Banken gesucht

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Der deutsche Aktienmarkt tendierte am Donnerstag kräftig aufwärts. Der DAX schloss 1,85 Prozent höher bei 15.251 Punkten. MDAX und TecDAX sahen Zugewinne von 0,63 und 0,38 Prozent. In den drei Indizes gab es 72 Gewinner und 24 Verlierer. Das Aufwärtsvolumen lag bei 74 Prozent. Mit Blick auf die Sektorenindizes verbuchten lediglich die als defensiv geltenden Versorger (-0,22%) Abschläge. Am deutlichsten aufwärts ging es mit Banken (+5,11%), Automobilwerten (+3,27%) und Chemietiteln (+2,83%). Deutsche Bank haussierte an der DAX-Spitze um 4,30 Prozent. Daimler und Continental zogen dahinter um 4,06 respektive 4,00 Prozent an. Deutsche Post verteuerte sich nach der Ankündigung einer erneuten Anhebung der Prognosen um 1,26 Prozent. DAX-Neuling Sartorius verlor als Schlusslicht 0,39 Prozent. E.ON und RWE gaben als einzige weitere DAX-Verlierer 0,29 und 0,22 Prozent nach. Im SDAX sprang die Aktie der Aareal Bank mit Übernahmegerüchten um 23,72 Prozent.

An der Wall Street schloss der Dow Jones Industrial nach besser als erwarteten Daten zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe 0,98 Prozent höher bei 34.755 Punkten. Rückenwind lieferte jedoch vor allem. Dass sich im Haushaltsstreit eine zumindest vorübergehende Lösung abzeichnete. Der von Technologiewerten geprägte Nasdaq 100 zog um 0,88 Prozent auf 14.897 Zähler an. 67 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten Aufschläge. Das Aufwärtsvolumen betrug 76 Prozent. 128 neuen 52-Wochen-Hochs standen 61 Tiefs gegenüber. Alle Sektoren bis auf Versorger (-0,53%) waren gesucht. Hersteller zyklischer Konsumgüter (+1,56%) zeigten die stärksten Zugewinne, gefolgt von HealthCare (+1,33%) und Rohstoffwerten (+1,30%). 

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh überwiegend von der freundlichen Seite. Der MSCI Asia Pacific Index handelte 0,30 Prozent fester bei 194,63 Punkten. Der chinesische CSI 300 gewann nach der Feiertagswoche 1,29 Prozent hinzu. Der S&P Future notierte zuletzt unverändert. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.231) ein leicht schwächerer Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die US-Arbeitsmarktdaten für den September. Die Konsensschätzung lautet auf einen Anstieg der Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft um 500.000 Stellen nach einem Plus von zuvor 235.000. 
 

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