SAP hebt Ausblick an

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Der deutsche Aktienmarkt konnte sich am Dienstag von einem anfänglichen Schwächeanfall deutlich erholen. Der ZEW-Index der Konjunkturerwartungen fiel im Oktober den fünften Monat in Folge von zuvor 26,5 auf 22,3 Punkte. Experten hatten im Schnitt einen geringeren Rückgang auf 24,0 Punkte prognostiziert. Mit einem Anstieg um 13,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr lieferten die Großhandelspreise im September ein weiteres Signal in Richtung Inflation. Etwas höher hatte die Steigerungsrate zuletzt nur während der ersten Ölkrise 1974 gelegen. Der DAX schloss 0,34 Prozent tiefer bei 15.147 Punkten. MDAX und TecDAX verbesserten sich derweil um 0,26 und 0,19 Prozent. In den drei Indizes gab es 54 Gewinner und 41 Verlierer. Das Abwärtsvolumen überwog mit 56 Prozent. Stärkste Sektoren waren Versorger (+0,78%), Einzelhandel (+0,41%) und Immobilien (+0,27%). Am schwächsten tendierten Telekommunikationswerte (-1,67%), Technologietitel (-1,16%) und Medienwerte (-0,98%). Merck KGaA belegte mit einem Plus von 2,18 Prozent die DAX-Spitze. Siemens Energy und Delivery Hero folgten mit Zugewinnen von 1,73 und 1,58 Prozent. MTU gab als Schlusslicht um 3,03 Prozent nach. Cancom sprang im TecDAX um 4,30 Prozent nach oben. Die Aktie profitierte von der Ankündigung eines Aktienrückkaufs im Umfang von 9,1 Prozent des Grundkapitals.

An der Wall Street endete der Dow Jones Industrial mit einem Minus von 0,34 Prozent bei 34.378 Punkten. Der technologielastige Nasdaq 100 notierte mit einem Abschlag von 0,35 Prozent bei 14.662 Zählern. 58 Prozent der Werte an der NYSE verzeichneten jedoch Kursgewinne. Das Aufwärtsvolumen lag bei 53 Prozent. 86 neuen 52-Wochen-Hochs standen 60 Tiefs gegenüber. Nike befestigte sich an der Dow-Spitze um 2,30 Prozent. Salesforce.com folgte mit einem Plus von 1,85 Prozent. Intel verlor 2,38 Prozent und hielt damit die rote Laterne im Dow. Die Rendite zehnjähriger US-Treasuries gab nach der jüngsten Rally und dem Erreichen eines Mehrmonatshochs um zwei Basispunkte auf 1,59 Prozent nach. Der Dollar stieg gegenüber dem Euro auf den höchsten Stand seit Juli 2020. EUR/USD notierte gegen Ende des New Yorker Handels 0,15 Prozent tiefer bei 1,1552 USD. Rohöl der US-Sorte WTI verteuerte sich um 1,47 Prozent auf 80,52 USD. Gold gab an der Comex um 0,10 Prozent auf 1.756 USD nach.

Die asiatischen Aktienmärkte präsentierten sich heute früh uneinheitlich. Der MSCI Asia Pacific Index handelte nahezu unverändert bei 194,35 Punkten. Der koreanische Kospi (+1,01%) profitierte von besser als erwarteten Arbeitsmarktdaten. Veröffentlichte Daten zur chinesischen Handelsbilanz fielen gemischt aus. Während die Exporte deutlich stärker als erwartet zulegen konnten, blieben die Importe hinter den Analystenschätzungen zurück. Apple-Zulieferer fielen durch deutliche Schwäche auf nach einem Bloomberg-Bericht, wonach der iPhone-Konzern seine Produktionsziele für das iPhone 13 für das laufende Jahr aufgrund von Zulieferproblemen bei Chips senken wird. In Hongkong fand aufgrund eines Taifuns kein Handel statt. Der S&P Future notierte zuletzt 0,17 Prozent tiefer. Für den DAX wird gemäß der vorbörslichen Indikation (15.152) ein wenig veränderter Handelsstart erwartet.

Heute richtet sich der Blick von der Makroseite vor allem auf die Verbraucherpreisdaten in den USA sowie auf das Protokoll der letzten Fed-Sitzung. Unternehmensseitig gibt es Geschäftszahlen unter anderem von Cropenergies, JPMorgan Chase und Blackrock. In der Nacht hatte bereits SAP vorläufige Quartalszahlen vorgelegt, die sowohl beim Umsatz als auch beim Gewinn besser als erwartet ausfielen. Zudem hoben die Walldorfer den Umsatz- und Gewinnausblick für das Gesamtjahr an.

 

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11:00

EU: Industrieproduktion August

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14:30

US: Realeinkommen September

14:30

US: Verbraucherpreise September

+5,3% gg Vj

20:00

US: Fed, Protokoll der letzten FOMC-Sitzung

N/A

GB: Industrieproduktion August

+0,2% gg Vm

N/A

AT: Ölmarkt-Monatsbericht

N/A

US: Blackrock, Ergebnis 3Q