue 52-Wochen-Hochs und 63 Tiefs. Alle Sektoren bis auf Immobilienwerte (-0,78%) und Versorger (-0,25%) orientierten sich aufwärts. Am deutlichsten fiel das Plus bei den Finanzwerten (+1,96%) sowie bei den Kommunikationsdienstleistern (+1,49%) aus. Goldman Sachs sprang an der Dow-Spitze um 3,20 Prozent nach oben. Microsoft folgte mit einem Plus von 2,00 Prozent. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries zog um fünf Basispunkte auf 1,54 Prozent an. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich um 1,69 Prozent auf 78,93 USD. Der US-Dollar war gesucht. EUR/USD fiel um 0,19 Prozent auf 1,1597 USD. Gold gab an der Comex um 0,38 Prozent auf 1.761 USD nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der schwachen Seite. Belastend wirkten steigende Marktzinsen. Die Notenbank von Neuseeland RBNZ hob erstmals seit sieben Jahren ihren Leitzins an, um Gefahren von Seiten der gestiegenen Inflation und heiß laufenden Immobilienpreisen zu begegnen. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,56 Prozent tiefer bei 191,44 Punkten. Der japanische Nikkei 225 fiel um 1,05 Prozent und dehnte damit seine Verlustserie auf acht Minustage in Folge aus. Dies ist die längste Negativserie seit 2009. Die Börsen in China blieben feiertagsbedingt geschlossen. Der S&P Future notierte zuletzt mit einem Abschlag von 0,48 Prozent. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.079) ein Handelsstart im Minus erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die August-Daten zum Auftragseingang in der deutschen Industrie. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Imperial Brands. Die Aktie der Deutschen Telekom könnte heute unter einer gestern Abend bekanntgegebenen Aktienplatzierung im Umfang von 90 Millionen Aktien leiden. Synlab hob ebenfalls gestern Abend angesichts einer steigenden Nachfrage nach Corona-Tests den Ausblick für das Gesamtjahr an.

 

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